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Preisverleihung 2013

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner in den Kategorien wurden am 6. Dezember 2013 im Neuen Schloss in Stuttgart geehrt. Bei der Preisverleihung waren Ministerpräsident Winfried Kretschmann, die Minister­innen und Minister der beteiligten Ressorts, die Partner sowie die Patinnen und Paten anwesend.

 
 
 
 
 

Soziales Leben

 
 
Wassertropfen Kork
1. Platz
 

Wassertropfen Kork

 
Lehrer, Therapeuten, Eltern und Schüler, aber auch Bewohner des Wohnbereichs und Patienten der Epilepsie-Kliniken wollten 2012 die Schließung des Therapiebads der Oberlinschule, Schule für Menschen mit Körperbehinderungen, nicht akzeptieren. Sie gründeten gemeinsam den Förderverein Wassertropfen Kork e.V. mit dem Ziel die erforderlichen Mittel zur Sanierung des 40 Jahre alten Bades, die auf knapp eine Million Euro geschätzt wurden, durch Spenden zu sammeln.Mehr

Lehrer, Therapeuten, Eltern und Schüler, aber auch Bewohner des Wohnbereichs und Patienten der Epilepsie-Kliniken wollten 2012 die Schließung des Therapiebads der Oberlinschule, Schule für Menschen mit Körperbehinderungen, nicht akzeptieren. Sie gründeten gemeinsam den Förderverein Wassertropfen Kork e.V. mit dem Ziel die erforderlichen Mittel zur Sanierung des 40 Jahre alten Bades, die auf knapp eine Million Euro geschätzt wurden, durch Spenden zu sammeln. Innerhalb eines Jahres konnten fast 400 000 Euro Spenden gesammelt werden. Daraufhin sagte die Diakonie Kork die Sanierung des Bades zu, wenn die erforderliche Summe erreicht wird und unterstützt das Projekt mit 100 000 Euro. Gerade für Menschen mit schwersten körperlichen Behinderungen ist ein Therapiebad in erreichbarer Nähe ein „Muss“. Diese Botschaft trägt der Förderverein beispielsweise beim Sport- oder Erdbeerfest oder Benefizkonzert in die Bevölkerung und motiviert zum Spenden, die aber auch von verschiedenen Vereinen oder Firmen kommen. Durch die Aktionen des Fördervereins übernahm die ganze Region Verantwortung.

 

Weiter Informationen unter www.wassertropfen-kork.de

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Integration mit Taekwondo Training beim Judo Club Pforzheim e.V.
2. Platz
 

Integration mit Taekwondo Training beim Judo Club Pforzheim e.V.

 
Mit der Übernahme der Taekwondo Abteilung des Judo Club Pforzheim e.V. durch Großmeister Ibrahim Sönmezates begann 2003 die erfolgreiche soziale und kulturelle Integration von Mitbürgern aus 25 Ländern.Mehr

Mit der Übernahme der Taekwondo Abteilung des Judo Club Pforzheim e.V. durch Großmeister Ibrahim Sönmezates begann 2003 die erfolgreiche soziale und kulturelle Integration von Mitbürgern aus 25 Ländern. Im gemeinsamen Taekwondo Training kommt es nicht auf soziale Herkunft, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit oder sonstige Unterschiede an. Die Teilnehmer lernen Achtung voreinander und dass sie die Anderen zur eigenen Entwicklung benötigen. Abteilungsleiter Sönmezates lebt den Taekwondo-Schülern vor, dass eine Verschiedenartigkeit eine Bereicherung für alle ist. Dies zeigt sich im fröhlichen Miteinander bei vielen Gelegenheiten (Turniereinsatz, Kinobesuch, Grillfest) sowie durch die sportlichen Leistungen seiner Schüler. Seit 2003 erreichten die Taekwondo-Schüler rund 1500 neue Gürtelgrade, darunter 49 Schwarzgurte und 1720 Platzierungen bei (inter)nationalen Meisterschaften. Die Aktivitäten der Taekwondo Abteilung beschränken sich nicht nur auf den eigenen Verein. 2011-2013 wurden Benefiz-Turniere zu Gunsten sozial Benachteiligter veranstaltet und rund 20 000 Euro Spenden übergeben.

 

Weitere Informationen unter www.taekwondo-pforzheim.npage.de

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Das Frühchen e.V. Heidelberg
3. Platz
 

Das Frühchen e.V. Heidelberg

 
Der von betroffenen Eltern, Ärzten und Schwestern der Neonatologie des Universitätsklinikums Heidelberg vor über 20 Jahren gegründete Verein „Das Frühchen e.V.“ unterstützt Familien von frühgeborenen Kindern ab dem Zeitpunkt der drohenden Frühgeburt bis zur Schulzeit.Mehr

Der von betroffenen Eltern, Ärzten und Schwestern der Neonatologie des Universitätsklinikums Heidelberg vor über 20 Jahren gegründete Verein „Das Frühchen e.V.“ unterstützt Familien von frühgeborenen Kindern ab dem Zeitpunkt der drohenden Frühgeburt bis zur Schulzeit. Hierzu gehört ein Begrüßungspaket zur Geburt auf der Frühgeborenenintensivstation sowie niedrigschwellige Angebote zum Informationsaustausch bei regelmäßigen Elterntreffs oder einer Facebookgruppe. Auch finden Veranstaltungen statt, bei denen typische Frühchenthemen behandelt werden sowie ein jährliches großes Sommerfest. 2011 finanzierte der Verein die Ausbildung einer zweifachen Frühchenmutter zur entwicklungsfördernden Neonatalbegleiterin. Diese unterstützt durch Hausbesuche die Familien beim Übergang vom langen Klinikaufenthalt hinein ins normale Leben. Der Verein bildet ein Netzwerk, das den Betroffenen schnell und unbürokratisch weiterhilft (Therapien/Ärzte/Anträge, Hilfe in Kindergarten u. Schule). Dem Engagement des Vereins ist die Ausstattung der Station mit Kängurubetten bzw. -liegen und Elternzimmern zu verdanken.

 

Weitere Informationen unter www.dasfruehchen.de

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Freunde von der Straße e.V.

Freunde von der Straße e.V.

 
Die Anfänge des Vereins Freunde von der Straße e.V. in Freiburg gehen auf die Organisation eines Sonntagscafes 1985 zurück. Aktuell finden an fast 40 Sonntagen in verschiedenen Kirchengemeinden oder Einrichtungen Mittagessen mit anschließendem Kaffee und Kuchen statt.Mehr

Die Anfänge des Vereins Freunde von der Straße e.V. in Freiburg gehen auf die Organisation eines Sonntagscafes 1985 zurück. Aktuell finden an fast 40 Sonntagen in verschiedenen Kirchengemeinden oder Einrichtungen Mittagessen mit anschließendem Kaffee und Kuchen statt. Der Verein leistet Lobbyarbeit für wohnungslose und arme Menschen und ist in den Gremien der Wohnungslosenhilfe Freiburgs engagiert. Er hilft bei der Wohnungssuche und -einrichtung, gewährt zinslose Zuwendungen, beispielsweise für Gerichtskosten, Medikamente, Brillen, Zähne. Seit acht Jahren besitzt der Verein eine Wohnung. 2005 wurde die Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst initiiert, der nun die Sonntagstreffs und die Tagesstätten der Wohnungslosenhilfe besucht. Außerdem wurde die künstlerische Ausgestaltung der Notübernachtung durch die Künstler von „Kunstharz“ angestoßen. Bei den Sonntagstreffs bietet sich auch die Gelegenheit zu gemeinsamen Gesprächen, Spielen, Basteln und Musik. Für viele sind die Treffen ein Weg aus der Einsamkeit.

