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Die Preisträger 2006

Lebendige Gesellschaft

 
 
1. Platz: Citykirche Reutlingen
1. Platz
 

Citykirche Reutlingen

 
In der Citykirche Reutlingen finden Menschen in Notlagen eine Begegnungsstätte mit zahlreichen Ansprechpartnern. 25 Ehrenamtliche helfen Menschen mit Gesprächen, Beratungsangeboten und Veranstaltungen aus Isolation und Ausgrenzung heraus.Mehr

In der Citykirche Reutlingen finden Menschen in Notlagen eine Begegnungsstätte mit zahlreichen Ansprechpartnern. 25 Ehrenamtliche helfen Menschen mit Gesprächen, Beratungsangeboten und Veranstaltungen aus Isolation und Ausgrenzung heraus. Dabei werden die Ratsuchenden auch angeregt, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen.

Seit Juni 2005 ist ein Ort entstanden, an dem Menschen durch persönliche Beratung, aber auch durch Gottesdienste und Andachten Gesprächspartner und Wärme finden. Die Helfer sind auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten ansprechbar. Finanziert wird das ökumenische Projekt von der evangelischen und der katholischen Kirche sowie durch Spenden.


72764 Reutlingen

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2. Platz: Verein "Kultur am Rande"
2. Platz
 

Verein "Kultur am Rande"

 
Der Verein „Kultur am Rande“ aus Esslingen organisiert mit obdachlosen Menschen Ausstellungen und Theateraufführungen. Mit seinen Aktionen möchte der Verein die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das schwierige Thema gesellschaftlicher Außenseiter lenken.Mehr

Der Verein „Kultur am Rande“ aus Esslingen organisiert mit obdachlosen Menschen Ausstellungen und Theateraufführungen. Mit seinen Aktionen möchte der Verein die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das schwierige Thema gesellschaftlicher Außenseiter lenken. Im Anschluss an die Aufführungen finden Diskussionen über das Gesehene statt. Gleichzeitig soll den Obdachlosen durch die Probenarbeit und die Theatervorführungen neues Selbstwertgefühl vermittelt werden.

Derzeit laufen die Vorbereitungen (siehe Foto) für ein Theaterstück von Dario Fo, das am 17. November 2006 an der Württembergischen Landesbühne Esslingen Premiere haben wird.


73733 Esslingen

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3. Platz: Hörzeitung für Blinde und Sehbehinderte
3. Platz
 

Hörzeitung für Blinde und Sehbehinderte

 
Blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht die „Hörzeitung für Blinde und Sehbehinderte“ seit 27 Jahren, sich über das Lokalgeschehen in Riedlingen zu informieren. So bekommen diese Menschen die Chance, im Familienkreis, unter Freunden und Bekannten lokale Themen und Ereignisse mitzudiskutieren.Mehr

Blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht die „Hörzeitung für Blinde und Sehbehinderte“ seit 27 Jahren, sich über das Lokalgeschehen in Riedlingen zu informieren. So bekommen diese Menschen die Chance, im Familienkreis, unter Freunden und Bekannten lokale Themen und Ereignisse mitzudiskutieren.

Eine Redakteurin wählt die wichtigsten Berichte aus den Lokalteilen der Schwäbischen Zeitung von Biberach, Laupheim und Riedlingen aus, und jeden Montag lesen zwei Frauen die Artikel auf Band. Wenige Tage später haben die Abonnenten ihre 90-Minuten-Kassetten-Zeitung im Briefkasten. Die engagierten Mitglieder der Hörzeitung sind teilweise seit der Vereinsgründung mit dabei.


