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2015201420132010200920082007200620052004
 

Preisverleihung 2014

 

Die nominierten Projekte in den 7 plus 1 Kategorien wurden am 5. Dezember 2014 im Neuen Schloss in Stuttgart geehrt. Bei der Preisverleihung waren der stellvertretende Ministerpräsident Nils Schmid, die Minister­innen und Minister der beteiligten Ressorts, die Partner sowie die Patinnen und Paten anwesend.

 
 
 
 
 

Soziales Leben

 
 
Familienfreibad Hengstfeld
Familienfreibad Hengstfeld
1. Platz
 

Familienfreibad Hengstfeld

 
Ein kleines Freibad ist ein wichtiger sommerlicher Treffpunkt für Groß und Klein in der 580-Seelen Gemeinde Hengstfeld. Da das Bad gesetzliche Auflagen nicht mehr erfüllte, sollte es geschlossen werden. In über 20 000 Arbeitsstunden sanierte der Verein Familienfreibad Hengstfeld das Bad 2011/12 grundlegend. Der Verein betreibt das kleine Bad autark mit viel Engagement und komplett ehrenamtlich.Mehr

Ein kleines Freibad ist ein wichtiger sommerlicher Treffpunkt für Groß und Klein in der 580-Seelen Gemeinde Hengstfeld. Da das Bad gesetzliche Auflagen nicht mehr erfüllte, sollte es geschlossen werden. In über 20 000 Arbeitsstunden sanierte der Verein Familienfreibad Hengstfeld das Bad 2011/12 grundlegend. Der Verein betreibt das kleine Bad autark mit viel Engagement und komplett ehrenamtlich. Die Sanierung des Bades stärkte in der Gemeinde das Verantwortungsbewusstsein. So ließen sich zwischenzeitlich über 50 Einwohner zu Rettungsschwimmern ausbilden und teilen sich nun die Zeiten der Aufsicht. Rentner kümmern sich um die Grünflächen und ortsansässige Spezialisten prüfen regelmäßig die Wasserqualität, die Computer-Technik, die Pumpenanlagen, die Verrohrung etc. Alle helfen zusammen, damit das kleine Bad weiterbesteht und es für die Kinder im Sommer eine Selbstverständlichkeit bleibt, jederzeit ins Freibad gehen zu können. Die Betriebskosten von rund 15 000 Euro werden durch Veranstaltungen wie beispielsweise Rock am Pool oder Theatergruppe Bädlesbühne erwirtschaftet.

 

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Bewegungstreffs für ältere Menschen Esslingen
Bewegungstreffs für ältere Menschen Esslingen
2. Platz
 

Bewegungstreffs für ältere Menschen

 
Das kostenlose Bewegungsangebot der Bewegungstreffs in Esslingen am Neckar richtet sich vor allem an sportlich nicht aktive ältere Menschen. Das Motto lautet: Sich begegnen und bewegen. Angeboten wird etwa 30 Minuten Gymnastik mit Schwerpunkt Sturzprophylaxe und anschließendem gemeinsamen – optionalen – Walken ebenfalls für rund 30 Minuten.Mehr

Das kostenlose Bewegungsangebot der Bewegungstreffs in Esslingen am Neckar richtet sich vor allem an sportlich nicht aktive ältere Menschen. Das Motto lautet: Sich begegnen und bewegen. Angeboten wird etwa 30 Minuten Gymnastik mit Schwerpunkt Sturzprophylaxe und anschließendem gemeinsamen – optionalen – Walken ebenfalls für rund 30 Minuten. Die Bewegungstreffs finden das ganze Jahr über bei (fast) jedem Wetter im Freien statt und es wird keine Sportausrüstung benötigt. 2010 wurde mit einem einjährigen Pilotprojekt begonnen. Es war so erfolgreich, dass die Treffs ausgeweitet wurden und die Stadt mit Unterstützung des StadtSeniorenRates die Trägerschaft übernahm. Inzwischen gibt es 18 Bewegungstreffs mit durchschnittlich 20 Teilnehmern, das zunehmend auch von Menschen mit Migrationshintergrund angenommen wird. Das Projekt bringt ältere Menschen nicht nur in Bewegung, sondern auch in Kontakt zueinander und wird mittlerweile auch von anderen Kommunen übernommen. Auch Menschen mit Gehbehinderung und beginnender Demenz nehmen teil und werden in der Gruppe herzlich aufgenommen. Die Bewegungstreffs kostenlos anzubieten ist nur möglich, da die Übungsbegleiter auf ein Honorar verzichten und keine Raummiete anfällt.

 

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Seehaus e.V. Leonberg
Seehaus e.V. Leonberg
3. Platz
 

Seehaus e.V. Leonberg

 
Seehaus e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Bereich der Jugendhilfe und Kriminalprävention tätig ist. Als Alternative zum Gefängnis betreibt der Verein den Jugendstrafvollzug in freier Form im Seehaus Leonberg. Junge Männer im Alter zwischen 14 und 23, die zu einer Jugendstrafe verurteilt wurden, werden aufgenommen und leben familienähnlich zusammen.Mehr

Seehaus e. V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Bereich der Jugendhilfe und Kriminalprävention tätig ist. Als Alternative zum Gefängnis betreibt der Verein den Jugendstrafvollzug in freier Form im Seehaus Leonberg. Junge Männer im Alter zwischen 14 und 23, die zu einer Jugendstrafe verurteilt wurden, werden aufgenommen und leben familienähnlich zusammen. Sie werden auf den Schulabschluss und auf die Berufsausbildung vorbereitet. In die Arbeit im Seehaus bringen sich über 100 ehrenamtliche Mitarbeiter in den Bereichen Sport, Schule, Werkstätten, Freizeitgestaltung, Nachsorge und Verwaltung ein. Durch ihr Engagement können wesentlich mehr und teilweise auch individuelle Angebote gemacht werden. So begleiten beispielsweise ehrenamtliche Lehrer die Jugendlichen und geben ihnen gezielt Nachhilfe und Einzelförderunterricht. Durch gemeinnützige Arbeit werden die jungen Männer ermutigt, sich später selbst zu engagieren. Dabei ist es gelungen, den straffälligen jungen Männern eine konkrete Perspektive aufzuzeigen. Bisher konnten alle nach ihrer Haft in einen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz vermittelt werden.

 

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Philipp Hiestand Konstanz
Philipp Hiestand Konstanz
nominiert
 

Philipp Hiestand Konstanz

 
Seit über 40 Jahren engagiert sich Philipp Hiestand ehrenamtlich bei den Maltesern in Konstanz. In seiner Freizeit organisiert er die Buchhaltung und die Einsätze für die Malteser. Zusätzlich steht er noch für Rettungseinsätze zur Verfügung und übernimmt Bereitschaftsdienste.Mehr

Seit über 40 Jahren engagiert sich Philipp Hiestand ehrenamtlich bei den Maltesern in Konstanz. In seiner Freizeit organisiert er die Buchhaltung und die Einsätze für die Malteser. Zusätzlich steht er noch für Rettungseinsätze zur Verfügung und übernimmt Bereitschaftsdienste. Dabei lässt er es sich auch nicht nehmen für die Schnelleinsatzgruppe zur Verfügung zu stehen, auch wenn er dann die Familie verlassen muss und viele Stunden bei einem Einsatz verbringt. Philipp Hiestand ist unermüdlich in seinem Engagement für die Malteser in Konstanz. So ist er bei der Organisation der Einsätze bei Veranstaltungen ebenso anzutreffen wie bei der Organisation von Festen. Es vergeht kaum ein Tag im Jahr, an dem Philipp Hiestand nicht für die Malteser im Einsatz ist. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit haben die Kinder von Philipp Hiestand gelernt, wie wichtig es ist, für andere Menschen da zu sein. Beide Kinder engagieren sich ebenfalls ehrenamtlich für Menschen mit Migrationshintergrund und für Menschen mit Behinderung.