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Seniorennetzwerk Gmünd

Seniorennetzwerk Schwäbisch Gmünd

 
Das Seniorennetzwerk möchte, dass ältere und hilfebedürftige Menschen in Schwäbisch Gmünd, länger zu Hause wohnen bleiben und dort gegebenenfalls auch sterben können und nicht in ein Pflegeheim müssen. Es ist ein Beitrag zur Teilhabe und zum selbstbestimmten Leben durch ehrenamtliche Tätigkeiten, die Angehörige entlasten.Mehr

Das Seniorennetzwerk möchte, dass ältere und hilfebedürftige Menschen in Schwäbisch Gmünd, länger zu Hause wohnen bleiben und dort gegebenenfalls auch sterben können und nicht in ein Pflegeheim müssen. Es ist ein Beitrag zur Teilhabe und zum selbstbestimmten Leben durch ehrenamtliche Tätigkeiten, die Angehörige entlasten. Die Bausteine des Seniorennetzwerkes sind: die Wohnberatung, der Seniorenfahrdienst, die Mittagstische in den Stadtteilen, die Seniorenbegleiter, die Hospizgruppe, die handwerklichen Seniorendienste, die Pflegebegleiter, das Sorgentelefon und der aktivierende Hausbesuch mit Veeh-Harfen und Besuchshunden. Die bestehenden vier Stadtteilbüros und die vier ehrenamtlichen Generationenbüros in den Stadtteilen sind die Knoten des Netzwerkes. Weitere Bausteine und Generationenbüros sind werden entstehen. Die über 150 im Netzwerk aktiven Ehrenamtlichen spenden viel Zeit für Senioren. Sie haben im vergangenen Jahr 450 Personen betreut, 2.800 Fahren im Seniorenfahrdienst geleistet und 11.000 Essen beim Mittagstisch „Unter d´Leut ausgegeben. Für beide Seiten, die Senioren und die Ehrenamtlichen, ist das Netzwerk eine Bereicherung.
 
Weiter Informationen unter http://www.schwaebisch-gmuend.de/6421-Seniorennetzwerk.html


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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Lebendige Gesellschaft

 
 
Behinderte helfen Nichtbehinderten e.V.
1. Platz
 

Behinderte helfen Nichtbehinderten e.V.

 
Seit fast 20 Jahren engagieren sich körperbehinderte Menschen im Verein Behinderte helfen Nichtbehinderten in Wannweil. In ganz Baden-Württemberg wollen sie Hemmschwellen und Berührungsängste abbauen. Dazu gehen sie in Schulen, Vereine, auf Stadtfeste oder zu Jugend trainiert für Olympia.Mehr

Seit fast 20 Jahren engagieren sich körperbehinderte Menschen im Verein Behinderte helfen Nichtbehinderten in Wannweil. In ganz Baden-Württemberg wollen sie Hemmschwellen und Berührungsängste abbauen. Dazu gehen sie in Schulen, Vereine, auf Stadtfeste oder zu Jugend trainiert für Olympia. Sie sind beispielsweise mit einem Rollstuhlparcours vor Ort und geben Schülern Gelegenheit, Erfahrungen im Rollstuhl zu sammeln und sich mit behinderten Sportlern zu messen. Auf über 1000 Aktionen kann der Verein bereits zurückblicken, Schwerpunkt ist aktuell das Thema Inklusion. Die Referenten
fungieren als Ratgeber und Begleiter für Schulen und behinderte Schüler um das Miteinander einfacher zu gestalten. Der Fokus liegt jedoch in der Mitgestaltung des Unterrichts: In Biologie ist die Wirbelsäule Thema, in Ethik werden Randgruppen der Gesellschaft angesprochen und im Sportunterricht die besondere Sportstunde im Rollstuhl absolviert. Vereinsmitglieder sind auch in der Agendagruppe „Aalen barrierefrei“ aktiv. Sie setzt sich dafür ein, die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Von stufenlosen Eingangsbereichen oder abgesenkten Bordsteinen profitieren aber auch ältere Menschen mit Rollatoren, Familien mit Kinderwagen oder Reisende mit Koffern.

 

Weitere Informationen unter www.bhn-online.de

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Stricken für Frühchen
2. Platz
 

Stricken für Frühchen

 
Auf die private Initiative von Petra Haas ist Stricken für Frühchen zurückzuführen. Bei ihr in Stuttgart laufen alle Fäden zusammen. Sie hat für die Stickwilligen genaue Strickanleitungen und Angaben zur geeigneten Wolle parat.Mehr

Auf die private Initiative von Petra Haas ist Stricken für Frühchen zurückzuführen. Bei ihr in Stuttgart laufen alle Fäden zusammen. Sie hat für die Stickwilligen genaue Strickanleitungen und Angaben zur geeigneten Wolle parat. Über 300 Ehrenamtliche stricken Socken, Mützen, Handschuhe, Decken und noch vieles mehr für Frühchen. Kliniken in ganz Deutschland werden mit den gestrickten Sachen versorgt, die nicht verkauft werden. Da die Frühchen ihre Körpertemperatur alleine nicht halten können, sind die Handarbeiten für die Entwicklung der Kleinen überaus wichtig. Aber auch für die oft sehr alten Damen hat die Handarbeit einen hohen Stellenwert. Sie haben eine sinnvolle Aufgabe, die ihnen Freude bereitet und ihnen vermittelt, dass sie gebraucht werden. Stricken für Frühchen verbindet aber auch Generationen und Kulturen und bietet die Möglichkeit, ohne viel Aufwand zu helfen. Anfänger aus Schulprojekten stricken genauso wie Frauen mit Migrationshintergrund. Alle haben das gemeinsame Ziel, Frühchen beim schweren Start ins Leben zu helfen. 

 

Weitere Informationen unter www.frühchenstricken.de

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Kraichgau Hospiz e.V.
3. Platz
 

Kraichgau Hospiz e.V.

 
Der Verein Kraichgau-Hospiz e. V. der sich 2004 gegründet hat, ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich mit sozialem Engagement auf ehrenamtlicher Basis für andere einsetzen. Sie spenden ihre Zeit und Kraft um schwerkranke Menschen in ihrem Sterbeprozess zu begleiten.Mehr

Der Verein Kraichgau-Hospiz e. V. der sich 2004 gegründet hat, ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich mit sozialem Engagement auf ehrenamtlicher Basis für andere einsetzen. Sie spenden ihre Zeit und Kraft um schwerkranke Menschen in ihrem Sterbeprozess zu begleiten. Die Ehrenamtlichen begleiten die Patienten auf Anfrage von Angehörigen, Sozialstationen, Sozialdiensten der Krankenhäuser und Ärzte. Die Begleitung bietet der Verein ebenso für Altenheime oder ähnliche Einrichtungen an. Wenn die Versorgung im häuslichen Bereich nicht mehr gewährleistet oder weitergeführt werden kann und die Verlegung in eine andere Einrichtung vom Patienten oder dessen Angehörigen nicht gewünscht wird, ist die Begleitung in der Hospizwohnung möglich. Für Angehörige bestehen hier auch Übernachtungsmöglichkeiten. Ihnen werden Hilfen in allen Belangen angeboten. So existiert ein Trauercafe, in dem Hilfe und Beistand bei der Bewältigung der Verlustsituation geboten wird. Darüberhinaus werden ehrenamtliche Sterbebegleiter ausgebildet und die Öffentlichkeit zum Beispiel über die Patientenverfügung informiert.
 
Weitere Informationen unter www.kraichgau-hospiz.de

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Spielplatz Vorleser

Spielplatz Vorleser Lesewelt Ortenau e.V.

 
Jugendliche Spielplatz-Vorleser zwischen 10 und 16 Jahren gehen auf ausgewählte Spielplätze und lesen Kindern Geschichten vor. Etwa 65 Jugendliche engagieren sich in den Sommerferien bei der Lesewelt Ortenau e.V.. Über 1 600 Kinder haben in diesem Jahr den Spielplatz-Vorlesern zugehört.Mehr

Jugendliche Spielplatz-Vorleser zwischen 10 und 16 Jahren gehen auf ausgewählte Spielplätze und lesen Kindern Geschichten vor. Etwa 65 Jugendliche engagieren sich in den Sommerferien bei der Lesewelt Ortenau e.V.. Über 1 600 Kinder haben in diesem Jahr den Spielplatz-Vorlesern zugehört. Statt ins Schwimmbad gehen die jungen Vorleser jeden Wochentag von 15-16.30 Uhr auf ausgewählte Spielplätze und lesen vor. Zuvor kommen sie ins Lesewelt-Büro zur Teamsitzung, bei der die Aktivitäten besprochen und geplant werden. Die ausgewählten Bücher werden in Rucksäcke gepackt, dazu kommen Decken, Banner, Mit-Mach-Karten und vieles mehr. Dann radelt das Leseteam auf den Spielplatz. Für ihren Einsatz bekommen die Jugendlichen ein Taschengeld von 5 € pro Tag. Bei dem Projekt gewinnen alle. Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung und sind Lesevorbild und die kleinen Kinder hören Geschichten zwischen Rutsche und Schaukel. So werden auch diejenigen erreicht, die nicht den Weg in die Bibliothek finden. Ein wichtiger Baustein für Leseförderung!