88499 Riedlingen


 

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Sport und Kultur

 
 
1. Platz: Förderverein Kunsteisstadion Stefanshöhe
1. Platz
 

Förderverein Kunsteisstadion Stefanshöhe

 
Aus einer Not heraus entstand der Förderverein Kunsteisstadion Stefanshöhe e.V. Im Frühjahr 2005 teilte die Stadtverwaltung Wangen ihre Absicht mit, das Eisstadion zu schließen. Um das einzige Eisstadion im württembergischen Allgäu zu erhalten, schlossen sich 44 Personen zum Erhalt des Eisportzentrums zusammen.Mehr

Aus einer Not heraus entstand der Förderverein Kunsteisstadion Stefanshöhe e.V. Im Frühjahr 2005 teilte die Stadtverwaltung Wangen ihre Absicht mit, das Eisstadion zu schließen. Um das einzige Eisstadion im württembergischen Allgäu zu erhalten, schlossen sich 44 Personen zum Erhalt des Eisportzentrums zusammen. Nach vier Monaten Betriebszeit von Anfang Oktober bis Ende Februar können die unermüdlichen Helfer auf eine stolze Zahl von 1700 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und zahlreiche sportbegeisterte Besucher zurückblicken.

Im Oktober diesen Jahres startet der Förderverein in seine zweite Saison und wird erneut die sportliche Vielfalt im winterlichen Allgäu beleben.


88239 Wangen

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2. Platz: D-Jugend des SC Neuburgweier
2. Platz
 

D-Jugend des SC Neuburgweier

 
Bereits seit zwei Jahren kooperiert die D-Jugend des SC Neuburgweier mit der Schule für Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach. Auf spielerische Art und Weise wird der Umgang zwischen behinderten und nicht behinderten Jugendlichen ermöglicht. Mehr

Bereits seit zwei Jahren kooperiert die D-Jugend des SC Neuburgweier mit der Schule für Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach.
Auf spielerische Art und Weise wird der Umgang zwischen behinderten und nicht behinderten Jugendlichen ermöglicht. In Wettkämpfen und Tests kämpfen jeweils ein Spieler des SC Neuburgweier und ein Spieler der Körperbehinderten-Schule im Team um den Titel des Dribbelkünstlers, des Kopfball- und des Elferkönigs. Der enge Kontakt und der gemeinsame Sport schweißen die Jugendlichen zu einer festen Gruppe zusammen. Durch den Spaß am Fußball und das wöchentliche Training werden alle Grenzen und Hindernisse zwischen Behinderten und Nichtbehinderten überwunden.


76287 Rheinstetten

Weniger
 
 
3. Platz: Ursula Duppel-Breth
3. Platz
 

Ursula Duppel-Breth

 
Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des Kuratoriums Schleglerschloss Heimsheim e.V. wurde ein Schauspiel in einem eigens dafür aufgebauten mittelalterlichen Dorf aufgeführt. Bei den Proben für das Schauspiel und den Aufbau des Dorfes waren an drei Wochenenden im Juli 2006 über 300 Personen aller Altersgruppen ehrenamtlich beteiligt. Mehr

Im Rahmen des 50-jährigen Bestehens des Kuratoriums Schleglerschloss Heimsheim e.V. wurde ein Schauspiel in einem eigens dafür aufgebauten mittelalterlichen Dorf aufgeführt. Bei den Proben für das Schauspiel und den Aufbau des Dorfes waren an drei Wochenenden im Juli 2006 über 300 Personen aller Altersgruppen ehrenamtlich beteiligt. Belohnt wurde der Einsatz durch regen Zuschauerzuspruch. Möglich wurde die Veranstaltung erst durch den engagierten Einsatz der Kuratoriumsvorsitzenden Ursula Duppel-Breth. Sie nähte die Kostüme der Schauspieler, legte mit Helfern eigens einen Klostergarten für das Dorf an und war permanent präsent. Und dies neben ihren weiteren ehrenamtlichen Aufgaben wie der Organisation der ersten Kinderuni auf dem Land in Heimsheim.


