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Eine Welt im Ländle

Engagement für Integration und ein Miteinander
der Kulturen und die gute europäische Nachbarschaft

Freizeitgestaltung und Aktivitäten wie beispielsweise Sprachunterricht, spielerische Betreuung oder ähnliches, die das Miteinander der Kulturen in unserem Land fördern und unterstützen, sind eine große Hilfe für Akzeptanz und Toleranz gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund und deren Integration. Aber auch Projekte, in denen sich Menschen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit engagieren, gehören in diese Kategorie. Gerade grenzüberschreitend durchgeführte Veranstaltungen und Initiativen ermöglichen es, Grenzräume wie den Bodensee, den Hoch- oder Oberrhein als gemeinsame Lebensräume zu gestalten und lassen so die europäische Idee Wirklichkeit werden.

Peter Friedrich
Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten
Peter Friedrich
 
Ehrenamtliches Engagement führt Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen und lässt sie Europa gestalten. Davon profitieren die Engagierten, die viel voneinander lernen und auch die Gesellschaft in unserem Land, die durch diese Weltoffenheit bereichert wird.

Bilder zur Preisverleihung 2015

 
 
 
 
 
 

Eine Welt im Ländle

 
 
Hilfe für Burundi Bisoro, Albstadt
Hilfe für Burundi Bisoro, Albstadt
1. Platz
 

Hilfe für Burundi Bisoro, Albstadt

 
Burundi war vom Genozid in Ruanda und dem Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi ebenfalls stark betroffen. In Bisoro arbeiten Hutu und Tutsi mittlerweile Hand in Hand am Aufbau des Gemeinwesens. Dabei unterstützt sie seit rund 16 Jahren Rolf Armbruster ehrenamtlich, dem wiederum von der Stadt Albstadt, in Zusammenarbeit mit der französischen Partnerstadt Chambéry, unter die Arme gegriffen wird.Mehr

Burundi war vom Genozid in Ruanda und dem Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi ebenfalls stark betroffen. In Bisoro arbeiten Hutu und Tutsi mittlerweile Hand in Hand am Aufbau des Gemeinwesens. Dabei unterstützt sie seit rund 16 Jahren Rolf Armbruster ehrenamtlich, dem wiederum von der Stadt Albstadt, in Zusammenarbeit mit der französischen Partnerstadt Chambéry, unter die Arme gegriffen wird. Gemeinsam mit rund 100 Engagierten initiiert er Projekte und Sachspendentransporte. So entstanden zwölf Grundschulen, drei Werkrealschulen, ein Landwirtschaftlich-Technisches Gymnasium oder drei Gesundheitsstationen mit Kranken- und Geburtsabteilung. Eine kleine Volkshochschule, sieben Grundschulgebäude, eine Berufsschule mit Internat konnten mit Finanzhilfen des Bundes und der Bürger der Stadt Albstadt realisiert werden. So gelang es, die Klassen von über 130 auf rund 50 Schüler zu verringern. Da die Bevölkerung auf Hügeln lebt, müssen die Kinder jeden Tag bis zu 20 Kilometer zur Schule hin und zurück laufen. Die Wasserversorgung kam durch die Installation von Trinkwasserpumpen ebenso wenig zu kurz wie die Alphabetisierung von mehr als 4 500 Frauen und 240 Männern und die Versorgung aller Schulen mit Büchern bzw. Literatur (35 000 Bände). Mit der Lieferung von Pedal-Nähmaschinen und Schreinereimaschinen soll die Existenzgründung ermöglicht werden. Ferner sind gerade 1,4 t Verbandsmaterial, Operationsinstrumente und Krankenhausbetten in Burundi angekommen.