 

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Islamische Krankenhausseelsorge Mannheim
Islamische Krankenhausseelsorge Mannheim
nominiert
 

Islamische Krankenhausseelsorge Mannheim

 
Muslimen fehlt bei Krankheit, insbesondere in krisenhaften Situationen häufig die Begleitung durch islamische Seelsorgerinnen und Seelsorger, die ihre Sprache sprechen und den kulturellen und religions-spezifischen Hintergrund haben. Die Islamische Krankenhausseelsorge bietet insbesondere in den Krankenhäusern der Metropolregion Rhein-Neckar, diese Begleitung.Mehr

Muslimen fehlt bei Krankheit, insbesondere in krisenhaften Situationen häufig die Begleitung durch islamische Seelsorgerinnen und Seelsorger, die ihre Sprache sprechen und den kulturellen und religions-spezifischen Hintergrund haben. Die Islamische Krankenhausseelsorge bietet insbesondere in den Krankenhäusern der Metropolregion Rhein-Neckar, diese Begleitung. Die Basisausbildung und Zusatzausbildung zur Krankenhausseelsorge umfassen rund 165 Stunden Unterricht und 55 Stunden Praktikum in einer Krankenanstalt, begleitet von 25 Stunden Supervision. Seit Mitte 2012 sind nun an 21 Krankenhäusern, Kliniken und psychiatrischen Anstalten neunzehn islamische Seelsorgerinnen und Seelsorger ehrenamtlich mit festen Zeiten und auf Abruf in Notfällen tätig. Damit wurde erstmals in Deutschland der wichtige Schritt in die Versorgung einer Region gemacht und die Vernetzung auch in Richtung Notfallseelsorge oder bei Großschadensereignissen möglich. Die Seelsorge wird für Muslime das, was sie für jede Bürgerin und jeden Bürger sein sollte: Normalität und Hilfe in krisenhaften Lebenssituationen. Die Islamische Krankenhausseelsorge wird bis 2016 auf alle Regionen in Baden-Württemberg ausgedehnt.

 

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Bilder zur Preisverleihung 2014

 
 
 
 
 
 

Lebendige Gesellschaft

 
 
Ellwanger Kindertisch
Ellwanger Kindertisch
1. Platz
 

Ellwanger Kindertisch

 
Mit drei Kindern fing der Ellwanger Kindertisch 2010 an. Zwischenzeitlich sind es über 20 Kinder, die jeden Tag eine warme, frisch zubereitete Mahlzeit erhalten. Dabei werden die Ernährungsgewohnheiten der multikulturellen Kinderschar berücksichtigt. Die Mahlzeiten werden täglich von Frauen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren zubereitet. Kinder, die bisher nicht an ein regelmäßiges Mittagessen gewöhnt waren und viele Lebensmittel überhaupt nicht kannten, werden behutsam an die regelmäßige Ernährung herangeführt.Mehr

Mit drei Kindern fing der Ellwanger Kindertisch 2010 an. Zwischenzeitlich sind es über 20 Kinder, die jeden Tag eine warme, frisch zubereitete Mahlzeit erhalten. Dabei werden die Ernährungsgewohnheiten der multikulturellen Kinderschar berücksichtigt. Die Mahlzeiten werden täglich von Frauen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren zubereitet. Kinder, die bisher nicht an ein regelmäßiges Mittagessen gewöhnt waren und viele Lebensmittel überhaupt nicht kannten, werden behutsam an die regelmäßige Ernährung herangeführt. Zudem bietet der Kindertisch den Müttern an, in der Küche mitzuarbeiten und sich so fortzubilden. Dabei holen sie sich Anregungen für gute Ernährung und Zubereitung der Lebensmittel. Dank des Ellwanger Kindertisches ist es gelungen, die Fehlzeiten der Kinder in der Schule zu verringern. Sie sind gesünder und auch die schulischen Leistungen wurden besser. Außerdem entlastet der Kindertisch die Familie und trägt zu einer verlässlichen Tagesstruktur bei.

 

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RedBox Heidenheim e.V.
RedBox Heidenheim e.V.
2. Platz
 

RedBox Heidenheim e.V.

 
Auf die Schüler in Heidenheim wartet in der Mittagspause ein altes Feuerwehrauto, die REDBOX. Es steht im Pausenhof und wurde zum mobilen Jugendhaus umgebaut. Ehrenamtliche Mitarbeiter haben gesunde Snacks vorbereitet, die Sport-und Spielangebote, die sich im Feuerwehrauto befinden, bereit gestellt und sind nun für die Jugendlichen da. Es wird gemeinsam Sport gemacht, geredet, gelacht und bei den Hausaufgaben geholfen.Mehr

Auf die Schüler in Heidenheim wartet in der Mittagspause ein altes Feuerwehrauto, die REDBOX. Es steht im Pausenhof und wurde zum mobilen Jugendhaus umgebaut. Ehrenamtliche Mitarbeiter haben gesunde Snacks vorbereitet, die Sport-und Spielangebote, die sich im Feuerwehrauto befinden, bereit gestellt und sind nun für die Jugendlichen da. Es wird gemeinsam Sport gemacht, geredet, gelacht und bei den Hausaufgaben geholfen. Am Ende des Nachmittags verlässt die REDBOX den Pausenhof wieder – aber nächste Woche wird sie wieder dastehen! Der Verein RedBox Heidenheim e.V. besucht mit dem Feuerwehrauto die Jugendlichen in sozialen Brennpunkten, um dort mobile und flexible Angebote anzubieten, die auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt sind. Das Angebot reicht von Tanzworkshops, Sportangeboten, Theater, Graffiti, bis hin zu Bewerbungstraining. Die Redbox ist immer dort, wo es „brennt“. Besonders sozial benachteiligten Jugendlichen, wird durch Freizeit- und Bildungsangebote eine Plattform geboten, an der sie neue Erfahrungen machen können. Außerdem bietet die Redbox ein Fußballtraining für sportinteressierte Jugendliche, die teilweise noch nicht in Vereinen integrierbar sind. Bei allen Angeboten stehen die individuellen Probleme und Anliegen der Jugendlichen im Vordergrund.

 

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Downtown Streetteam Freiburg
Downtown Streetteam Freiburg
3. Platz
 

Downtown Streetteam

 
Das Downtown-Streetteam ist Samstagnachts auf der Partymeile in Freiburg unterwegs und verfolgt mehrere Ziele. Zum einen geht es ihnen darum für die Jugendlichen, die zu dieser Zeit feiern gehen, da zu sein und ein offenes Ohr zu haben und zum anderen durch Beziehungsarbeit Sucht- und Gewaltprävention zu leisten, damit die Polizei nicht einschreiten muss und die Jugendlichen den Abend in guter Erinnerung behalten können.Mehr

Das Downtown-Streetteam ist Samstagnachts auf der Partymeile in Freiburg unterwegs und verfolgt mehrere Ziele. Zum einen geht es ihnen darum für die Jugendlichen, die zu dieser Zeit feiern gehen, da zu sein und ein offenes Ohr zu haben und zum anderen durch Beziehungsarbeit Sucht- und Gewaltprävention zu leisten, damit die Polizei nicht einschreiten muss und die Jugendlichen den Abend in guter Erinnerung behalten können. Außerdem gibt es für die Jugendlichen die Möglichkeit auch innerhalb der Woche Kontakt zum Downtown-Streetteam aufzunehmen, falls weitere Hilfen oder Begleitung beispielsweise zu Ämtern gewünscht sind. Das alles gemäß dem Motto: „Damit niemand untergeht im Bermudadreieck“. Wenn genügend Ehrenamtliche da sind, hat das Team in der Innenstadt einen mobilen Stand mit einer Rikscha. Neben Gesprächen geht es darum, auf die Gefahren von K.O. Tropfen hinzuweisen und Flaschenaufsätze zu verteilen, die einen gewissen Schutz bieten sollen. Das wird von den Jugendlichen gerne angenommen. Auf rund 700 Kontakte kommt das Downtown-Streetteam pro Jahr. 

 

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Die Verhütungsexperten Mannheim
Die Verhütungsexperten Mannheim
nominiert
 

Die Verhütungsexperten Mannheim

 
Beim Projekt „Die Verhütungsexperten“ werden Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse zu Peer-Educatoren - auch Multiplikatoren genannt - ausgebildet. Inhalt der Ausbildung ist das Wissen um die Verhütung von HIV/Aids, sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) und ungewollter Schwangerschaft im Teeniealter.Mehr

Beim Projekt „Die Verhütungsexperten“ werden Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse zu Peer-Educatoren - auch Multiplikatoren genannt - ausgebildet. Inhalt der Ausbildung ist das Wissen um die Verhütung von HIV/Aids, sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) und ungewollter Schwangerschaft im Teeniealter. Die Erfahrung aus der Peer-Educating-Arbeit zeigt deutlich, dass es Jugendlichen um ein Vielfaches leichter fällt mit Gleichaltrigen über Sex und Verhütung zu sprechen und dass die Informationen nachhaltiger aufgenommen und umgesetzt werden. Die Verhütungsexperten fungieren als erste Ansprechpartner für ihre Mitschüler, organisieren Workshops und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen. Das Peer-Educator-Projekt hat seit seiner Einführung 2006 in der Metropolregion Rhein-Neckar und im Landkreis Karlsruhe über 30 000 Jugendliche erreicht. 30.000 Jugendliche, die durch das erlernte und erarbeitet Wissen Verantwortung für sich, ihre Partner und so für die Gesellschaft aktiv übernehmen. Das Projekt ist an 20 Schulen in Mannheim und Landkreis und Stadt Karlsruhe fest verankert. An vielen Schulen ist bereits das dritte Team im Einsatz.