71296 Heimsheim


 

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Soziales Leben

 
 
1. Platz: Helene Dingler
1. Platz
 

Helene Dingler

 
Die pensionierte Helene Dingler unterstützt seit 1996 die Missionsstation in Kitgum im Norden von Uganda. Die Station um Pater Josef Gerner stellt mit einer Kirche, einer Schule und einem Krankenhaus eine Insel des Friedens in dem kriegsgeplagten Gebiet dar. Hier finden Menschen Hilfe, Trost und Hoffnung. Mehr

Die pensionierte Helene Dingler unterstützt seit 1996 die Missionsstation in Kitgum im Norden von Uganda. Die Station um Pater Josef Gerner stellt mit einer Kirche, einer Schule und einem Krankenhaus eine Insel des Friedens in dem kriegsgeplagten Gebiet dar. Hier finden Menschen Hilfe, Trost und Hoffnung.

Vor kurzem hat Helene Dingler ihr 5000. Paket mit Verbandsmaterial, Kleidung und Schreibmaterial aufgegeben. Für die wöchentlichen Pakete benötigt sie jeweils 200 Euro. Dieses Geld sammelt sie durch den Verkauf selbst gemachter Blumenarrangements auf örtlichen Märkten, durch Aufrufe und Diavorträge, in denen sie von Besuchen vor Ort in Uganda berichtet. Für viele Menschen in Königsbronn ist Helene Dingler zu einem Vorbild geworden.


89551 Königsbronn

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2. Platz: Lesefreunde-Projekt
2. Platz
 

Lesefreunde-Projekt

 
Ein Professor und ein Ehepaar werben in Schulen und Kindergärten ehrenamtlich für das Lesen. Und zwar nicht nur fürs Zuhören, sondern fürs Mitmachen. Das "Lesefreunde-Projekt" leitet Schulkinder der vierten und fünften Klasse an, einem oder zwei Kindergartenkindern vorzulesen.Mehr

Ein Professor und ein Ehepaar werben in Schulen und Kindergärten ehrenamtlich für das Lesen. Und zwar nicht nur fürs Zuhören, sondern fürs Mitmachen. Das "Lesefreunde-Projekt" leitet Schulkinder der vierten und fünften Klasse an, einem oder zwei Kindergartenkindern vorzulesen. Begegnung, gegenseitige Anerkennung, vor allem aber auch die pure Freude am Lesen, vermittelt von einem altersgemäßen Vorbild, kommen bei den Kindern gut an.

Am "Lesefreunde-Projekt" beteiligen sich derzeit 70 Schüler und 90 Kindergartenkinder. Zur Belohnung erhalten die Schüler eine Urkunde und alle mitwirkenden Kinder ein Buch. Eine frühe Weichenstellung in die bunte Welt des Lesens.


77736 Zell a. H.
 


 

Weniger
 
 
3. Platz: Markus Knorr
3. Platz
 

Markus Knorr

 
Bereits 1998 wurde im lokalen Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Tuttlingen e.V. erkannt, dass es in dem ländlich strukturierten Kreisgebiet gerade im Winter nicht ohne weiteres möglich ist, die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist bei Unfällen einzuhalten. So gründete Markus Knorr 1999 eine erste „Helfer-vor-Ort“-Gruppe. Mehr

Bereits 1998 wurde im lokalen Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Tuttlingen e.V. erkannt, dass es in dem ländlich strukturierten Kreisgebiet gerade im Winter nicht ohne weiteres möglich ist, die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist bei Unfällen einzuhalten. So gründete Markus Knorr 1999 eine erste „Helfer-vor-Ort“-Gruppe.

Bis heute kümmert er sich um die Ausbildung und Betreuung der zahlreichen Gruppen mit inzwischen insgesamt 84 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ob es um Unfälle verschiedenster Art, Herz-Kreislauf-Probleme, Reanimationen, Kindernotfälle, Brandeinsätze oder sonstige Notlagen geht, die „Helfer vor Ort“ halten sich lokal erreichbar und leisten schnelle Hilfe. Sie arbeiten optimal zum Schutz der Bevölkerung.