 

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Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen, Tübingen
Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen, Tübingen
2. Platz
 

Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen, Tübingen

 
Die Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen bietet vor Ort Hilfe in Nordalbanien und im Kosovo. Die rund 30 Engagierten untersuchen die Augen von Kindergarten- und Grundschulkindern und versorgen sehschwache Kinder mit der richtigen Brille. Rund 2 700 Kinder konnten bereits untersucht und etwa 170 Brillen gemacht werden.Mehr

Die Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen bietet vor Ort Hilfe in Nordalbanien und im Kosovo. Die rund 30 Engagierten untersuchen die Augen von Kindergarten- und Grundschulkindern und versorgen sehschwache Kinder mit der richtigen Brille. Rund 2 700 Kinder konnten bereits untersucht und etwa 170 Brillen gemacht werden. Dabei arbeitet die Initiative mit caritativen Einrichtungen, wie Heime für Sinti und Roma, Opfer von Blutrache, Heime für Kinder mit gesundheitlichen Problemen wie Down-Syndrom, zusammen und wirkt auch in den armen Gebirgsregionen. Für etwa zwei Wochen sind die Engagierten dreimal im Jahr vor Ort. Unterstützung erfährt die Initiative Kinderaugen, die bereits drei albanische Mitarbeiter ausgebildet hat, beispielsweise von Fielmann, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Ein-Zehntel-Stiftung oder dem Lions Club. In Albanien und im Kosovo wird u.a. mit der örtlichen Caritas und den Maltesern zusammengearbeitet. Vorgesehen ist neben der Ausweitung der Einsätze die Einrichtung einer augenärztlichen Station im nordalbanischen Gebirgsland. Am albanischen Nationalfeiertag (28.11.) wird in Kusterdingen-Jettenburg ein deutsch-albanisches Fest organisiert. Die Erlöse der Veranstaltung fließen in die Initiative Kinderaugen.

 

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Zukunft für Ritschow e.V. – Leben nach Tschernobyl, Waldshut
Zukunft für Ritschow e.V. – Leben nach Tschernobyl, Waldshut
3. Platz
 

Zukunft für Ritschow e.V. – Leben nach Tschernobyl, Waldshut

 
Noch heute leiden Millionen von Menschen unter den furchtbaren Nachwirkungen der Katastrophe von Tschernobyl. Allein in Belarus leben über eine halbe Million Kinder unter dauernder radioaktiver Belastung, die das Immunsystem unausweichlich zerstört und die Organe stark schwächt.Mehr

Noch heute leiden Millionen von Menschen unter den furchtbaren Nachwirkungen der Katastrophe von Tschernobyl. Allein in Belarus leben über eine halbe Million Kinder unter dauernder radioaktiver Belastung, die das Immunsystem unausweichlich zerstört und die Organe stark schwächt. Besonders die junge Generation leidet unter einer extrem hohen Krebsrate. Ritschow ist eines der Dörfer, die im Umkreis von 200 Kilometern um den Unglücksort liegen. Der Verein Zukunft für Ritschow e.V. will besonders der Jugend dieser Region in Belarus mit einem ganzheitlichen Konzept langfristig aus ihren unglücklichen Lebensumständen heraushelfen. So betreibt der Verein Projekte zur Entwicklung der Infrastruktur wie beispielsweise den Bau eines Kindergartens, die Instandsetzung der Turnhalle oder der Schulküche. Mit Sommererholung und medizinischen Untersuchungen in Deutschland sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in Belarus werden weitere Angebote für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes geschaffen. Mit jährlichen Konzerten belarussischer Studierender sowie der Kindererholung in Deutschland werden die Beziehungen vertieft und ein differenziertes Bild vermittelt. Dabei engagieren sich viele russischsprachige Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg in der Vereinsarbeit.