 

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Seniorenwerkstatt Plüderhausen
Seniorenwerkstatt Plüderhausen
nominiert
 

Seniorenwerkstatt Plüderhausen

 
Ein Aufruf im Gemeindeblatt, in dem Senioren gesucht wurden, die ehrenamtlich kleinere Aufgaben für die Gemeinde übernehmen würden, war der Anfang der Seniorenwerkstatt Plüderhausen. 2010 trafen sich sechs handwerklich begabte Senioren und unterstützten die Gemeinde beim Umzug des Kindergartens in das Kinderhaus „Goldacker“.Mehr

Ein Aufruf im Gemeindeblatt, in dem Senioren gesucht wurden, die ehrenamtlich kleinere Aufgaben für die Gemeinde übernehmen würden, war der Anfang der Seniorenwerkstatt Plüderhausen. 2010 trafen sich sechs handwerklich begabte Senioren und unterstützten die Gemeinde beim Umzug des Kindergartens in das Kinderhaus „Goldacker“. Da sie sich gut verstanden und die jeweiligen Fähigkeiten sich gut ergänzten, machten sie einfach weiter. Sie planten und bauten die Umkleidekabinen am Badesee, den Öffentlichen Bücherschrank, bauten Zäune um Spielplätze, helfen beim Umziehen und Einrichten von Kindergärten, unterstützen den Bauhof mit größeren Arbeiten, helfen bei Blutspendeaktionen und geben Bastelunterricht im Kindergarten. So kamen sie inzwischen auf ca. 2.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Die zwischenzeitlich neun Senioren im Alter zwischen Mitte 60 und Mitte 80 richteten sich nun eine eigene Werkstatt ein, wo sie kleinere Reparaturen für die Bevölkerung vornehmen können. Außerdem wollen sie eine Kooperation mit der Grundschule eingehen. Mit ihren Aktivitäten erfahren sie viel positive Resonanz bei der Plüderhausener Bevölkerung.

 

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Bilder zur Preisverleihung 2014

 
 
 
 
 
 

Junge Aktive

 
 
Stipendienprojekt - Afghanistan / Konstanz
Stipendienprojekt - Afghanistan / Konstanz
1. Platz
 

Stipendienprojekt - Afghanistan

 
Unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe engagieren sich in Konstanz und Stuttgart Studenten ehrenamtlich für eine Entwicklungspartnerschaft auf Augenhöhe. Ihr Stipendienprojekt in Herat, Afghanistan, ermöglicht durch die Vergabe von derzeit vier Stipendien jungen, motivierten Afghanen ein Hochschulstudium in ihrer Heimat.Mehr

Unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe engagieren sich in Konstanz und Stuttgart Studenten ehrenamtlich für eine Entwicklungspartnerschaft auf Augenhöhe. Ihr Stipendienprojekt in Herat, Afghanistan, ermöglicht durch die Vergabe von derzeit vier Stipendien jungen, motivierten Afghanen ein Hochschulstudium in ihrer Heimat. Unterstützt wird der studentische Verein Studieren Ohne Grenzen e.V. vor Ort von der deutschen Nichtregierungsorganisation Help – Hilfe zur Selbsthilfe e.V. sowie der Universität Herat.  Die beteiligten Studenten sind davon überzeugt, dass Bildung der Schlüssel zu Wiederaufbau und Stabilität in der Region ist. Die Stipendiaten wirken dabei als Multiplikatoren ihrer Förderung und geben beispielsweise Straßenkindern Englischunterricht, informieren in einem Blog über Gesundheitsrisiken im Alltag oder organisieren einen Computerkurs für Schülerinnen. Der enge persönliche Kontakt via Mail, Skype und Facebook, aber auch die Freiheiten, die die afghanischen Stipendiaten bei der Gestaltung ihrer Projekte haben, zeichnen die Idee einer Partnerschaft auf Augenhöhe aus.

 

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Youth-Life-Line Reutlingen
Youth-Life-Line Reutlingen
2. Platz
 

Youth-Life-Line

 
Youth-Life-Line ist ein Unterstützungsangebot in Reutlingen von Jugendlichen für Jugendliche in akuten Krisen und bei Suizidgefährdung. Speziell geschulte Jugendliche, die sogenannten Peerberater, beraten ehrenamtlich Gleichaltrige die an sich und dem Leben verzweifeln anonym und kostenlos per Mail.Mehr

Youth-Life-Line ist ein Unterstützungsangebot in Reutlingen von Jugendlichen für Jugendliche in akuten Krisen und bei Suizidgefährdung. Speziell geschulte Jugendliche, die sogenannten Peerberater, beraten ehrenamtlich Gleichaltrige die an sich und dem Leben verzweifeln anonym und kostenlos per Mail. Die Erfahrung zeigt, dass Jugendliche sich oft schwer damit tun, in Krisensituationen Erwachsene um Hilfe zu bitten – sie wenden sich am ehesten an Gleichaltrige. Deshalb stehen ihnen bei Youth-Life-Line Peerberater zur Seite, die etwa im selben Alter sind. Sie nehmen sich Zeit und machen Mut, Krisen zu bewältigen und gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen. Alle 40 Peerberater werden von zwei Fachkräften umfassend geschult und auf ihre Aufgabe vorbereitet. Danach sind es die Jugendlichen selbst, die die Mails der Hilfesuchenden beantworten und sich mit viel Zeit und Empathie einsetzen. In den zehn Jahres des Bestehens konnten bereits mehr als 4 000 gefährdete Jugendliche in mehr als 22 500 Mails kompetent und verlässlich beraten werden. Positive Rückmeldungen wie diese zeigen den Erfolg: „… und danke, dass es Euch gibt! Wer weiß, ob ich mich ohne Euch und Eure Hilfe für das Leben entschieden hätte.“

 

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TheaterAsyl Auendorf
TheaterAsyl Auendorf
3. Platz
 

TheaterAsyl Göppingen

 
Die 16jährigen Schülerinnen Jarmila Lee-Lou Kznik und Pia Müller haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Theaterprojekt mit Kindern und Jugendlichen des Asylbewerberheims in Göppingen zu erarbeiten. Dabei arbeiten sie ohne professionelle Hilfe von Pädagogen oder Sozialarbeitern.Mehr

Die 16jährigen Schülerinnen Jarmila Lee-Lou Kznik und Pia Müller haben es sich zur Aufgabe gemacht, ein Theaterprojekt mit Kindern und Jugendlichen des Asylbewerberheims in Göppingen zu erarbeiten. Dabei arbeiten sie ohne professionelle Hilfe von Pädagogen oder Sozialarbeitern. Auch ist es auf eigene Initiative entstanden. Die meisten Kinder kommen aus den aktuellen Krisengebieten Syrien und Afghanistan. Durch die Beteiligung am Theaterprojekt und den Erfahrungen, die sie auf der Bühne machen, gewinnen die Kinder und Jugendlichen viel Selbstvertrauen. Durch die Arbeit in der Gruppe lernen sie, sich gegenseitig zu respektieren und mit anderen zusammenzuarbeiten. Zu den beiden Schülerinnen finden die Kinder und Jugendlichen zunehmend Vertrauen und freuen sich darüber, dass sie ein offenes Ohr für ihre Anliegen finden. Das Stück „Merhaba!. Ich wünsche mir…“ wurde im Juli auf zwei verschiedenen Bühne unter großen Beifall in Göppingen aufgeführt. Die Mädchen sind sich sicher, dass sie auch künftig Menschen in schwierigen Verhältnissen einen Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen wollen.