78253 Eigeltingen-Glashütte


 

Weniger
 
 

Umwelt und nachhaltige Entwicklung

 
 
1. Platz: Agenda-Gruppe „Natur und Umwelt“
1. Platz
 

Agenda-Gruppe „Natur und Umwelt“

 
Die Arbeitsgruppe „Natur und Umwelt“ ist in das Agenda 21-Projekt der Stadt Stutensee integriert. Sie will das Bewusstsein für nachhaltige Sicherung von Lebensräumen und Arten wecken. Das Hauptprojekt der Arbeitsgruppe ist das „Naturerlebnis Stutensee“ (NEST).Mehr

Die Arbeitsgruppe „Natur und Umwelt“ ist in das Agenda 21-Projekt der Stadt Stutensee integriert. Sie will das Bewusstsein für nachhaltige Sicherung von Lebensräumen und Arten wecken. Das Hauptprojekt der Arbeitsgruppe ist das „Naturerlebnis Stutensee“ (NEST). Mit diesem Rundweg um das Schloss Stutensee soll der Bevölkerung die heimische Natur mit ihren typischen Biotopen (Wald, Wiesen, Ackerrandstreifen, Teichen, Bächen etc.) gezeigt und erklärt werden. NEST soll auf heimische Landschaftselemente, ökologische Zusammenhänge und Naturschutzmaßnahmen aufmerksam machen. Ein attraktives Programm mit Aktionen, Führungen und Naturerlebnissen rundet das Angebot ab.


76297 Stutensee

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2. Platz: Schutzgemeinschaft Filder e.V.
2. Platz
 

Schutzgemeinschaft Filder e.V.

 
Die Natur- und Umweltschutzinitiative setzt sich seit 39 Jahren aktiv für den Erhalt der Filderlandschaft vor den Toren Stuttgarts ein. Ihr vorrangiges Anliegen ist es, die fruchtbaren Ackerböden, auf denen Gemüse und traditionellerweise das bekannte „Filderkraut“ angebaut werden, als grüne Lunge des Großraums Stuttgart zu erhalten.Mehr

Die Natur- und Umweltschutzinitiative setzt sich seit 39 Jahren aktiv für den Erhalt der Filderlandschaft vor den Toren Stuttgarts ein. Ihr vorrangiges Anliegen ist es, die fruchtbaren Ackerböden, auf denen Gemüse und traditionellerweise das bekannte „Filderkraut“ angebaut werden, als grüne Lunge des Großraums Stuttgart zu erhalten. Die Bürgerinitiative setzt sich für den möglichst weitgehenden Erhalt der Filderflächen bei der Planung von Großprojekten ein und unterstützt mehrere Rechtsverfahren im Rahmen der Bürgerbeteiligung. Insbesondere die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Filder e.V., Frau Gabi Visintin, hat sich über Jahre hinweg mit großem Engagement für die Belange des Umweltschutzes eingebracht.


70794 Filderstadt


 

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3. Platz: Naturschutzgruppe Taubergrund
3. Platz
 

Naturschutzgruppe Taubergrund

 
„Natur für uns alle, Naturschutz von uns allen“: Unter diesem Motto betreibt die Naturschutzgruppe Taubergrund seit über 26 Jahren aktiven Natur- und Umweltschutz. In dreizehn verschiedenen Arbeitskreisen deckt die Gruppe das gesamte Spektrum des Natur- und Umweltschutzes ab.
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„Natur für uns alle, Naturschutz von uns allen“: Unter diesem Motto betreibt die Naturschutzgruppe Taubergrund seit über 26 Jahren aktiven Natur- und Umweltschutz. In dreizehn verschiedenen Arbeitskreisen deckt die Gruppe das gesamte Spektrum des Natur- und Umweltschutzes ab. Sie engagiert sich unter anderem in den Bereichen alternative Energien, naturkundliche Wanderungen, Pflegeeinsätze in Schutzgebieten und Biotopen, Pressearbeit, Flurneuordnung und Jugendarbeit. Die Gruppe ist Mitbegründerin der lokalen Agenda 21, arbeitet mit anderen Vereinen, Behörden und Verbänden zusammen und bringt durch Ausstellungen, Vorträge und ein Umweltzentrum den Menschen den Umweltschutz näher.