 

Weitere Informationen unter www.lesewelt-ortenau.org

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Staufersaga und Stauferfest bei 850jährigem Stadtjubiläum Schwäbisch Gmünd

Staufersaga und Stauferfest bei 850jährigem Stadtjubiläum Schwäbisch Gmünd

 
Die Stadtgründung von Schwäbisch Gmünd 1162 geht auf die Ursprünge der Stauferdynastie zurück. Aus Anlass des Stadtjubiläums, wurde anhand von geschichtlichen Gegebenheiten die Dynastie der Staufer und damit auch die Stadtgeschichte im historischen Schauspiel dargestellt.Mehr

Die Stadtgründung von Schwäbisch Gmünd 1162 geht auf die Ursprünge der Stauferdynastie zurück. Aus Anlass des Stadtjubiläums, wurde anhand von geschichtlichen Gegebenheiten die Dynastie der Staufer und damit auch die Stadtgeschichte im historischen Schauspiel dargestellt. Monatelang bereiteten sich die rund 2300 Ehrenamtlichen in neu gegründeten Gruppierungen, wie Fahnenschwinger, Schwertkämpfer, Katapultbauer, Tänzer, Trommler, auf das Ereignis vor. Die Gewänder wurden in der entstandenen Gewandmeisterei erstellt. In der ältesten Stauferstadt entstand eine Dynamik, die dafür sorgte, dass die Karten für die 6 Vorführungen der Staufersaga mit über 12 000 Plätzen innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren. Am Stauferfest wurde ein historischer Markt aufgebaut. Es gab ein Ritter- und Bogenschießturnier, ein Stauferlager und -umzug, eine Armenspeisung, einen Jubiläumsgottesdienst. Jungen Menschen wurden anhand von Verhaltensweisen aus dem Mittelalter gesellschaftliche Werte vermittelt. Der Verein Staufersaga e.V. wurde gegründet. Die darin zusammengefassten 15 Gruppierungen haben sich zur Aufgabe gemacht die Traditionen aufrecht zu erhalten und regelmäßig die Staufersaga und ein Stauferwochenende zu veranstalten.

 

Weitere Informationen unter: www.staufersaga.de

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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Junge Aktive

 
 
Rock Your Life
1. Platz
 

Rock Your Life!

 
ROCK YOUR LIFE! qualifiziert engagierte Studierende als Coaches, die zwei Jahre lang je einen Hauptschüler (8. bis 9. Klasse) individuell und kontinuierlich auf dem Weg in den Beruf begleiten. Das Projekt möchte durch diese Coachingbeziehungen den Start von Schülern ins Berufsleben maßgeblich unterstützen, indem die Interessen und Talente ergründet werden.Mehr

 ROCK YOUR LIFE! qualifiziert engagierte Studierende als Coaches, die zwei Jahre lang je einen Hauptschüler (8. bis 9. Klasse) individuell und kontinuierlich auf dem Weg in den Beruf begleiten. Das Projekt möchte durch diese Coachingbeziehungen den Start von Schülern ins Berufsleben maßgeblich unterstützen, indem die Interessen und Talente ergründet werden. Gemeinsam entwickeln sie Ideen für die Zukunft der Schüler. Die Vereine der Universitäten in Baden-Württemberg stehen dabei in einem wachsenden Netzwerk in Kontakt und treffen sich regelmäßig, um Ideen auszutauschen, daher auch die gemeinsame Bewerbung der sechs Vereine aus Konstanz, Heidelberg, Freiburg, Mannheim, Friedrichshafen und Tübingen. Die Studierenden wollen einen Beitrag für die Bildungsgerechtigkeit leisten und Menschen aus verschiedenen Bildungsschichten verbinden. Bisher wurden über 500 Schüler beispielsweise durch die Vermittlung von Praktikumsplätzen unterstützt. Der Student ist auf unterschiedlichsten Ebenen ein unterstützender Ansprechpartner, nicht nur bei der Berufsberatung.
 
Weitere Informationen unter www.rockyourlife.de/standort/konstanz

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Senioren AG - Schüler unterrichten Senioren
2. Platz
 

Senioren AG - Schüler unterrichten Senioren

 
Bei der Senioren AG des Georg-Büchner-Gymnasiums in Winnenden unterrichten etwa 20 Schüler der 9.-12. Klasse Senioren. Der Unterricht in den Fächern Englisch, Französisch, Italienisch und Datenverarbeitung/Computer findet einmal pro Woche für eine Stunde statt.Mehr

Bei der Senioren AG des Georg-Büchner-Gymnasiums in Winnenden unterrichten etwa 20 Schüler der 9.-12. Klasse Senioren. Der Unterricht in den Fächern Englisch, Französisch, Italienisch und Datenverarbeitung/Computer findet einmal pro Woche für eine Stunde statt. Dabei orientiert sich die AG, die seit über 20 Jahren besteht, an den Bedürfnissen der Senioren. Aktuell werden zehn verschiedene Kurse angeboten mit steigenden Teilnehmerzahlen. Auf Wunsch unterstützen die Schüler die Senioren bei Computerproblemen auch zuhause. Die Schüler erweitern ihre Sozialkompetenz und Selbstsicherheit, die Senioren erweitern ihre Fachkompetenz und bekommen Einblicke in den Lebensraum Schule heute. Zwischen Jung und Alt entsteht eine intensive soziale Bindung und das Verständnis füreinander wächst. In gemeinsamen Weihnachtsfeiern werden die Beziehungen gepflegt oder die Senioren AG präsentiert sich beim Seniorentag der Stadt Winnenden. Künftig soll auch ein Gedächtnistraining für Senioren angeboten werden.

 

Weitere Informationen unter www.gbg-winnenden.de

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Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd e.V.
3. Platz
 

Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd e.V.

 
Die Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd e. V. (JKI) hat sich 2001 mit dem Ziel gegründet, ein selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum in Schwäbisch Gmünd zu schaffen. Die JKI bietet dort für Jugendliche und junge erwachsene Künstler die Möglichkeit, ob Kunstschaffende, Musiktreibende oder interkulturell Aktive, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.Mehr

Die Jugendkulturinitiative Schwäbisch Gmünd e. V. (JKI) hat sich 2001 mit dem Ziel gegründet, ein selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum in Schwäbisch Gmünd zu schaffen. Die JKI bietet dort für Jugendliche und junge erwachsene Künstler die Möglichkeit, ob Kunstschaffende, Musiktreibende oder interkulturell Aktive, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die JKI hat es als erste rein ehrenamtliche Gemeinschaft junger Menschen in Schwäbisch Gmünd erreicht, sich seit ihrer Gründung und der Installierung des Jugendkulturzentrums Esperanza zu etablieren, sich regional, überregional wie auch im Ausland bekannt zu machen und nimmt inzwischen in der Stadt einen festen Stellenwert ein. Die JKI organisiert unter anderem Veranstaltungen mit Einrichtungen für behinderte Menschen sowie mit der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber und bindet die Menschen, die in diesen Einrichtungen leben, in ihre Planungen, Organisation und Durchführung, in ihr „Vereinsleben“ aktiv ein. Die Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren bereichern das kulturelle Leben der Stadt und schaffen es, andere für das Ehrenamt zu begeistern.

 

Weitere Informationen unter www.esperanza-gd.de

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Grundschulprojekt des Jugendgemeinderates Hockenheim

Grundschulprojekt des Jugendgemeinderates Hockenheim

 
Die Mitglieder des Jugendgemeinderates Hockenheim versuchen, Grundschüler der 4. Klasse mit Politik, vor allem auf kommunaler Ebene, vertraut zu machen. Spielerisch stellen die Ratsmitglieder, die zwischen 15 und 21 Jahre alt sind, ihr Amt und die Aufgaben des Jugendgemeinderats und des Gemeinderats vor.Mehr

Die Mitglieder des Jugendgemeinderates Hockenheim versuchen, Grundschüler der 4. Klasse mit Politik, vor allem auf kommunaler Ebene, vertraut zu machen. Spielerisch stellen die Ratsmitglieder, die zwischen 15 und 21 Jahre alt sind, ihr Amt und die Aufgaben des Jugendgemeinderats und des Gemeinderats vor. Die Kleinen werden so an das Großthema Politik herangeführt und mit kommunalpolitischen Strukturen vertraut gemacht. Dabei werden von Finanzpolitik bis zur Umweltpolitik auf kommunaler Ebene viele Politikfelder angesprochen. Das frisch erworbene Wissen wird in einem Quiz abgefragt. Mit dem Spiel „Wenn ich Bürgermeister wäre, würde ich…“ wird auf die Führung durch das Rathaus sowie auf die klasseninterne Bürgermeisterwahl im Sitzungssaal des Gemeinderates vorbereitet. Bei Lehrern und Schülern trifft das Projekt auf große Resonanz. Es weckt bei den Schülern das Interesse für Politik und wird dieses Schuljahr auf weiterführende Schulen ausgeweitet werden. Der Fokus liegt dann nicht mehr auf spielerischen Elementen, sondern auf der politischen Diskussion gemäß dem Motto „Wie die Großen…“.