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Jongomero Natur- und Wildniscamps Friedrichshafen
Jongomero Natur- und Wildniscamps Friedrichshafen
nominiert
 

Jongomero Natur- und Wildniscamps

 
Die Jongomero-Wildniscamps sind für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren, mit schwerkranken oder verstorbenen Angehörigen. In monatlichen Wildniscamps und mehrtägigen Hüttenaufenthalten und Sommercamps werden die Kinder wildnispädagogisch betreut.Mehr

Die Jongomero-Wildniscamps sind für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren, mit schwerkranken oder verstorbenen Angehörigen. In monatlichen Wildniscamps und mehrtägigen Hüttenaufenthalten und Sommercamps werden die Kinder wildnispädagogisch betreut. Für ältere betroffene Jongomeros gibt es das Jongomero 15+-Projekt, in dem die Betroffenen eine Ausbildung zum Natur-Mentor/Wildnispädagogik für Jongomerocamps absolvieren. Während der einjährigen Ausbildung arbeiten sie als Praktikanten mit eigenen Workshops in den Camps mit und nach Abschluss als Betreuer. Seit 2011 wird Jongomero in der Region Oberschwaben angeboten und betreut inzwischen etwa 30 Kinder und Jugendliche. Hier finden die Kinder im Schutzraum Natur Gelegenheit, ihre (temporär) schwierige Situation aufzuarbeiten, ihre Kindheit zu leben und finden in der Gruppe der ebenfalls Betroffenen zusätzlich Sicherheit. Betroffene Jugendliche, die die Ausbildung Jongomero 15+ absolviert haben, arbeiten als junge Aktive engagiert in den Camps mit und verarbeiten dabei ihre eigene Geschichte.

 

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STUGGI.TV Stuttgart
STUGGI.TV Stuttgart
nominiert
 

STUGGI.TV Stuttgart

 
Bei STUGGI.TV, dem Onlinesender für junge Leute in Stuttgart und der Region, werden die Sendungen in ehrenamtlicher Form von Jugendlichen und jungen Erwachsenen produziert. Dabei zeigen sie Stuttgart aus einer jungen Perspektive, informieren ihre Zielgruppe über spannende Ereignisse und lassen sie an interessanten Projekten teilhaben.Mehr

Bei STUGGI.TV, dem Onlinesender für junge Leute in Stuttgart und der Region, werden die Sendungen in ehrenamtlicher Form von Jugendlichen und jungen Erwachsenen produziert. Dabei zeigen sie Stuttgart aus einer jungen Perspektive, informieren ihre Zielgruppe über spannende Ereignisse und lassen sie an interessanten Projekten teilhaben. Täglich erscheint eine neue Sendung, aufbereitet in verschiedenen Formaten wie NEWS, Trifft, Das sagt Stuttgart oder Worldwide. Dabei werden neben unterhaltsamen Themen auch politische und kulturelle Diskussionen angestoßen. Insbesondere die Talkshow Jugendrat Aktuell in Kooperation mit dem Jugendrat Stuttgart gibt aktuellen politischen Themen eine Plattform und ermöglicht jugendlichen Zuschauern sich für Politik und Stadtgeschehen zu begeistern. Über die Sendung „Das sagt Stuttgart“ werden die Zuschauer und deren Meinung mit einbezogen. Durch sein Programm und die Berichterstattung gibt der Onlinesender Jugendlichen in der Region eine Stimme, die auch in den Leitmedien und Politik wahrgenommen wird. Stuggi.TV hat sich innerhalb kurzer Zeit in Stuttgart bereits etabliert und wird monatlich von durchschnittlich 50 000 Menschen gesehen.

 

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Bilder zur Preisverleihung 2014

 
 
 
 
 
 

Eine Welt im Ländle

 
 
Ehrenamtliches Engagement mit Flüchtlingen
Ehrenamtliches Engagement mit Flüchtlingen
1. Platz
 

Ehrenamtliches Engagement mit Flüchtlingen

 
Über 40 Ehrenamtliche engagieren sich in Schwäbisch Gmünd und den Kreisgemeinden für Flüchtlinge. Sie übernehmen beispielsweise Patenschaften, begleiten zu Ämtern und Ärzten oder geben Deutschunterricht. In Touren durch die Stadt werden den Neuankömmlingen die Stadt und die wichtigsten Orte gezeigt.Mehr

Über 40 Ehrenamtliche engagieren sich in Schwäbisch Gmünd und den Kreisgemeinden für Flüchtlinge. Dabei übernehmen sie beispielsweise Patenschaften für Einzelpersonen oder ganze Familien, begleiten zu Ämtern und Ärzten oder geben täglich Deutschunterricht in den Gemeinschaftsunterkünften. In Touren durch die Stadt werden den Neuankömmlingen die Stadt und die wichtigsten Orte gezeigt. Zum Engagement zählt aber auch Nachhilfeunterricht für Schulkinder und Erwachsene, damit diese den Hauptschulabschluss erlangen können. Mit Kindern wird gespielt, gebastelt, gesungen und geschwommen. In der eigenen Werkstatt in der Gemeinschaftsunterkunft lernen die Flüchtlinge in Monatskursen den Umgang mit Holz, Glas und Metall. Die erworbenen Kenntnisse werden ihnen mit einem Zertifikat bestätigt. Natürlich kommt auch der Sport nicht zu kurz. Zum Programm gehören Run-Archery, also Bogenschießen und Laufen sowie Jogging. Die Flüchtlinge fühlen sich angenommen und geben das Engagement der Bürgerinnen und Bürger durch eigenes Engagement auf der Landesgartenschau zurück. Damit sind sie ein Teil der großen Ehrenamtsbewegung.

 

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Die Wüstenblumen Kirchheim/Teck
Die Wüstenblumen Kirchheim/Teck
2. Platz
 

Die Wüstenblumen

 
Die Wüstenblumen sind ein Musikprojekt von Asylbewerbern, ehemaligen Asylbewerbern und Bürgern aus Kirchheim Teck. Derzeit besteht die Band aus Männern und Frauen im Alter zwischen 14 und 54 Jahren, mit sieben verschiedenen Nationalitäten. Das Projekt bietet den Menschen die Möglichkeit, ihren oft eintönigen und unbefriedigenden Alltag ein wenig aufzufrischen.Mehr

Die Wüstenblumen sind ein Musikprojekt von Asylbewerbern, ehemaligen Asylbewerbern und Bürgern aus Kirchheim Teck. Derzeit besteht die Band aus Männern und Frauen im Alter zwischen 14 und 54 Jahren, mit sieben verschiedenen Nationalitäten und wird von der Bruderhausdiakonie, dem Mehrgenerationenhaus Linde, dem Club Bastion und dem AK Asyl unterstützt. Das Projekt bietet den Menschen die Möglichkeit, ihren oft eintönigen und unbefriedigenden Alltag ein wenig aufzufrischen. Die regelmäßigen Proben im MGH Linde sind öffentlich und bieten Raum für Kontakte und Gespräche und natürlich auch die Möglichkeit, sich musikalisch einzubringen. So werden die Flüchtlinge in die Geschehnisse der Stadt eingebunden und integriert. Außerdem kann das Projekt dazu beitragen, Zuhörer zu finden, die sich als Konversationspartner oder Integrationshelfer eignen. Die Band hatte bereits zahlreiche Auftritte, beispielsweise bei interkulturellen Tagen in Kirchheim oder Stuttgart. Dabei fand sie viel Anklang in der Bevölkerung. Die Wüstenblumen wollen auch neu hinzugekommenen Flüchtlingen weiterhin eine offene Plattform bieten, auch ohne Deutschkenntnisse, denn Musik verbindet.

 

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Brother and Sister-Projekt Ravensburg
Brother and Sister-Projekt Ravensburg
3. Platz
 

Brother and Sister-Projekt

 
Das Brother and Sister Programm, 2003 von der Hochschule Ravensburg-Weingarten ins Leben gerufen, wird seit 2007 in Kooperation mit dem Bürgerbüro Ravensburg durchgeführt. Deutsche Patinnen und Paten kümmern sich um ausländische Studierende der Hochschule und schaffen eine Willkommenskultur für die jungen Menschen, die von allen Kontinenten zum Studium in die Region kommen.Mehr

Das Brother and Sister Programm, 2003 von der Hochschule Ravensburg-Weingarten ins Leben gerufen, wird seit 2007 in Kooperation mit dem Bürgerbüro Ravensburg durchgeführt. Deutsche Patinnen und Paten kümmern sich um ausländische Studierende der Hochschule und schaffen eine Willkommenskultur für die jungen Menschen, die von allen Kontinenten zum Studium in die Region Bodensee-Oberschwaben kommen und vielfach kein Deutsch sprechen. Die deutschen Brothers und Sisters werden in vielen Fällen zu einem Familienersatz für die jungen Menschen, die häufig zum ersten Mal ihre Heimatländer verlassen haben. Viele Studierende sprechen nach kurzer Zeit von „meiner neuen Familie“. Bei regelmäßigen Begegnungen feiern die Brothers and Sisters zusammen Feste, machen Ausflüge, kochen gemeinsam und diskutieren auf Englisch und später auch auf Deutsch. Natürlich helfen die Patinnen und Paten auch bei Behördengängen und Bewerbungen. So haben sich tiefe Freundschaften zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen entwickelt. Unvergesslich für die deutschen Patinnen und Paten sind Besuche im Heimatland ihres Brothers oder ihrer Sister, beispielsweise bei deren Hochzeit. 305 Studierende wurden seit Bestehen des Programms an 166 Paten und Patenfamilien vermittelt.