 

97980 Bad Mergentheim


 


 

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Junge Macher

 
 
1. Platz: Schulgestaltung Gymnasium Neckartenzlingen
1. Platz
 

Schulgestaltung Gymnasium Neckartenzlingen

 
Weil die Schüler durch das achtjährige Gymnasium täglich mehr Zeit an der Schule verbringen, entstand der Wunsch, das Gebäude neu zu gestalten. Doch bevor es losgehen konnte, mussten die Schüler viele Hürden überwinden.Mehr

Weil die Schüler durch das achtjährige Gymnasium täglich mehr Zeit an der Schule verbringen, entstand der Wunsch, das Gebäude neu zu gestalten. Doch bevor es losgehen konnte, mussten die Schüler viele Hürden überwinden. Mit großer Überzeugungskraft haben sie es geschafft, die 40.000 Euro von Neckartenzlingen und Aichtal für die Gestaltung ihrer Schule zu erhalten. Dazu kommen 24.730 Euro, die sie selbst gesammelt haben. An drei Projekttagen haben die Schüler ihr Schulgebäude neu gestaltet, Sportgeräte gebaut, Toiletten verschönert, ein Schulradio eingerichtet, Sitzbänke im Freien gebaut und Klassenräume neu eingerichtet.

Insgesamt wurden 21 Gestaltungsprojekte umgesetzt. Vier sind noch in Arbeit, wie der neue, selbstgebaute Schülertreff.


72654 Neckartenzlingen

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2. Platz: Skateboardmuseum
2. Platz
 

Skateboardmuseum

 
Die Macher des europaweit einzigen Skateboardmuseums in Stuttgart haben über 1.000 Exponate und Kunstwerke gesammelt. Dokumentiert sind die Anfänge der Skateboardkultur in den 50er Jahren, die schrillen Boards in den 80er und 90er Jahren bis hin zu den Skateboards von heute. Mehr

Die Macher des europaweit einzigen Skateboardmuseums in Stuttgart haben über 1.000 Exponate und Kunstwerke gesammelt. Dokumentiert sind die Anfänge der Skateboardkultur in den 50er Jahren, die schrillen Boards in den 80er und 90er Jahren bis hin zu den Skateboards von heute. Die Ausstellung verdeutlicht, wie sehr die zeitgenössische Kultur von dieser Sportart beeinflusst wird. Nach ihrem großen Erfolg wurde daraus eine Dauereinrichtung. Betreut wird das Museum von fünf jungen Erwachsenen, die immer auf der Suche nach neuen Ausstellungsmöglichkeiten sind. So waren die Exponate auch schon in Berlin, Barcelona und Zürich zu sehen.

Über die Skateboards wird ein junges Publikum angesprochen, dem der Zugang zu Museen dadurch erleichtert werden soll.


70469 Stuttgart


 

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3. Platz: Kreisjugendfeuerwehr Rems-Murr
3. Platz
 

Kreisjugendfeuerwehr Rems-Murr

 
Im vergangenen Jahr haben sich 19 Jugendfeuerwehren im Rems-Murr-Kreis an TEENS4 beteiligt, einer Sozialprojekt-Reihe, bei der sich die Jugendlichen immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Daneben geht es um die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Erfahrung, wie viel Spaß es bereiten kann, wenn man sich für andere einsetzt.Mehr