 

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Café International – Sprachenstammtisch, Künzelsau
nominiert
 

Café International – Sprachenstammtisch, Künzelsau

 
Bei einem Schwätzchen alte Sprachkenntnisse auffrischen und dabei noch neue Leute kennenlernen, das bietet das Café International in Künzelsau. Der Sprachenstammtisch mit muttersprachlichen Moderatoren bietet an sechs Tischen, sechs Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch. Es kommen Studenten, in- und ausländische Arbeitnehmer, Familien, Senioren – Menschen aller Nationalitäten und Spracherfahrung, ohne und mit Migrationshintergrund, finden zusammen.Mehr

Bei einem Schwätzchen alte Sprachkenntnisse auffrischen und dabei noch neue Leute kennenlernen, das bietet das Café International in Künzelsau. Der Sprachenstammtisch mit muttersprachlichen Moderatoren bietet an sechs Tischen, sechs Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch. Es kommen Studenten, in- und ausländische Arbeitnehmer, Familien, Senioren – Menschen aller Nationalitäten und Spracherfahrung, ohne und mit Migrationshintergrund, finden zusammen. Jeder kann sich an den Tischen und Themen einbringen, wer lieber zuhören möchte, kann dies auch tun. Ohne Unterbrechung läuft das Café seit 2007, die Gäste werden mit einem Newsletter informiert (250 Adressen). Zweimal im Monat finden die Treffen in lockerer Atmosphäre statt. Wenn mal eine Vokabel fehlt, besteht jederzeit die Möglichkeit, beim Moderator nachzufragen. So lernt man gleich und kann seine Sprache verbessern. Mit regelmäßigen Spezialangeboten wie internationales Buffett, Grillabende, gemeinsame Besuche von Lesungen oder Vorträgen, Themenabende zu verschiedenen Bräuchen, erweitert das Café sein Spektrum. Da bei den Gesprächen auch die Bräuche der Herkunftsländer thematisiert werden, lernt man sich auch persönlich kennen und es entwickeln sich Freundschaften. Aktuell werden zur Eröffnung eines weiteren Tisches Moderatoren aus dem Sprachraum „Arabien“ gesucht.

 

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First Care, Herrenberg
First Care, Herrenberg
nominiert
 

First Care, Herrenberg

 
Elif Haybat und Halime Ermis begleiten seit zwei Jahren hilfsbedürftige Menschen, besonders Flüchtlinge, in allen Lebenslagen. Sie erleichtern den Flüchtlingen das Ankommen und Einleben. Um das zu erreichen vermitteln sie unter anderem Kleidung, Materialien und Spielsachen in ihrer Kleiderkammer. Über das Projekt „First Care“ haben sie inzwischen ein großmaschiges Patennetzwerk aufgebaut.Mehr

Elif Haybat und Halime Ermis begleiten seit zwei Jahren hilfsbedürftige Menschen, besonders Flüchtlinge, in allen Lebenslagen. Sie erleichtern den Flüchtlingen das Ankommen und Einleben. Um das zu erreichen vermitteln sie unter anderem Kleidung, Materialien und Spielsachen in ihrer Kleiderkammer. Über das Projekt „First Care“ haben sie inzwischen ein großmaschiges Patennetzwerk aufgebaut. Die Paten unterstützen die Neuankömmlinge bei alltäglichen Dingen wie Arztbesuchen und Amtsgängen, sie begleiten Kinder das erste Mal in die Schule, erklären das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und Begleiten die Flüchtlinge beim ersten Einkaufen. Über verschiedene Projektgruppen erleichtern sie das Einleben, indem sie Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Nachmittagsangebote, Gesprächskreise und Hausaufgabenbetreuung anbieten. Die beiden muslimischen Frauen unterstützen Flüchtlinge unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Religion. Die Vorurteile die manche Flüchtlinge aus ihrer Heimat mitgebracht haben, werden so bekämpft und zeigen so, dass in ihrer neuen Heimat über die alten Probleme hinweggesehen werden kann. Alle Angebote finden ausschließlich ehrenamtlich statt. Mittlerweile haben sich dem Projekt über 200 Engagierte angeschlossen. Dabei engagieren sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

 

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