 

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Mit Chili im Koffer - Aufführung eines Musicals
Mit Chili im Koffer - Aufführung eines Musicals
nominiert
 

Mit Chili im Koffer - Aufführung eines Musicals

 
Bei der Aufführung des Musicals „Mit Chili im Koffer“ wird die Liebesgeschichte eines italienischen Gastarbeitermädchens mit einem deutschen Jungen nacherzählt. Dank der Liebe werden die kulturellen Schranken überwunden.Mehr

Bei der Aufführung des Musicals „Mit Chili im Koffer“ wird die Liebesgeschichte eines italienischen Gastarbeitermädchens mit einem deutschen Jungen nacherzählt. Dank der Liebe werden die kulturellen Schranken überwunden. An der Musicalaufführung beteiligten sich 22 Kinder und Jugendliche sowie zwölf Erwachsene italienischer, deutscher und russischer sowie rumänischer und türkischer Herkunft, darunter zwei Personen mit Behinderung (ein blinder Tontechniker italienischer Herkunft und ein Mädchen mit geistiger Behinderung). Eine begleitende Fotoausstellung, die die italienischen „Einwanderungsgeschichte“ in Sankt Georgen darstellt, wurde im Rathaus und in der Schule gezeigt.

Der Ansatz, über Tanz, Musik und Schauspielerei, Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Begabungen zusammenzubringen wirkt lange nach, schafft gegenseitiges Verständnis und bildet eine wichtige Grundlage für tolerantes Verhalten. Schließlich ist gelebte Integration das Ziel. Die positiven Publikumsreaktionen nach der öffentlichen Aufführung sind Ansporn für weitere Projekte, die sich konsequent an den positiven Aspekten von Vielfalt orientieren.

 

 

 

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Wir helfen der Region Samac
Wir helfen der Region Samac
nominiert
 

Wir helfen der Region Samac

 
Nach dem Bosnien-Krieg führten die Stadt Schwäbisch Gmünd, das Landratsamt und das DRK, Hilfstransporte nach Bosanski Samac durch. Mitte Mai 2014 wurde die Gemeinde Samac von schweren Überschwemmungen heimgesucht, so dass der Bürgermeister sich hilfesuchend an Schwäbisch Gmünd wandte. Mit Unterstützung von etwa 100 Ehrenamtlichen konnte innerhalb weniger Tage eine große Hilfsaktion gestartet werden.Mehr

Nach dem Bosnien-Krieg führten die Stadt Schwäbisch Gmünd, das Landratsamt und das DRK, Hilfstransporte nach Bosanski Samac durch. Mitte Mai 2014 wurde die Gemeinde Samac von schweren Überschwemmungen heimgesucht, so dass der Bürgermeister sich hilfesuchend an Schwäbisch Gmünd wandte. Mit Unterstützung von etwa 100 Ehrenamtlichen konnte innerhalb weniger Tage eine große Hilfsaktion gestartet werden. Der erste Hilfstransport (8 Fahrzeugen, 19 ehrenamtliche Helfer) startete bereits Ende Mai, ein zweiter Transport (6 Fahrzeugen, 13 Ehrenamtliche) Anfang Juni und ein dritter Hilfskonvoi (3 Fahrzeugen, 6 Ehrenamtlichen) Mitte September. Insgesamt fast 200 Tonnen Hilfsgüter (ca. 180 Nahrungsmittel und Mineralwasser, über 7 Tonnen Hygieneartikel sowie ca. 5 Tonnen sonstige Güter wie Wasserpumpen, Hochdruckreiniger, etc.) konnten der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Nicht die klassischen Hilfsorganisationen sondern die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer stellten kurzfristig diese große Hilfsaktion für die von der Flutkatastrophe betroffene Region auf die Beine. Dabei arbeiteten Migrantenvereine, Behörden, DRK und Firmen Hand in Hand zusammen.

 

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Bilder zur Preisverleihung 2014

 
 
 
 
 
 

Jugend fördern

 
 
Mutige Mädchen
Mutige Mädchen
1. Platz
 

Mutige Mädchen

 
„Mutige Mädchen“ ist ein deutschlandweit einzigartiges, besonders auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt zur Prävention sexualisierter Gewalt. In vertrauensvollem Rahmen werden Schülerinnen der Grund- und weiterführenden Schulen im Raum Freiburg, altersgerecht für Grenzüberschreitungen sensibilisiert und durch probate körperorientierte und psychologische Methoden mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet.Mehr

„Mutige Mädchen“ ist ein deutschlandweit einzigartiges, besonders auf Nachhaltigkeit angelegtes Projekt zur Prävention sexualisierter Gewalt. In vertrauensvollem Rahmen werden Schülerinnen der Grund- und weiterführenden Schulen im Raum Freiburg, altersgerecht für Grenzüberschreitungen sensibilisiert und durch probate körperorientierte und psychologische Methoden mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet. Durch die Implementierung des Programms in den Sportunterricht, sind Mädchen aus sozial benachteiligten Familien, mit Migrationshintergrund, oder Opfer häuslicher Gewalt, optimal integriert. Ausgerechnet diese Mädchen sind überproportional oft von sexualisierter Gewalt betroffen. Die Kurse sind für alle Mädchen kostenfrei. Bisher wurden über 2000 Schülerinnen im Alter von 9 bis 19 Jahren in Selbstverteidigung und Selbstbehauptung geschult. Auf über 80 ausgebildete Kursbetreuerinnen kann das Projekt zwischenzeitlich setzen. Ziel ist es, das Präventionsprogramm fest in den Lehrplänen zu verankern. Hierzu ist die Wirksamkeitsüberprüfung des Programms Bestandteil wissenschaftlicher Forschung. In den Kreisstädten Emmendingen und Waldkirch wurde das Projekt bereits flächendeckend eingeführt.

 

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Forum für Teilhabe
Forum für Teilhabe
2. Platz
 

Forum für Teilhabe

 
Als eigenständige Gruppe innerhalb der Lebenshilfe Rems-Murr e.V. gründete sich Anfang 2012 das Forum für Teilhabe. Die Gründungsmitglieder sind Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger Behinderung. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe bei der Freizeitgestaltung, der Arbeit, in der Mobilität und beim Wohnen. So besuchen die jungen Menschen mit Behinderung Musik-, Theater-, Tanz- und Boulekurse.Mehr

Als eigenständige Gruppe innerhalb der Lebenshilfe Rems-Murr e.V. gründete sich Anfang 2012 das Forum für Teilhabe. Die Gründungsmitglieder sind Eltern von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit geistiger Behinderung. Ziel des Forums ist die gleichberechtigte Teilhabe bei der Freizeitgestaltung, der Arbeit, in der Mobilität und beim Wohnen. So besuchen die jungen Menschen mit Behinderung Musik-, Theater-, Tanz- und Boulekurse. Außerdem organisiert das Forum integrative Projekte wie Tanz-, Mal- und Kochkurse für Jugendliche mit und ohne Behinderung – zum Beispiel den Kochkurs gemeinsam mit Schülern einer Regelschule. Die Projekte stoßen auf großes Interesse und bereichern die Teilnehmer durch das Miteinander. Die Aufklärung der Öffentlichkeit und der Abbau von Berührungsängsten wird unter anderem durch Inklusionsforen mit bis zu 100 Interessierten sowie der Teilnahme an der Aktion Ebnisee für Alle angestrebt. Außerdem wird nach neuen Praktika- und Arbeitsmöglichkeiten gesucht – auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch die Initiative des Forums ist es gelungen, dass sich 2012 erstmals 16 Jugendliche mit geistiger Behinderung der Bodelschwingh-Schule in Murrhardt bei der landesweiten Aktion Mitmachen Ehrensache engagieren konnten.