Im vergangenen Jahr haben sich 19 Jugendfeuerwehren im Rems-Murr-Kreis an TEENS4 beteiligt, einer Sozialprojekt-Reihe, bei der sich die Jugendlichen immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Daneben geht es um die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Erfahrung, wie viel Spaß es bereiten kann, wenn man sich für andere einsetzt. Die Jugendlichen haben eigenverantwortlich Aktionen wie eine Anti-Drogen-Disco oder eine Car-Wash-Aktion umgesetzt. Außerdem haben sie Leergut gesammelt und Gartenarbeiten übernommen. Insgesamt kamen 3.500 Euro für die Jürgen Klinsmann-Stiftung AGAPEDIA zusammen. Damit werden nicht nur Kinder und Jugendliche in Rumänien, Bulgarien, Moldawien unterstützt, sondern auch das Kinderhaus in Esslingen.


71522 Backnang


 


 

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EnBW Ehrenamt Impuls

 
 
1. Platz: Sputnik e.V.
1. Platz
 

Sputnik e.V.

 
Der Verein wurde im Jahr 2005 von acht Zuwanderern aus GUS-Staaten gegründet und ist seither in Heilbronn aktiv. Heute hat er bereits rund 120 Mitglieder. Der Verein will Landsleute zur aktiven Integration motivieren, gesellschaftliches Engagement von Aussiedlern fördern, bestehende Ghettoisierung aufbrechen.Mehr

Der Verein wurde im Jahr 2005 von acht Zuwanderern aus GUS-Staaten gegründet und ist seither in Heilbronn aktiv. Heute hat er bereits rund 120 Mitglieder. Der Verein will Landsleute zur aktiven Integration motivieren, gesellschaftliches Engagement von Aussiedlern fördern, bestehende Ghettoisierung aufbrechen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass der Bildungsgrad über den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt und die Chancen im Leben entscheidet und damit ausschlaggebend für die Integrationsbereitschaft ist. Ihre eigene Zuwanderungserfahrung, ihre Zweisprachigkeit und ihr Engagement machen sie für andere glaubwürdig. Im Zentrum des Angebots stehen Deutsch- und Englischkurse für alle Altersgruppen, da die Beherrschung der beiden Sprachen eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen Erfolg in unserer Gesellschaft ist, außerdem z.B. Grundschulvorbereitung, Mathematik- und PC-Kurse oder musikalische Früherziehung. Geleitet werden die Kurse von Zuwanderern, die alle eine pädagogische Ausbildung haben. Durch den Unterricht erfahren die Lehrenden eine Wertschätzung ihrer Qualifikation und Leistung, die ebenfalls ein Aspekt der integrativen Arbeit von Sputnik ist. Die Bildungsangebote werden sowohl von Zuwanderern als auch Einheimischen besucht und bieten somit Gelegenheit, soziale Netze zu knüpfen.Eine weitere Initiative des Vereins ist eine Theater AG, in der Zuwanderer und Einheimische zusammen Theater spielen.


74081 Heilbronn

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2. Platz: Oberreuter Lesemäuse
2. Platz
 

Oberreuter Lesemäuse

 
Die Oberreuter Lesemäuse sind ein generationenübergreifendes Projekt, das seit 1999 im Karlsruher Stadtteil Oberreut läuft. Die Initiative führt leseschwache Grundschulkinder mit Erwachsenen zusammen, die gern lesen und ihre Freizeit gern mit Kindern verbringen. Ziel ist es, den Kindern die Welt der Sprache und der Bücher zu öffnen und ihnen Freude am Lesen zu vermitteln. Mehr