 

Weitere Informationen unter http://www.hockenheim.de/main/rathaus_politik/politik/Kandidaten2012

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Jugendraum Hochmössingen

Jugendraum Hochmössingen

 
In Hochmössingen, einem Teilort der Stadt Oberndorf a. N., bestand seit Jahren der Wunsch nach einem Jugendraum, da es keine Möglichkeit für Jugendliche gab, sich zu treffen. Mit Unterstützung der Stadt wurde 2010 das Jugendprojekt „Bau eines Jugendhauses in Hochmössingen“ initiiert.Mehr

 In Hochmössingen, einem Teilort der Stadt Oberndorf a. N., bestand seit Jahren der Wunsch nach einem Jugendraum, da es keine Möglichkeit für Jugendliche gab, sich zu treffen. Mit Unterstützung der Stadt wurde 2010 das Jugendprojekt „Bau eines Jugendhauses in Hochmössingen“ initiiert. Über 40 Jugendliche verpflichteten sich, von der Planung bis zur Verwirklichung mitzuarbeiten. Die Jugendlichen wurden von der Planung, Standortfestlegung und der Formulierung und Präsentation des Antrags im Gemeinderat bis zur konkreten Mithilfe beim Bau des Hauses maßgeblich beteiligt. In einer Vielzahl von Aktionen haben die Jugendlichen erhebliche finanzielle Mittel zur Finanzierung des Jugendhauses eingeworben. Durch die projektorientierte Beteiligung konnten die Jugendlichen aktiv mitarbeiten und eigene Ideen umsetzen. So wurde eine hohe Identifikation mit dem neuen Jugendtreff erreicht und Einblicke in die Arbeit des Gemeinderates und Verwaltungsabläufe gegeben. Daneben wurde das Engagement der Jugendlichen in der Dorfgemeinschaft gefördert. Der Jugendtreff, der im Juli 2013 eingeweiht wurde, wird künftig von den Jugendlichen selbst betrieben.

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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Eine Welt im Ländle

 
 
Kinderprojekt Siebenstein der Nehemia Initiative Karlsruhe e.V
1. Platz
 

Kinderprojekt Siebenstein der Nehemia Initiative Karlsruhe e.V.

 
Siebenstein ist ein beziehungsorientiertes Projekt für sozial benachteiligte Kinder in einem Karlsruher Brennpunktviertel. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund und leben in Multiproblemfamilien.Mehr

Siebenstein ist ein beziehungsorientiertes Projekt für sozial benachteiligte Kinder in einem Karlsruher Brennpunktviertel. Viele Kinder haben einen Migrationshintergrund und leben in Multiproblemfamilien. Sie tragen Verantwortung für ihre Eltern, kleineren Geschwister und sich selbst, dabei kommt die Schule zu kurz. Das Selbstbewusstsein ist durch die vielen schlechten Noten gering, der Übertritt auf höhere Schulen aussichtslos. Siebenstein bietet diesen Kindern Nachhilfe mit dem 1:1 Prinzip durch verlässliche Bezugspersonen. 30 ehrenamtliche Nachhilfelehrer unterrichten zurzeit 39 Kinder über 49 Stunden pro Woche. Neben der Nachhilfe unterstützt Siebenstein die Eltern bei Ämtergängen, in Rechtsfragen und den alltäglichen Sorgen. So spannt Siebenstein ein tragfähiges Netz, das die Kinder auffängt und ihnen eine Perspektive schenkt. Die Beziehung zu Kindern und Eltern wird im parallelen Kindercafé vertieft. Hier bekommen die Kinder ein warmes Abendessen. Siebenstein hat sich rasant entwickelt. Vom pionierhaften Start 2010 zum etablierten Angebot. Die Unterstützung und engen Zusammenarbeit mit Schulen, sozialem Dienst und Kooperationspartnern sind dabei sehr wichtig.

 

Weitere Informationen unter www.siebenstein-karlsruhe.de

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Arbeitsgruppe Recife e.V.
2. Platz
 

Arbeitsgruppe Recife e.V.

 
Seit 1992 ist Michael Scholze treibende Kraft der Arbeitsgruppe (AG) Recife e.V. Karlsruhe, mit dem Ziel, Hilfe für Straßenkinder in der Millionenstadt Recife zu leisten. Partner in Brasilien ist Groupo Ruas e Praças (GRP), die mit ca.10 Sozialarbeitern und Streetworkern, die Kinder an ihren Schlafplätzen in den Straßen aufsucht. Sie versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen Wege aus ihrer Lebenslage zu zeigen.Mehr

Seit 1992 ist Michael Scholze treibende Kraft der Arbeitsgruppe (AG) Recife e.V. Karlsruhe, mit dem Ziel, Hilfe für Straßenkinder in der Millionenstadt Recife zu leisten. Partner in Brasilien ist Groupo Ruas e Praças (GRP), die mit ca.10 Sozialarbeitern und Streetworkern, die Kinder an ihren Schlafplätzen in den Straßen aufsucht. Sie versuchen, ihr Vertrauen zu gewinnen und ihnen Wege aus ihrer Lebenslage zu zeigen. Die AG Recife unterstützt GRP durch die Finanzierung von Sozialarbeitern und hilft beim Aufbau und Erhalt der Infrastruktur, ferner durch Entsendung und Betreuung von Praktikantinnen und durch mehrwöchige Mitarbeit vor Ort. Zu den Projekten zählen der Erwerb und die Einrichtung einer kleinen Farm auf dem Land. Hier erfahren die Kinder Sicherheit und Geborgenheit und können zur Schule gehen. Ein mit Scholzes Hilfe hergerichtetes Kontakthaus in der Innenstadt dient als erste Betreuungsstätte für Kinder und ihre Angehörigen. Jährlich werden etwa 150 Kinder betreut, bei manchen gelingt die Reintegration in die Familien. Die AG Recife ist mit ähnlich ausgerichteten Projekten in Baden-Württemberg vernetzt. Hier lebende Brasilianer engagieren sich für das Projekt.

 

Weitere Informationen unter www.ag-recife.de



 

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Arbeitskreis Asyl
3. Platz
 

Arbeitskreis Asyl

 
Die Mitglieder des Arbeitskreises Asyl engagieren sich seit über 21 Jahren für die
Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft in Hechingen, die durchschnittlich mit 130 Personen belegt ist und jährlich wechselt. Großen Stellenwert hat der Deutschunterricht, einmal pro Woche wird ein Kaffeenachmittag für Frauen angeboten, Weihnachtsfeiern und Sommerfest organisiert.Mehr

 Die Mitglieder des Arbeitskreises Asyl engagieren sich seit über 21 Jahren für die
Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft in Hechingen, die durchschnittlich mit 130 Personen belegt ist und jährlich wechselt. Großen Stellenwert hat der Deutschunterricht, einmal pro Woche wird ein Kaffeenachmittag für Frauen angeboten, Weihnachtsfeiern und Sommerfest organisiert. Besonderes Augenmerk legt der AK darauf, Kenntnisse über die unterschiedlichen Kulturen und deren Traditionen zu vermitteln und so das Verständnis untereinander zu fördern. Sie setzen sich ebenso für Einzelschickale ein, helfen den Menschen bei Telefonaten oder Behördengängen und sorgen für zusätzlichen Sprachunterricht für Schulkinder. Aktuell engagieren sich 8 Frauen und ein Mann, deren Altersdurchschnitt 73 Jahre ist. Bisher wurden rund 3000 Menschen unterstützt. Eine Engagierte der ersten Stunde, Hella Jetter, sagt: „Es geht uns darum, ein menschliches Gesicht im fremden Land zu sein und irgendwie zu helfen, die schrecklichste Not zu lindern.“ Der Arbeitskreis versucht, auch junge Menschen für die Mitarbeit zu gewinnen, die mit neuen Ideen die Arbeit bereichern.

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Gmünder Weltgarten e.V.

Gmünder Weltgarten e.V.