 

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LeseRiese - Vorlesen im Kindergarten
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LeseRiese - Vorlesen im Kindergarten

 
Vor drei Jahren startete das Projekt LeseRiese - Vorlesen im Kindergarten mit zwölf Engagierten in zwölf Kindergärten in Esslingen am Neckar. Inzwischen lesen bereits 40 Männer und Frauen in 33 Kindergärten den Kindern vor.Mehr

Vor drei Jahren startete das Projekt LeseRiese - Vorlesen im Kindergarten mit zwölf Engagierten in zwölf Kindergärten in Esslingen am Neckar. Inzwischen lesen bereits 40 Männer und Frauen in 33 Kindergärten den Kindern vor. Dabei werden die guten Erfahrungen des Vorlesens in Grundschulen auf die Kindergärten übertragen. Die Auswahl der Bücher bleibt den Vorlesern überlassen - oft sind es zunächst nur Bilderbücher zum ersten Spracherwerb, die Geschichten kommen später. In Abstimmung mit den ErzieherInnen wird einmal pro Woche für kleine Gruppen von vier bis acht Kindern vorgelesen. Da zu jedem engagierten LeseRiesen ein Kindergarten „gehört“, kennt er die Kinder und kann so die passenden Bücher auswählen. Hierzu gibt es einen kostenlosen Ausweis für die Stadtbücherei. Die Vorleser versuchen so schon früh die Kinder individuell oder in Gruppen sprachlich zu fördern. Auf spielerische Weise werden Wortschatz und Fähigkeiten zur Kommunikation unterstützt, insbesondere auch bei Kindern, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

 

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Studenten für Kinder Karlsruhe e.V.
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Studenten für Kinder Karlsruhe e.V.

 
Der Bildungserfolg von Kindern hängt noch viel zu häufig von der sozialen Herkunft ab. Wenn ein Kind aus einer einkommensschwachen und bildungsfernen Familie Schwierigkeiten hat, den Schulstoff zu bewältigen, können die Eltern oftmals nicht selbst helfen und kostenpflichtige Nachhilfe ist zu teuer.Mehr

Der Bildungserfolg von Kindern hängt noch viel zu häufig von der sozialen Herkunft ab. Wenn ein Kind aus einer einkommensschwachen und bildungsfernen Familie Schwierigkeiten hat, den Schulstoff zu bewältigen, können die Eltern oftmals nicht selbst helfen und kostenpflichtige Nachhilfe ist zu teuer. Der gemeinnützige Verein Studenten für Kinder hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, diese Kinder durch kostenlose Nachhilfe zu unterstützen und auf diese Weise einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem zu leisten. Mehr als 150 Mitglieder des Vereins haben im vergangenen Schuljahr Kindern und Jugendlichen ehrenamtlich Nachhilfe gegeben. Die Studenten betreuten dabei Schüler aller Altersklassen, von der Förderschule bis zum Gymnasium. Im Rahmen einer Kooperation mit der Aufnahmestelle für junge Migranten halfen Mitglieder des Vereins unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen beim Erlernen der deutschen Sprache.

Mit der Unterstützung durch ihren Nachhilfelehrer konnten bereits zahlreiche Kinder und Jugendliche ihre schulischen Leistungen nachhaltig verbessern und einen guten Schulabschluss erreichen.

 

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Jugendliche, die sich in Haft befinden, werden von Ehrenamtlichen, mit Unterstützung der Jugendgerichtshilfe Tübingen, begleitet. Mit Briefen, Telefonaten oder Besuchen begleiten die Engagierten die jungen Straffälligen.Mehr

Jugendliche, die sich in Haft befinden, werden von Ehrenamtlichen, mit Unterstützung der Jugendgerichtshilfe Tübingen, begleitet. Mit Briefen, Telefonaten oder Besuchen begleiten die Engagierten die jungen Straffälligen. Dabei geht es nicht darum, die begangenen Straftaten zu bagatellisieren oder sie in ein positives Licht zu rücken. Vielmehr geht es darum, dass die Jugendlichen in die Gesellschaft zurückfinden. So sollen die Jugendlichen für sich Perspektiven entwickeln. Hierzu gehört auch, dass sie in ihrem Sozialverhalten positiv gestärkt werden. Die Ehrenamtlichen versuchen Mut zu machen, um so die Stärken der Jugendlichen zu aktivieren. Sie schicken regelmäßig Zeitungsartikel oder Fotos um eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Berichte sollen aber auch dazu beitragen, bestehende Lese- und Schreibkompetenzen zu erhalten und auszubauen. Daneben wird dazu motiviert, die Zeit in Haft zu nutzen, um sich beispielsweise schulisch weiterzuentwickeln. Schließlich geht es darum, die Jugendlichen zu fördern und zu fordern.

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Mensch und Umwelt

 
 
Wir verbinden Boxberg
Wir verbinden Boxberg
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Wir verbinden Boxberg

 
5 375 Kilometer wurden in Boxberg seit Projektbeginn Anfang April bis Ende Juli 2014 bereits umweltfreundlich zurückgelegt. Die rund 370 Fahrten wurden mit einem Fahrzeug mit Elektroantrieb absolviert. Bevor es jedoch losging, wurde im Einzugsgebiet sowie dem Innenstadtbereich von Boxberg ein ehrenamtliches Mobilitätskonzept in Form eines Fahrdiensts mit einem PKW mit elektrischem Antrieb entwickelt.Mehr

5 375 Kilometer wurden in Boxberg seit Projektbeginn Anfang April bis Ende Juli 2014 bereits umweltfreundlich zurückgelegt. Die rund 370 Fahrten wurden mit einem Fahrzeug mit Elektroantrieb absolviert. Bevor es jedoch losging, wurde im Einzugsgebiet sowie dem Innenstadtbereich von Boxberg ein ehrenamtliches Mobilitätskonzept in Form eines Fahrdiensts mit einem PKW mit elektrischem Antrieb entwickelt. Durch Lücken in den Bedienzeiten des ÖPNV war primäres Ziel, mobilitätseingeschränkten Bürgern die aktive Teilhabe am Ortsleben und kommunalen Miteinander zu ermöglichen. Ermöglicht wird der e-Fahrdienst vom Verein WvB – Wir verbinden Boxberg, der vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger, die als Fahrer des e-Fahrzeugs tätig werden, lebt. Bürger fahren für Bürger – das Motto von Bürgerbusvereinen in Deutschland – gilt auch für den WvB. Das e-Fahrzeug dient aber auch der Reduzierung klimarelevanter Emissionen und der Vermeidung von Schadstoffemissionen. Der Verein ist zuversichtlich, dass die Fahrgastzahlen weiter steigen werden und eine breite Akzeptanz da ist. Durch die Einbindung von Experten (Wissenschaft, Bürgerbusvereinen) wurde eine Vorgehensweise erarbeitet, die auch eine Evaluation, Weiterentwicklung und Übertragung des Konzepts ermöglicht.

 

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Studierendeninitiative „Bunte Wiese“
Studierendeninitiative „Bunte Wiese“
2. Platz
 

Studierendeninitiative „Bunte Wiese“

 
Die Studierendeinitiative „Bunte Wiese – Für mehr Artenvielfalt auf öffentlichem Grün“ besteht aus Studierenden und Mitarbeitern der Uni Tübingen sowie engagierten Privatpersonen. Sie sehen großes Potenzial in den vielen Grünflächen Tübingens. Viele dieser Flächen werden vom Menschen nicht genutzt und würden durch eine zweimalige jährliche Mahd an ökologischer und naturpädagogischer Qualität gewinnen.Mehr

Die Studierendeinitiative „Bunte Wiese – Für mehr Artenvielfalt auf öffentlichem Grün“ besteht aus Studierenden und Mitarbeitern der Uni Tübingen sowie engagierten Privatpersonen. Sie sehen großes Potenzial in den vielen Grünflächen Tübingens, die derzeit größtenteils noch monatlich gemäht werden. Viele dieser Flächen werden vom Menschen nicht genutzt und würden durch eine zweimalige jährliche Mahd an ökologischer und naturpädagogischer Qualität gewinnen. Häufiges Mähen zerstört wertvolle Lebensräume, gerade in einer Zeit, in der sich die Landschaften außerhalb der Städte in Monokulturen und Agrarwüsten verwandeln. Im Rahmen der Initiative angefertigte Untersuchungen & Publikationen (bisher 12) belegen den ökologischen Mehrwert extensiv gepflegter Wiesen. Seit 2011 werden zusammen mit den Verwaltungen 29 Modellwiesen aus standortheimischem Saatgut angesät. Die 15 Engagierten wollen ein extensives Mahdkonzept für Tübingens Grünflächen ausarbeiten und etablieren, das sowohl kostengünstiger, als auch ökologisch wertvoller als die bisherige Pflegearbeiten ist. Hierfür knüpfen sie Kontakte zu (und zwischen) Verantwortlichen von Stadt und Universität. Ebenso soll die Öffentlichkeit über den Wert der Natur in der Stadt informiert und zum Handeln im eigenen Garten anregt werden.