Die Oberreuter Lesemäuse sind ein generationenübergreifendes Projekt, das seit 1999 im Karlsruher Stadtteil Oberreut läuft. Die Initiative führt leseschwache Grundschulkinder mit Erwachsenen zusammen, die gern lesen und ihre Freizeit gern mit Kindern verbringen. Ziel ist es, den Kindern die Welt der Sprache und der Bücher zu öffnen und ihnen Freude am Lesen zu vermitteln. Gleichzeitig erleben die Erwachsenen eine erfüllende Aufgabe. Dabei sind der Kontakt zwischen den Generationen und das positive Leseerlebnis wichtiger als die messbare Leistungsverbesserung. Die Oberreuter Lesemäuse arbeiten eng mit der Anne-Frank-Grund- und Hauptschule in Oberreut zusammen. Ehrenamtliche lesen beispielsweise in der Schule während der Unterrichtszeiten mit einzelnen Kindern oder verbringen am Nachmittag eine intensive gemeinsame Lesestunde mit ein bis zwei Kindern. Die angewendeten Methoden reichen vom Vorlesen durch die Erwachsenen über Lesespiele bis hin zum eigenständigen Lesen. Die Kinder werden auch animiert, eigene kurze Texte zu schreiben oder Bilder zu gelesenen Geschichten zu malen. Bisher haben 24 große Lesemäuse mit insgesamt über 300 Kindern gearbeitet. Die Kinder erleben die Leseförderung nicht als Stigma, sie sind vielmehr stolz darauf, Lesemaus zu sein. Im Vordergrund steht die positive Erfahrung „Jemand nimmt sich Zeit nur für mich“. Oft erwachsen Freundschaften zwischen großer und kleiner Lesemaus.


76189 Karlsruhe

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3. Platz: Projekt "Diabetes Nanny"
3. Platz
 

Projekt "Diabetes Nanny"

 
Die Stiftung Dianiño wurde 2004 von zwei Müttern gegründet, deren Kinder an Diabetes erkrankt sind. Mit dem Projekt „Diabetes Nanny“, das im Frühjahr 2006 offiziell gestartet ist, will sie Familien mit einem an Diabetes erkrankten Kind unbürokratisch Hilfe anbieten. Wenn Kinder mit der Diagnose „Diabetes mellitus“ nach dem Krankenhausaufenthalt wieder in ihr häusliches Umfeld zurückkehren, bedeutet dies für die betroffene Familie normalerweise eine tiefgreifende Veränderung ihres bisherigen Alltags: Das Kind muss sich diszipliniert verhalten, es darf nicht mehr essen, was und wann es will.Mehr

Die Stiftung Dianiño wurde 2004 von zwei Müttern gegründet, deren Kinder an Diabetes erkrankt sind. Mit dem Projekt „Diabetes Nanny“, das im Frühjahr 2006 offiziell gestartet ist, will sie Familien mit einem an Diabetes erkrankten Kind unbürokratisch Hilfe anbieten. Wenn Kinder mit der Diagnose „Diabetes mellitus“ nach dem Krankenhausaufenthalt wieder in ihr häusliches Umfeld zurückkehren, bedeutet dies für die betroffene Familie normalerweise eine tiefgreifende Veränderung ihres bisherigen Alltags: Das Kind muss sich diszipliniert verhalten, es darf nicht mehr essen, was und wann es will. Außerdem muss das Kind täglich bis zu achtmal den Blutzucker messen und Insulin spritzen. Hinzu kommen die Sorge um das Kind und die Unsicherheit der Eltern im Umgang mit der Krankheit. In solchen Situationen besuchen die Diabetes-Nannys - Personen, die in der Betreuung von Kindern mit Diabetes mellitus besondere Erfahrungen haben, wie z.B. Krankenschwestern, Diätassistentinnen oder betroffene Mütter - auf Wunsch die Familien zu Hause. Dort kümmern sie sich vor allem um die psychosozialen Schwierigkeiten, die in der Familie auftreten können, stellen die Behandlung der Zuckerkrankheit sicher und tragen mit dazu bei, dass die Familie stabilisiert und die seelische Belastung gemildert wird. Die Nannys übernehmen die Betreuung nach Absprache mit dem behandelnden Arzt und den Diabeteszentren. Andere Nanny-Aufgaben sind Gespräche mit Kindergarten und Schule, um über die Krankheit aufzuklären, Vorurteile abzubauen und die Integration der Kinder zu erleichtern.


88048 Friedrichshafen

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