 
Aus Neuseeland brachte Christiane Biebl die Idee eines Gemeindegartens mit und stieß auf Begeisterung. Gemeinsam mit Stadtteilkoordinator Bernhard Bormann, der die gleiche Idee hatte, warben sie für den Garten nach dem Motto „Im Gemüsegarten wächst Gemüse; im Gemeinschaftsgarten wächst Gemeinschaft!“Mehr

Aus Neuseeland brachte Christiane Biebl die Idee eines Gemeindegartens mit und stieß auf Begeisterung. Gemeinsam mit Stadtteilkoordinator Bernhard Bormann, der die gleiche Idee hatte, warben sie für den Garten nach dem Motto „Im Gemüsegarten wächst Gemüse; im Gemeinschaftsgarten wächst Gemeinschaft!“ Der Weltgarten wächst künftig auf einem Hanggrundstück im Stadtteil Hardt. Dort trifft sich bereits jetzt die ganze Welt mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen. Mit dem Gmünder Weltgarten werden Eigeninitiative, Eigenarbeit und das bürgerschaftliche Engagement gefördert. Es geht um Selbstorganisation, Eigenversorgung, gesunde Ernährung, soziales Miteinander und persönliches Wohlbefinden und die Entfaltung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in und mit der Natur. Der Gmünder Weltgarten e.V. ist ein reines Integrationsprojekt, bei dem sich Flüchtlinge, Anwohner, die benachbarte Ganztagesschule, Obst- und Gartenbauvereine, Langzeitarbeitslose und viele mehr beteiligen. Als Vorboten zur Landesgartenschau stehen in ganz Gmünd bepflanzte Rucksackgärten (Bigbags), die die Gmünder Bevölkerung auf ihren Weltgarten aufmerksam machen.


Weitere Informationen unter www.gmuender-weltgarten.de

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Mit Chili im Koffer - Aufführung eines Musicals

Mit Chili im Koffer - Aufführung eines Musicals

 
Bei der Aufführung des Musicals „Mit Chili im Koffer“ wird die Liebesgeschichte eines italienischen Gastarbeitermädchens mit einem deutschen Jungen nacherzählt. Dank der Liebe werden die kulturellen Schranken überwunden.Mehr

 Bei der Aufführung des Musicals „Mit Chili im Koffer“ wird die Liebesgeschichte eines italienischen Gastarbeitermädchens mit einem deutschen Jungen nacherzählt. Dank der Liebe werden die kulturellen Schranken überwunden. An der Musicalaufführung beteiligten sich 22 Kinder und Jugendliche sowie zwölf Erwachsene italienischer, deutscher und russischer sowie rumänischer und türkischer Herkunft, darunter zwei Personen mit Behinderung (ein blinder Tontechniker italienischer Herkunft und ein Mädchen mit geistiger Behinderung). Eine begleitende Fotoausstellung, die die italienischen „Einwanderungsgeschichte“ in Sankt Georgen darstellt, wurde im Rathaus und in der Schule gezeigt.

Der Ansatz, über Tanz, Musik und Schauspielerei, Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Begabungen zusammenzubringen wirkt lange nach, schafft gegenseitiges Verständnis und bildet eine wichtige Grundlage für tolerantes Verhalten. Schließlich ist gelebte Integration das Ziel. Die positiven Publikumsreaktionen nach der öffentlichen Aufführung sind Ansporn für weitere Projekte, die sich konsequent an den positiven Aspekten von Vielfalt orientieren.


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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Jugend fördern

 
 
LeiTa - Lernen im Tandem e.V.
1. Platz
 

LeiTa - Lernen im Tandem e.V.

 
LeiTa wurde 2006 von Christa Hagmeyer ins Leben gerufen. Sie wollte Kindern, aus einem fremdsprachigen Land oder aus schwierigen familiären Verhältnissen, die von ihren Eltern nicht ausreichend unterstützt werden können, bei schulischen Problemen, insbesondere ihrer sprachlichen Entwicklung helfen und bis in die Ausbildung begleiten und zu ihrer Integration in die Gesellschaft beitragen.Mehr

LeiTa wurde 2006 von Christa Hagmeyer ins Leben gerufen. Sie wollte Kindern, aus einem fremdsprachigen Land oder aus schwierigen familiären Verhältnissen, die von ihren Eltern nicht ausreichend unterstützt werden können, bei schulischen Problemen, insbesondere ihrer sprachlichen Entwicklung helfen und bis in die Ausbildung begleiten und zu ihrer Integration in die Gesellschaft beitragen. Die Nachfrage war groß, so dass 2010 der gemeinnützige Verein gegründet wurde und aktuell rund 90 Schüler/Paten-Tandems aktiv sind. Bei den regelmäßigen Treffen der Tandems erhalten die Schüler auch Bücher und Lernmaterial. Der Verein gewährt Zuschüsse zu Kursen, Freizeiten usw. Seit der Gründung wurden 268 Tandems gebildet, die meisten Schüler schlossen ihre Schule erfolgreich ab und fanden einen Ausbildungsplatz. LeiTa will neben der schulischen Förderung auch kulturelle Zugänge ermöglichen, zur sinnvollen Freizeitgestaltung anregen und neue Lebensfelder erschließen. Den Paten bietet LeiTa regelmäßige Fortbildungen an und veranstaltet jährlich ein Sommerfest. Die Spenden und Mitgliedsbeiträge werden ausschließlich zur Förderung der Patenkinder, die durch LeiTa betreut werden, verwendet.

 

Weitere Informationen unter www.leita-online.de

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MENTOR - Die Leselernhelfer Mannheim e.V.
2. Platz
 

MENTOR - Die Leselernhelfer Mannheim e.V.

 
Lesen macht Spaß und ist kinderleicht, wenn man es erst einmal gelernt hat. Viele Kinder haben beim Lesenlernen aber Schwierigkeiten und sind auf zusätzliche Förderung angewiesen. Unter dem Motto „Besser Lesen>Lernen>Leben“ bietet die Studierendeninitiative MENTOR – Die Leselernhelfer Mannheim e.V. Leseförderung an mittlerweile vier Grundschulen in Mannheim. Mehr

 Lesen macht Spaß und ist kinderleicht, wenn man es erst einmal gelernt hat. Viele Kinder haben beim Lesenlernen aber Schwierigkeiten und sind auf zusätzliche Förderung angewiesen. Unter dem Motto „Besser Lesen>Lernen>Leben“ bietet die Studierendeninitiative MENTOR – Die Leselernhelfer Mannheim e.V. Leseförderung an mittlerweile vier Grundschulen in Mannheim. Die MentorInnen widmen sich jeweils einem Kind einmal in der Woche und wollen damit einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft erfolgreich in der Schule sein können. Bei den Kindern wird die Lust geweckt, regelmäßig Bücher in die Hand zu nehmen und die Engagierten versuchen den Kindern Vorbild und Ansprechpartner zu sein. In diesem Semester profitieren 40 Mannheimer Grundschulkinder von der 1 zu 1 Förderung. Ziel der Studierendeninitiative ist es, diese Zahl in den kommenden Jahren noch weiter auszubauen, damit möglichst viele Grundschulkinder mehr Spaß am Lesenlernen haben.
 
Weitere Informationen unter www.mentor-mannheim.de


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PRO.F.I.S. – Projekte fördern in der Schule
3. Platz
 

PRO.F.I.S. – Projekte fördern in der Schule

 
Mit dem Förderverein der Friedrich-Kammerer-Schule Ehningen e.V. und seinen PRO.F.I.S. – Projekte fördern in der Schule, wird die Schule Teil der Gemeinde. Es wird gebastelt, besichtigt, neue Sportarten ausprobiert, Technik und der Sternenhimmel erklärt, alternative Energien erprobt, das Ortsgebiet und Umfeld erkundet, Traditionen und alte Handwerkstechniken gezeigt und ausprobiert.Mehr

Mit dem Förderverein der Friedrich-Kammerer-Schule Ehningen e.V. und seinen PRO.F.I.S. – Projekte fördern in der Schule, wird die Schule Teil der Gemeinde. Es wird gebastelt, besichtigt, neue Sportarten ausprobiert, Technik und der Sternenhimmel erklärt, alternative Energien erprobt, das Ortsgebiet und Umfeld erkundet, Traditionen und alte Handwerkstechniken gezeigt und ausprobiert. Dabei haben die Schüler freie Auswahl bei den zeitlich begrenzten Projekten und müssen lediglich eine symbolische Gebühr von einem Euro bezahlen. Dem Verein ist es wichtig, dass Schüler teilnehmen, für die andere Angebote zu teuer sind. Die 45 Projektleiter und Organisatoren arbeiten ehrenamtlich, die Fahrt- und Materialkosten trägt der Förderverein, mit seinen 200 Mitgliedern. Bei den Projekten bilden sich Klassen- und Schulartübergreifende Gruppen. Die Schüler kommen so auch in Bereiche, die sonst unerreichbar wären, wie beispielsweise in ein Sternelokal zum Benimmkurs. Durch die PRO.F.I.S. finden Generationen zusammen wenn Senioren mit Grundschülern basteln oder Schrottkunst geschweißt wird und Talente werden entdeckt.