 

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StadtMobil e.V. Stuttgart
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StadtMobil e.V. Stuttgart

 
Vor über 20 Jahren wurde der Verein StadtMobil e.V. Stuttgart gegründet. Seitdem ist es gelungen, Carsharing in über dreißig Städten und Gemeinden der Region Stuttgart und darüber hinaus aufzubauen und zu betreiben. 2012 feierte der Verein sein 20jähriges Bestehen und setzte den ungebrochenen Aufwärtstrend fort.Mehr

Vor über 20 Jahren wurde der Verein StadtMobil e.V. Stuttgart gegründet. Seitdem ist es gelungen, Carsharing in über dreißig Städten und Gemeinden der Region Stuttgart und darüber hinaus aufzubauen und zu betreiben. 2012 feierte der Verein sein 20jähriges Bestehen und setzte den ungebrochenen Aufwärtstrend fort. In eigener wirtschaftlicher Verantwortung betreibt er aktuell 68 Fahrzeuge in der Region Stuttgart. Dabei baut er seit dem Jahr 2000 auf den Dienstleistungen etablierter Carsharing-Unternehmen auf. Über das Carsharing fördert der Verein die Einsparung von Energie und Rohstoffen, verringert Schadstoffbelastungen und trägt somit zur Reduzierung von Umweltschäden bei. Er informiert objektiv über die Umweltbelastungen durch parkende und fahrende Autos, arbeitet mit bei der Vermittlung alternativer Verkehrsangebote, beispielsweise durch Information über Fahrgemeinschaften, berät bei nachbarschaftlichem Autoteilen und engagiert sich bei der Erprobung von elektrisch oder hybrid betriebenen Fahrzeugen im Carsharing. StadtMobil ermöglicht es den Bürgern auf das eigene Auto zu verzichten und arbeitet mit Organisationen mit ähnlichen Zielsetzungen zusammen. Außerdem bringt der Verein sich bei der Entwicklung von Mobilitätskonzepten in den Gemeinden der Region ein.

 

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"Grüner Gockel" in der Ev. Kirche Rheinfelden
"Grüner Gockel" in der Ev. Kirche Rheinfelden
nominiert
 

"Grüner Gockel" in der Ev. Kirche Rheinfelden

 
Die am Projekt Grüner Gockel in der Evangelischen Kirche Rheinfelden Beteiligten setzen sich für die „Bewahrung der Schöpfung“ im Rahmen der kirchlichen Arbeit ein. Der Grüne Gockel birgt für die Anwender viele Vorteile: Von der Ressourcenschonung und damit verbundenen Einsparungen bis hin zur Verbesserung der gemeindlichen Kommunikation wird die Gemeinde fit für die konkreten Veränderungen der Zukunft.Mehr

Die am Projekt Grüner Gockel in der Evangelischen Kirche Rheinfelden Beteiligten setzen sich für die „Bewahrung der Schöpfung“ im Rahmen der kirchlichen Arbeit ein. Der Grüne Gockel birgt für die Anwender viele Vorteile: Von der Ressourcenschonung und damit verbundenen Einsparungen bis hin zur Verbesserung der gemeindlichen Kommunikation wird die Gemeinde fit für die konkreten Veränderungen der Zukunft. Besonders zu Beginn des Projekts 2008 wurden große Maßnahmen zur Energieeinsparung angeschoben. So wurden die Pfarrhäuser energetisch saniert und die Steuerung der Heizung verbessert. Umbauten werden mit energiesparenden Maßnahmen verbunden. 2011 folgte die Zertifizierung der 4 Rheinfelder Pfarreien mit dem europäischen Öko-Audit EMAS. EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. So läuft der Prozess der Verbesserung der Umweltbilanz, wie es im „Umweltprogramm“ beschlossen wurde, in der Evangelischen Kirche Rheinfelden weiter. Dies wird auch mit der Verwendung von lokalen Pflanzen für die Außenanlagen oder einer zunehmenden Schulung umgesetzt.

 

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Streuobstwiese Vaihingen
Streuobstwiese Vaihingen
nominiert
 

Streuobstwiese Vaihingen

 
Über 30 Tonnen Äpfel sammelten in den vergangenen rund 20 Jahren die kleinen und großen Engagierten in Sachsenheim. Auf die Idee kamen sie bereits 1991 als immer mehr Mostobst auf den Wiesen liegen blieb. So boten sie den Eigentümern an, das Obst aufzulesen und erhielten als Dank für ihre Arbeit die Hälfte des Ertrags.Mehr

Über 30 Tonnen Äpfel sammelten in den vergangenen rund 20 Jahren die kleinen und großen Engagierten in Sachsenheim. Auf die Idee kamen sie bereits 1991 als immer mehr Mostobst auf den Wiesen liegen blieb. So boten sie den Eigentümern an, das Obst aufzulesen und erhielten als Dank für ihre Arbeit die Hälfte des Ertrags. Doch damit nicht genug. Bald übernahmen die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Sachsenheim, auch die Pflege einer etwa 3,7 ha großen Streuobstwiesen, die der Stadt gehört. Während die erste Mahd noch ein Landwirt übernimmt, wird die zweite Mahd mit Balkenmähern gemacht. Im vielen Totholz der alten Obstbäume tummeln sich Hornissen, ebenso finden viele Vögel und Fledermäuse in der Streuobstwiese ein zuhause. Hierbei sollen Nistkästen helfen. Auch die Fledermäuse werden unterstützt. Kinder und Jugendliche engagieren sich für die Streuobstwiesen ebenso wie die Erwachsenen. So ist es auch gelungen, das Thema Streuobst, bei den Einwohnern von Kleinsachsenheim stärker in den Fokus zu rücken.

 

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Sport und Kultur

 
 
Naturtheater Waldbühne e.V.
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Naturtheater Waldbühne e.V.

 
Seit über 80 Jahren betreibt der Theaterverein Sigmaringendorf die Waldbühne und inszeniert dort Theaterstücke. In einer Region, in der es keine professionellen Theater gibt, leisten die Vereinsmitglieder so einen wichtigen Beitrag zur Volksbildung.Mehr

Seit über 80 Jahren betreibt der Theaterverein Sigmaringendorf die Waldbühne und inszeniert dort Theaterstücke. In einer Region, in der es keine professionellen Theater gibt, leisten die Vereinsmitglieder so einen wichtigen Beitrag zur Volksbildung. Die Freilichtbühne, die unter dem Begriff „Waldbühne“ bekannt ist, wurde 1928 mit dem Drama „Der arme Heinrich“ von Gerhard Hauptmann eröffnet. Die Aufführungen sind jährlich an den Wochenenden von Ende Juni bis Anfang September. Ursprünglich wurde pro Saison nur ein Stück inszeniert. Mit Entstehen der Jugendgruppe 1979 erweiterte sich das Programm. So wird zusätzlich ein Stück, das besonders für Kinder und Familien geeignet ist, aufgeführt. Die etwa 200 Ehrenamtlichen, von denen etwa ein Drittel Kinder und Jugendliche sind, erarbeiten sich die Theaterstücke einschließlich der Bühnenbildgestaltung selbst. Natürlich zählt auch die Herstellung der erforderlichen Kostüme und Requisiten zu den Aufgaben. Zum Repertoire gehören so bekannte Werke wie „Ein Sommernachtstraum“, „Götz von Berlichingen“ oder „Pippi Langstrumpf“. Gespielt wurden diese Saison „Die Päpstin“ und „Ronja Räubertochter“. Mit einem neuen Besucherrekord von 17 208 Zuschauern schloss die Waldbühne für dieses Jahr. 

 

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Goju Jutsu Union e.V.
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Goju Jutsu Union e.V.

 
Ziel der Goju Jutsu Union e.V. in Vaihingen an der Enz ist es, besonders psychisch Kranke und Behinderte im Sport zu integrieren und trägt so zur gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderung in dem Gesundheits- und Bewegungskultursportverein bei.Mehr

Ziel der Goju Jutsu Union e.V. in Vaihingen an der Enz ist es, besonders psychisch Kranke und Behinderte im Sport zu integrieren und trägt so zur gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderung in dem Gesundheits- und Bewegungskultursportverein bei. Die Kontakte, die durch den Sport geknüpft werden, werden im Privatbereich selbstständig weitergeführt. Das Wort Inklusion ist nicht nur eine Worthülse, sondern wird im Verein gelebt und ist in der Satzung verankert. Der psychisch behinderte Achim Haubennestel ist nicht nur voll integriert, sondern gestaltet darüber hinaus als Vorstand und Trainer den Verein mit. Des weiteren ist er Mitbegründer des Karate für Menschen mit Behinderung des Deutschen Karate Verbandes (DKV). Der DKV ist der erste und einzige Verband, der Meisterschaften für psychisch Behinderte ausrichtet. Bei Aktionstagen des Landesverband Gemeindepsychiatrie und des Landesverbandes Psychiatrie Erfahrener Baden-Württemberg wirkt der Verein mit. Des Weiteren besteht eine Kooperation mit der Lebenshilfe Vaihingen-Mühlacker. „Menschen mit besonderen Bedürfnisse“ – Behinderte der Lebenshilfe haben so die Möglichkeit das Sportangebot des Vereins zu nutzen.

 

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Schwimmverein Goldbad e.V.
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3. Platz
 

Schwimmverein Goldbad e.V.

 
Schon bei der Entstehung des Goldbacher Freibades haben 1953 engagierte Bürger zu Pickel, Spaten und Schaufel gegriffen. 2003 drohte dann das Aus, welches der im gleichen Jahr gegründete „Schwimmverein Goldbad e.V.“ mit viel Engagement verhindern konnte.Mehr

Schon bei der Entstehung des Goldbacher Freibades haben 1953 engagierte Bürger zu Pickel, Spaten und Schaufel gegriffen. 2003 drohte dann das Aus, welches der im gleichen Jahr gegründete „Schwimmverein Goldbad e.V.“ mit viel Engagement verhindern konnte. Sie renovierten in Eigenleistung die Kiosk-Gaststätte und seit 2005 betreibt der Verein den Kiosk eigenverantwortlich. Mit der Modernisierung der Sanitärräume hat der Verein 2012 die Attraktivität des Bades deutlich gesteigert. Da 2013 die Wasserqualität nicht garantiert werden konnte, blieb das Bad geschlossen. Anfang 2014 konnte der Verein den Gemeinderat überzeugen, das Bad zu sanieren. Schon in den ersten zwei Wochen der Sanierungsarbeiten, wurden dabei über 300 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet. Insgesamt werden voraussichtlich 2 000 Arbeitsstunden benötigt und es können so rund 85 000 Euro eingespart werden. Damit der Verein künftig den gesamten Betrieb mit Kiosk, Pflege der Grünanlagen und Badeaufsicht übernehmen kann, wurden schon jetzt Rettungsschwimmer ausgebildet. Neben Schulsport und Schwimmkursen soll es ab nächstem Jahr auch Frühschwimmen und Aquafitness geben.

 

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Seniorenorchester Karlsruhe e.V.
Seniorenorchester Karlsruhe e.V.
nominiert
 

Seniorenorchester Karlsruhe e.V.

 
Das Seniorenorchester Karlsruhe besteht bereits seit 1976. Die etwa 30 Damen und Herren des Orchesters sind ambitionierte Amateure mit unterschiedlicher beruflicher Vergangenheit und ehemalige Berufsmusiker. Das Alter reicht von 50 bis 95 Jahre, die meisten sind über 70 Jahre alt.Mehr

Das Seniorenorchester Karlsruhe besteht bereits seit 1976. Die etwa 30 Damen und Herren des Orchesters sind ambitionierte Amateure mit unterschiedlicher beruflicher Vergangenheit und ehemalige Berufsmusiker. Das Alter reicht von 50 bis 95 Jahre, die meisten sind über 70 Jahre alt. Das Repertoire umfasst Werke der klassischen Musik, Märsche, verschiedene Tänze und Potpourris beziehungsweise Medleys wie auch Lieder aus Oper, Operette und Musical. Neben den klassischen Werken werden vermehrt moderne Stücke ins Repertoire aufgenommen, um auch die „jungen Alten“ zu erreichen. Da das Orchester in den eigenen Reihen hervorragende Instrumentalisten hat, führt es gern auch Solokonzerte auf. Seit seinem Bestehen hatte das Seniorenorchester mehr als 600 Auftritte in über 140 Städten. Bei den Konzerten mit teilweise bis zu 1 200 Zuhörern kooperiert das Orchester mit dem Seniorenbüro und anderen Institutionen der Stadt Karlsruhe und der Musikhochschule. Das Orchester will allen Seniorinnen und Senioren den Zugang zur Musik erhalten beziehungsweise eröffnen. Daher treten sie unentgeltlich unter anderem in Seniorenheimen und Gemeindezentren auf. Gerade die gemeinnützigen Auftritte bringen den Musikern und den Zuhörern neue Energie und Lebensfreude.

 

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Eine Burg unter der Grasnarbe
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Eine Burg unter der Grasnarbe

 
Die Burg Wersau war im Mittelalter eine der bedeutendsten Burgen zwischen Heidelberg und Speyer. Hier wurde die Bulle (Urkunde) des Papstes an den Kurfürsten Ruprecht I. zur Gründung der Uni Heidelberg übergeben. Der Arbeitskreis Burg Wersau hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Burg unter der Grasnarbe wieder sichtbar zu machen. Die über 30 Mitglieder sind nicht nur archäologisch, sondern auch unterrichtend und forschend tätig.Mehr

Die Burg Wersau war im Mittelalter eine der bedeutendsten Burgen zwischen Heidelberg und Speyer. Hier wurde die Bulle (Urkunde) des Papstes an den Kurfürsten Ruprecht I. zur Gründung der Uni Heidelberg übergeben. Sie war die letzte Festung auf der Reise der Pilger, Könige und Kaiser bevor diese den Rhein überquerten. Der Arbeitskreis Burg Wersau hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Burg unter der Grasnarbe wieder sichtbar zu machen. Die über 30 Mitglieder sind nicht nur archäologisch, sondern auch unterrichtend und forschend tätig. Der Arbeitskreis bietet ehrenamtlich ein „grünes Klassenzimmer“ auf dem Gelände der ehemaligen Burg an. Dabei ist auch die praktische Arbeit in einem extra vom Landesdenkmalamt ausgewiesenen Grabungsschnitt vorgesehen. Den Schülern werden die Zeit-, Landes-, und Ortsgeschichte sowie die Numismatik näher gebracht. Der Zuspruch der Schulen bestätigt das Konzept, hautnah Geschichte zu vermitteln. Von März bis Oktober trifft sich der Arbeitskreis jeden Samstag auf dem ehemaligen Burggelände. Dabei umfassen die Tätigkeiten zum Beispiel Archäologische Ausgrabung unter den strengen Blicken des Landesdenkmalamts, Funde reinigen und sortieren, Kindergrabungsfeld betreuen, denn Kinder ab 10 Jahre können schon mithelfen.

 

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Bilder zur Preisverleihung 2014

 
 
 
 
 
 

Sonderpreis Lebenswerk

 
 
Peter Arnold

Peter Arnold, Schwäbisch Gmünd

 
Rede von Minister Dr. Nils Schmid MdL anlässlich der Verleihung des Sonderpreises Lebenswerk an Peter Arnold am 5. Dezember 2014 in Stuttgart.

- Es gilt das gesprochene Wort! -Mehr

Meine sehr geehrte Damen und Herren,

 

diese Veranstaltung macht eines ganz deutlich: das Ehrenamt hat bei uns in Baden-Württemberg
einen starken Stand. Und das verdanken wir eben all jenen Menschen, die über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Die trotz aller eigenen Verpflichtungen egal ob Beruf oder privat sagen: "ich kümmere mich, ich mache mich stark für andere".

 

Diesen Menschen liegt etwas an Ihren Mitmenschen und wir alle können froh sein, dass es sie gibt.
Denn sie motivieren, sie schenken Hoffnung, sie stärken die Gemeinschaft Tag für Tag. Eine solche Persönlichkeit wollen wir heute Abend für Ihr großes Engagement auszeichnen.

 

Sehr geehrter Herr Arnold,

den Grundstein Ihrer ehrenamtlichen Karriere legten Sie bereits mit 17 Jahren bei der Gmünder Feuerwehr, der Sie fast 5 Jahrzehnte lang angehörten. Seit 1998 leiten Sie außerdem eine Selbsthilfegruppe für alkoholauffällige Kraftfahrer.

Doch Ihnen ging es nicht nur darum anderen zu helfen. Sie wollen auch andere dazu anstiften, selbst aktiv zu werden. Deswegen machten Sie eine Ausbildung zum Bürgermentor und sind heute Bürgermentoren-Trainer. Als Mitglied im Koordinierungskreis für Schwäbisch Gmünd, sorgen Sie dafür, dass Menschen ihr Ehrenamt noch ein bisschen besser ausüben können. Sie kümmern sich darum, dass Menschen mit Behinderungen am Leben teilhaben können, machen sich stark für Prävention und begeistern Jugendliche fürs Ehrenamt.

Das alles ist eben nicht selbstverständlich, sondern etwas ganz besonderes. Es macht Sie zu einem Vorbild und Aushängeschild für das "Ehrenamtsland" Baden-Württemberg.


Sehr geehrter Herr Arnold,
für Ihre besondere Leistung darf ich Ihnen heute Abend den Sonderpreis für Ihr Lebenswerk
überreichen.

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