 

Weitere Informationen unter www.fks-ehningen.de

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phaenovum junior

phaenovum junior

 
500 Eltern unterstützen an 22 Schulen im Landkreis Lörrach phaenovum junior ehrenamtlich. Dank ihres Engagements ist die Umsetzung des Bildungsplanes „Naturwissenschaftliches Arbeiten an Grundschulen“ möglichMehr

 500 Eltern unterstützen an 22 Schulen im Landkreis Lörrach phaenovum junior ehrenamtlich. Dank ihres Engagements ist die Umsetzung des Bildungsplanes „Naturwissenschaftliches Arbeiten an Grundschulen“ möglich. Altersgerecht werden Kinder an wissenschaftliches Denken und Arbeiten herangeführt. Jede Klasse wird von einem Team von betreuenden LehrerInnen, 3-4 geschulten ehrenamtlichen Eltern beim Forschen und Experimentieren begleitet, so dass im Klassenverband Kleingruppen von 4-6 SchülerInnen gebildet werden können. Um den LehrerInnen den Einstieg in die Themengebiete zu vereinfachen, wurden 8 Experimentiersequenzen detailliert entwickelt und beschrieben (inkl. Materiallisten). Die ehrenamtlichen Eltern sind NaturwissenschaftlerInnen und interessierte Laien, die gezielt auf die Lehreinheiten geschult werden. Das Konzept wurde von einer Expertengruppe (6 ehrenamtliche Naturwissenschaftlerinnen und 5 Lehrerinnen) entwickelt. phaenovum junior ermöglicht den Kindern aus allen sozialen Schichten den Zugang zum naturwissenschaftlichen Experimentieren, unabhängig von Initiative, Finanzkraft und Motivation der Eltern und soll auf weitere Schulen ausgeweitet werden.
 
Weitere Informationen unter www.phaenovum.de


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Ready for School?

Ready for School?

 
Das Bildungsprojekt Ready for School? haben eine „Handvoll“ Studenten und ehemalige Abiturienten des Ostalb- und Rems-Murr-Kreises ins Leben gerufen. Dabei steht besonders „Integration“ und „Bildung“ im Fokus sowie der Grundgedanke „Jugend für Jugend“.Mehr

Das Bildungsprojekt Ready for School? haben eine „Handvoll“ Studenten und ehemalige Abiturienten des Ostalb- und Rems-Murr-Kreises ins Leben gerufen. Dabei steht besonders „Integration“ und „Bildung“ im Fokus sowie der Grundgedanke „Jugend für Jugend“. Ready for School? ist eine zweiwöchige, kostenlose Sommerschule, hauptsächlich für Haupt- und Realschüler mit Migrationshintergrund und/oder finanziellen Engpässen. Ziel ist es Lernstoff aufzuholen, die Eltern zu entlasten, und vor allem die Jugendlichen darin zu bestärken, dass Schule und ein guter Abschluss zu schaffen sind. In den vergangenen drei Jahren wurden jeweils 30 Schüler erfolgreich betreut und unterrichtet. Die Gemeinde Plüderhausen unterstützt dabei das Projekt ebenso wie weitere engagierte (angehende) Abiturienten. Die sichtbaren Leitungssteigerungen der Schüler und die Dankbarkeit der Eltern ist Anstoß um Ready for School? vollständig zu etablieren und zu einem Konzept zu machen, das von anderen Schulen und Gemeinden übernommen werden kann. Dabei geht es auch darum, Schülern als Vorbild zu dienen und sie selbst zum Ehrenamt zu motivieren.

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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Mensch und Umwelt

 
 
Naturnaher Pausenhof in Ulm
1. Platz
 

Naturnaher Pausenhof in Ulm

 
In über 700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit entstand an der Grundschule St. Hildegard in Ulm ein naturnaher Pausenhof. Die Eltern der 120 Schülerinnen schufen in rund 1,5 Jahren Arbeit gemeinsam mit den Kindern den Pausenhof, legten Beete und einen Sinnespfad an und richteten ein grünes Klassenzimmer ein. Die Planungen übernahm ein Vater, der Architekt ist, und auch als Bauleiter fungierte.Mehr

In über 700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit entstand an der Grundschule St. Hildegard in Ulm ein naturnaher Pausenhof. Die Eltern der 120 Schülerinnen schufen in rund 1,5 Jahren Arbeit gemeinsam mit den Kindern den Pausenhof, legten Beete und einen Sinnespfad an und richteten ein grünes Klassenzimmer ein. Die Planungen übernahm ein Vater, der Architekt ist, und auch als Bauleiter fungierte. Er organisierte einen Gartenbauer, der die großen Bauarbeiten ehrenamtlich bewerkstelligte. Das von Hecken überwucherte Grundstück wurde gerodet und ausgegraben, neue Erde aufgefüllt, ein Apfelbaum gepflanzt. Vor Baubeginn wurden die Schülerinnen gefragt, wie sie sich ihren Pausenhof wünschen. Dabei wurden Kriterien wie Bewegung, Ruhe und die Möglichkeit, einiges über Natur lernen zu können, angelegt. Der Weidentunnel, Insektenhaus und Sitzquader gehen auf die Schülerideen zurück. Die Schülerinnen betreuen die angelegten Beete, diese werden im MNK-Unterricht und für den Ernährungsführerschein genutzt. Der Pausenhof soll das Bewusstsein für nachhaltige Sicherung von Lebensräumen wecken und Naturerfahrungen ermöglichen, die Grundlage sein können, sich für die Bewahrung der Natur einzusetzen.

 

Weitere Informationen unter www.st-hildegard-ulm.de

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NaturInfoZentrum Casa Mellifera
2. Platz
 

NaturInfoZentrum Casa Mellifera

 
Nach langer Suche fand 2011 der Bezirksbienenzüchterverein Ludwigsburg 1 in der Ludwigsburger Grünanlage Hungerberg, einem renaturierten Steinbruch, den idealen Standort für einen Lehrbienenstand. Ziel ist die Weitergabe des Imkerfachwissens und die Sensibilisierung für Natur und Umwelt. Durch die ideale Lage sah die Stadt die Chance für ein erweitertes Nutzungskonzept.Mehr

Nach langer Suche fand 2011 der Bezirksbienenzüchterverein Ludwigsburg 1 in der Ludwigsburger Grünanlage Hungerberg, einem renaturierten Steinbruch, den idealen Standort für einen Lehrbienenstand. Ziel ist die Weitergabe des Imkerfachwissens und die Sensibilisierung für Natur und Umwelt. Durch die ideale Lage sah die Stadt die Chance für ein erweitertes Nutzungskonzept. In Kooperation mit der Hochschule für Technik Stuttgart sollte nicht nur ein Lehrbienenstand sondern ein NaturInfoZentrum (NIZ) entstehen, eine zentrale Stätte für Informationen und Veranstaltungen im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit der frühzeitigen Einbindung der 80 ehrenamtlich Engagierten bei den Bauarbeiten wurde das Projekt zur öffentlichen Angelegenheit. Bauliche und energetische Besonderheiten kamen zum Einsatz: Stampflehmwände aus dem örtlichen Lösslehm und die erstmalige Nutzung der innovativen Eisspeichertechnologie. Mit dem NIZ wurde für die Öffentlichkeit ein attraktiver Anziehungspunkt, eine Informationsplattform und ein Ort außerschulischer Umweltbildung geschaffen. Das Thema Bienen wird in der Region erstmals ausführlich und erlebbar für Jung und Alt vermittelt.

 

Weitere Informationen unter www.ludwigsburg.de


 

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Konsum Global Karlsruhe
3. Platz
 

Konsum Global Karlsruhe

 
Konsum Global Karlsruhe will die Bürger für die globalen Auswirkungen ihres Konsums sensibilisieren und ihnen zeigen, wie jeder zur nachhaltigen Gestaltung der Welt beitragen kann. In Stadtrundgängen wird mit den Teilnehmern erarbeitet, welche ökologischen und sozialen Auswirkungen durch die konventionelle Herstellung von Jeans, Handys, Kaffee, Fleisch und anderen Produkten entstehen.Mehr

Konsum Global Karlsruhe will die Bürger für die globalen Auswirkungen ihres Konsums sensibilisieren und ihnen zeigen, wie jeder zur nachhaltigen Gestaltung der Welt beitragen kann. In Stadtrundgängen wird mit den Teilnehmern erarbeitet, welche ökologischen und sozialen Auswirkungen durch die konventionelle Herstellung von Jeans, Handys, Kaffee, Fleisch und anderen Produkten entstehen. Mit interaktiven Rollen- und Fragespielen werden Informationen über den Produktionsweg mit seinen unterschiedlichen Wirkungen vermittelt. Im Vordergrund steht, Handlungsalternativen gemeinsam zu sammeln und auszutauschen. Seit 2009 wurden rund 40 Rundgänge durchgeführt und mehr als 500 Menschen erreicht. Das Projekt ist stark mit anderen Umwelt- und Nachhaltigkeitsgruppen und der Stadt vernetzt. Aktuell wird an der Umsetzung eines neuen Konzepts gearbeitet, das sich speziell dem Klimaschutz widmet und sich mit der Emissionsvermeidung in den Bereichen Konsum, Ernährung, Mobilität, und Energie auseinandersetzt. Eine öffentliche Stadtführung fand hierzu bereits statt. Neben den Stadtrundgängen gibt es weitere Initiativen für nachhaltigere Lebensstile.

 

Weitere Informationen unter www.konsumglobalkarlsruhe.de

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Energie aus Bürgerhand Hägelberg eG

Energie aus Bürgerhand Hägelberg eG

 
Die ehrenamtlich engagierten Bürger von Hägelberg, einem 750 Einwohner zählenden Ortsteil von Steinen, errichteten ein Bioenergiedorf, das zwischenzeitlich offiziell anerkannt ist. Mit großem Erfolg fand 2008 die 1. Bürgerversammlung der Initiative „Energie aus Bürgerhand“ statt. Ziel ist es, das Dorf mit Wärme und Strom aus Biomasse zu versorgen.Mehr

Die ehrenamtlich engagierten Bürger von Hägelberg, einem 750 Einwohner zählenden Ortsteil von Steinen, errichteten ein Bioenergiedorf, das zwischenzeitlich offiziell anerkannt ist. Mit großem Erfolg fand 2008 die 1. Bürgerversammlung der Initiative „Energie aus Bürgerhand“ statt. Ziel ist es, das Dorf mit Wärme und Strom aus Biomasse zu versorgen. Unterstützt wird das Projekt von der Gemeinde Steinen, dem Landratsamt Lörrach sowie dem Regierungspräsidium Freiburg und wird seit 2011 realisiert. Eine Biogasanlage und eine zentrale Holzhackschnitzelheizzentrale versorgen bereits große Teile des Ortes über ein mittlerweile über 7 km langes Nahwärmenetz. In Eigenleistung wurde mit der Gemeinde die Infrastruktur erneuert sowie ein professionelles Glasfasernetz errichtet, das künftig an das Glasfasernetz der Telekom angeschlossen werden soll. Schon jetzt kann sich die Genossenschaft eine CO²-Reduzierung, regionale Wertschöpfung an Investitionen und Rohstoffen, Schaffung von Arbeitsplätzen, preisstabile Energieversorgung, moderne Infrastruktur, große Akzeptanz bei den Bürgern und in der Fachwelt sowie die Schaffung von Werten über Generationen auf die Fahnen schreiben.

 

Weitere Informationen unter www.eabh.de

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Rettung der Wasserpflanzenwelt im Steegersee

Rettung der Wasserpflanzenwelt im Steegersee

 
Die Mitglieder der Vereinigung Naturschutz & Fischerei e.V. wollen das ökologische Gleichgewicht im Steegersee in Aulendorf wiederherstellen und nachhaltig erhalten, indem sie die verlorengegangene Artenvielfalt der ehemals vorhandenen Wasserpflanzen wieder aufleben lassen. In dem oberschwäbischen Natursee, der auch als Freibad genutzt wird, sind pflanzenfressende asiatische Graskarpfen festgestellt worden, die die wichtigen Laichkräuter kahlfressen und das ökologische Gleichgewicht empfindlich stören.Mehr

 Die Mitglieder der Vereinigung Naturschutz & Fischerei e.V. wollen das ökologische Gleichgewicht im Steegersee in Aulendorf wiederherstellen und nachhaltig erhalten, indem sie die verlorengegangene Artenvielfalt der ehemals vorhandenen Wasserpflanzen wieder aufleben lassen. In dem oberschwäbischen Natursee, der auch als Freibad genutzt wird, sind pflanzenfressende asiatische Graskarpfen festgestellt worden, die die wichtigen Laichkräuter kahlfressen und das ökologische Gleichgewicht empfindlich stören. Die habitatfremden Fische werden nun erfolgreich aus dem nicht ablassbaren Stillgewässer entfernt, gleichzeitig werden die verlorengegangenen Wasserpflanzenarten in Schutzkäfigen wieder angesiedelt. So kann die Vegetation des Gewässers wieder aufgeforstet und vor der vollständigen Vernichtung bewahrt werden. Die Wasserqualität verbessert sich zunehmend, was die Badegäste besonders freut. Dieses zeitgleiche Sanierungs- und Restaurierungsprojekt ist ein bisher einmaliger und daher richtungsweisender Ansatz, der auf sämtliche nicht ablassbare Stillgewässer mit ähnlicher Problematik angewendet werden kann.
 
Weitere Informationen unter dem Link: www.regio-tv.de/video/278525.html

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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Sport und Kultur

 
 
 Förderverein Leichtathletik Gomaringen e.V.
1. Platz
 

Förderverein Leichtathletik Gomaringen e.V.

 
Der Förderverein Leichtathletik Gomaringen e.V. bringt seit 2007 alle Schulanfänger der Gemeinde, etwa 100 Kinder jährlich, in Bewegung. Im Mittelpunkt der einwöchigen Aktion mit dem Motto „Wir bewegen was“ mit Sportnachmittag, Elterninformationsabend, Bewegungstour und vielem mehr, steht die Förderung der sportlichen Entwicklung der KinderMehr

Der Förderverein Leichtathletik Gomaringen e.V. bringt seit 2007 alle Schulanfänger der Gemeinde, etwa 100 Kinder jährlich, in Bewegung. Im Mittelpunkt der einwöchigen Aktion mit dem Motto „Wir bewegen was“ mit Sportnachmittag, Elterninformationsabend, Bewegungstour und vielem mehr, steht die Förderung der sportlichen Entwicklung der Kinder. Inhalte und Umsetzung werden jährlich den jeweiligen Bedingungen und aktuellen Bedürfnissen angepasst, beispielsweise durch Kompetenzteams, Kooperationen und Vorbildern. Der Aufbau einer zeitgemäßen Leichtathletik, das Aspekte wie Talentsichtung und Förderung sowie Inklusion und Integration miteinander vereint, ist jedoch das unveränderte Ziel des Fördervereins. Durch die große Teilnehmerzahl und das Einbeziehen verschiedener Institutionen erreichte das Projekt einen hohen Bekanntheitsgrad, der über die Region hinausgeht. Das wiederum sorgt für ein stetiges Interesse an der Leichtathletik und führt zu der Bereitschaft, das Projekt von allen Seiten zu unterstützen.
 
Weitere Informationen unter www.leichtathletik-gomaringen.de/events/wir-bewegen-was.html

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"Die Schattenspringer" - Inklusion im Rampenlicht
2. Platz
 

"Die Schattenspringer" - Inklusion im Rampenlicht

 
„Was Ihr Wollt“ von Shakespeare, war 1998 das erste klassische Theaterstück, das „Die Schattenspringer“ inszenierten. Zehn große Bühnenpremieren mit weiteren Auftritten folgten. Bei der inklusiven Theatergruppe, die erste in Baden-Württemberg, stehen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne.Mehr

„Was Ihr Wollt“ von Shakespeare, war 1998 das erste klassische Theaterstück, das „Die Schattenspringer“ inszenierten. Zehn große Bühnenpremieren mit weiteren Auftritten folgten. Bei der inklusiven Theatergruppe, die erste in Baden-Württemberg, stehen Menschen mit und ohneBehinderung gemeinsam auf der Bühne. Für „Die Schattenspringer“ ist es normal,sich zum Theaterspiel zu treffen, sich kennenzulernen, wahrzunehmen, zu er- und beleben, Behinderung spielt auf der Bühne keine Rolle. „Die Schattenspringer“wirken Vereinzelung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung entgegen, in dem sie das interessierte Publikum – mehrere tausend Zuschauer – an ihrer Kreativität teilhaben lassen. Nicht Behinderung sondern Eigen-Art steht im Rampenlicht. Ausdruck, Bühnenpräsenz, gegenseitige Akzeptanz sowie Geradlinigkeit und Kreativität Aller bilden den Rahmen für die künstlerischen Prozesse. Mit ihrer Vielfalt und Energie wurden sie fester Bestandteil der Kulturlandschaft in Freiburg und darüber hinaus. Dabei engagierten sich im Laufe der Jahre über 80 Personen ehrenamtlich auf und hinter der Bühne. Aktuell greifen 16 Schattenspringer „Nach den Sternen“.'

Weitere Informationen unter www.dieschattenspringer.de

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Tobias-Mayer-Verein e.V.
3. Platz
 

Tobias-Mayer-Verein e.V.

 
Der Förderung des Andenkens an den Mathematiker, Kartographen und Astronomen Tobias Mayer, der 1723 in Marbach geboren wurde und 1762 als Professor der Naturwissenschaften in Göttingen starb, hat sich der Tobias-Mayer-Verein e.V. seit 1981 verschrieben. Der Verein erwarb das Geburtshaus, das heute ein Museum ist, gibt eine Schriftenreihe heraus, (re)konstruierte seinen MondglobusMehr

Der Förderung des Andenkens an den Mathematiker, Kartographen und Astronomen Tobias Mayer, der 1723 in Marbach geboren wurde und 1762 als Professor der Naturwissenschaften in Göttingen starb, hat sich der Tobias-Mayer-Verein e.V. seit 1981 verschrieben. Der Verein erwarb das Geburtshaus, das heute ein Museum ist, gibt eine Schriftenreihe heraus, (re)konstruierte seinen Mondglobus, stellte einen Quadranten am Bahnhof auf, richtete eine Sonnenuhr am Museum ein und verlegte einen Längengrad an verschiedenen Stellen in der Stadt. Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten des Vereins war das „Tobias-Mayer-Jahres“ 2012. Über 40 Veranstaltungen wurden zusammen mit der Stadt, anderen Vereinen und Einzelpersonen organisiert. 2012 wurde auch das (baufällige) Nachbarhaus erworben, um das Museum zu erweitern. Hier sollen Schulen die Möglichkeit erhalten, Angebote zum naturwissenschaftlichen Unterricht (Astronomie, Kartographie, Mathematik) zu machen. Dem Verein ist es gelungen, in der Schillerstadt ein weites Feld naturwissenschaftlicher Bildung zu eröffnen und sich im kulturellen Leben der Stadt zu etablieren.
 
Weitere Informationen unter www.tobias-mayer-verein.de

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Arche Noah

Arche Noah

 
Die Ten-Brink-Schule in Rielasingen setzte sich anlässlich ihres Schuljubiläums zum Ziel, sich mit einem Schülermusical witzig und verständlich mit dem Klimawandel auseinander zu setzen. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, wie beispielsweise dem Narrenverein, der für die Kulissen und Kostüme verantwortlich zeichnete und dem Musikverein Rielasingen-Arlen sowie dem Jugendorchester „Letz Fetz“ entstand das Musical Arche Noah.Mehr

Die Ten-Brink-Schule in Rielasingen setzte sich anlässlich ihres Schuljubiläums zum Ziel, sich mit einem Schülermusical witzig und verständlich mit dem Klimawandel auseinander zu setzen. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, wie beispielsweise dem Narrenverein, der für die Kulissen und Kostüme verantwortlich zeichnete und dem Musikverein Rielasingen-Arlen sowie dem Jugendorchester „Letz Fetz“ entstand das Musical Arche Noah. Mit von der Partie waren auch die Theater AG, die Band AG und der Schulchor. Die Gemeinde Rielasingen stellte die Talwiesenhalle für die Proben und Aufführungen kostenlos zur Verfügung. Die Aufführung des Arche Noah Musicals bereicherte das kulturelle Leben in der Gemeinde und vermittelte den Schülern, wie wichtig und aussagekräftig Theater sein kann. Dabei wurden die sich ähnelnden Geschichten der Arche in verschiedenen Kulturkreisen und die Mitschuld der Menschen am Klimawandel thematisiert. Über 80 Ehrenamtliche engagierten sich. Die musische Förderung der Schüler stand ebenso im Fokus wie die Kooperation mit den örtlichen Vereinen.

 

Weitere Informationen unter http://www.tenbrinkschule-online.de/

 




 

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TSG Seniorenteam alias Mittwoch-Arbeitsdienst

TSG Seniorenteam alias Mittwoch-Arbeitsdienst

 
Woche für Woche, jeden Mittwoch, treffen sich 22 Senioren auf dem 4 ha großen, vereinseigenen Gelände der TSG Esslingen, um dieses zu pflegen. 68 bis 82 Jahre sind die Männer alt, und sind überall da, wo der Verein sie braucht. Sie kümmern sich um die Pflege und Wartung des Kinderspielplatzes der weitgehend von der Bevölkerung genutzt wird. Mehr

 Woche für Woche, jeden Mittwoch, treffen sich 22 Senioren auf dem 4 ha großen, vereinseigenen Gelände der TSG Esslingen, um dieses zu pflegen. 68 bis 82 Jahre sind die Männer alt, und sind überall da, wo der Verein sie braucht. Sie kümmern sich um die Pflege und Wartung des Kinderspielplatzes der weitgehend von der Bevölkerung genutzt wird. Es werden Hecken geschnitten, Rasen gemäht und sämtliche Gartenarbeiten durchgeführt. Renovierungen am Vereinsheim wie beispielsweise der Einbau einer Behindertentoilette mit behindertengerechten Aufgang zur Gaststätte, zählen zu den Arbeiten. Älteren oder kranken Vereinsmitgliedern wird ebenso ehrenamtlich geholfen. Die von Werner Pirner 1999 ins Leben gerufene Seniorengruppe machte das Jugendhaus „cafe ole`“ wieder alltagstauglich, sanierte Toiletten, mauerte einen Pizzaofen, der besonders bei den Jugendlichen gut ankommt, und steht an erster Stelle, wenn es um die Vorbereitung und Ausführung von Vereinsveranstaltungen geht. Es wird auch Neues geplant, wie beispielsweise eine Überdachung am Vereinsheim. Das Engagement basiert auf der tiefen Bindung zur TSG Esslingen.


Weitere Informationen unter www.tsg-esslingen.de


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Bilder zur Preisverleihung 2013

 
 
 
 
 

Sonderpreis Lebenswerk

 
 
Ellen Brinkmann, Bötzingen

Ellen Brinkmann, Bötzingen

 
„Wenn wir füreinander da sind, wenn wir hinsehen statt wegzuschauen, wenn wir uns immer wieder fragen, was wir für andere tun können, dann steigt die soziale Temperatur im Land“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL bei der ECHT GUT!-Preisverleihung im Neuen Schloss.Mehr

„Wenn wir füreinander da sind, wenn wir hinsehen statt wegzuschauen, wenn wir uns immer wieder fragen, was wir für andere tun können, dann steigt die soziale Temperatur im Land“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL bei der ECHT GUT!-Preisverleihung im Neuen Schloss.
Ellen Brinkmann tut genau das: Sie schaut hin und hilft wo sie kann. Seit über 30 Jahren setzt sie sich für andere Menschen ein, ist Mitgründerin des Internationalen Freundeskreis Bötzingen e.V., der Bötzinger Bürgerinitiative für den sofortigen Weiterbau der B 31-West e.V. und des Bötzinger Sozialfonds e.V. Ellen Brinkmann hat 29 Pflegekinder großgezogen, unterstützt Asylbewerber und schaut täglich im Bötzinger Altersheim vorbei. Ihre Tür steht offen für alle Menschen: An Heiligabend lädt sie wohnsitzlose Jugendliche und alleinstehende Menschen in ihr Wohnzimmer zum Essen ein. Sie organisiert eine tägliche Hausaufgabenbetreuung für ausländische Kinder und kümmert sich um HIV-Kranke. Sie hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Schützlinge, hilft bei Ämtergängen, organisiert Rollstühle, Wohnungen, Kleidung, Haushaltsgegenstände – oder auch mal ein Sommerfest zugunsten behinderter Kinder. Sie springt ein, wann immer es nötig ist, mutig, energisch und herzlich zugleich.
„Ellen Brinkmann ist eine ‚Heldin des Alltags’ „ – so der Ministerpräsident in seiner Laudatio auf die Preisträgerin. „Sie beweist: Es macht nicht nur Sinn, sondern auch glücklich, sich für die Gesellschaft und die in ihr lebenden Menschen einzusetzen!“

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Bilder zur Preisverleihung 2013