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Junge Aktive

Bürgerschaftlich und ehrenamtlich Engagierte
bis 25 Jahre

Die Jugendlichen in Baden-Württemberg haben nicht nur einen guten Ruf, sondern leisten Beachtenswertes, auch außerhalb Baden-Württembergs. Dies wollen wir besonders ehren und sprechen daher mit dieser Kategorie gezielt Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre an, die sich engagiert für  andere Menschen und die Allgemeinheit einsetzen. Die Bandbreite der Projekte und Aktionen ist dabei weit gefasst und kann Bereiche aller anderen Kategorien betreffen.

Gisela Erler
Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung
Gisela Erler
 
Das freiwillige Engagement von Kindern und Jugendlichen ist die Zukunft für unser soziales Zusammenleben. Je mehr Kinder und Jugendliche in dieser frühen Lebensphase aktiv im Gemeinwesen mitwirken, umso besser lassen sich die großen Zukunftsaufgaben meistern.

Bilder zur Preisverleihung 2015

 
 
 
 
 
 

Junge Aktive

 
 
Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.
Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.
1. Platz
 

Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.

 
Das AJZ Wyhl ist seit 40 Jahren ein selbstständiges Jugendzentrum. Fern ab von Sozialarbeitern bestimmen Jugendliche das Programm und die Räumlichkeiten. Vor zwei Jahren stand der Verein vor dem aus. Jedoch schlossen sich mehrere Jugendlichen, verschiedensten Alters, aus verschiedenen Gruppen zusammen und belebten das Zentrum wieder.Mehr

Das AJZ Wyhl ist seit 40 Jahren ein selbstständiges Jugendzentrum. Fern ab von Sozialarbeitern bestimmen Jugendliche das Programm und die Räumlichkeiten. Vor zwei Jahren stand der Verein vor dem aus. Jedoch schlossen sich mehrere Jugendlichen, verschiedensten Alters, aus verschiedenen Gruppen zusammen und belebten das Zentrum wieder. Seit dem ist die Mitgliederzahl enorm gewachsen. Mittlerweile zählt der Verein 320 Mitglieder und ist ein Anlaufpunkt für Jugendliche aus der ganzen Region. Die 15 köpfige Vorstandschaft entscheidet mit den Jugendlichen, welche Feste, Aktionen, Umbaumaßnahmen stattfinden sollen. Demnächst soll der Außenbereich mit Grillplatz geschaffen werden. Auch die Bildung kommt nicht zu kurz. So gibt es Hausaufgabenbetreuung, politische Bildung zu Wahlen und Präventionsaktionen gegen Drogen. Zudem wird zum Beispiel bei Fußballturnieren verstärkt auf den Teamgeist und den Zusammenhalt gesetzt. Alles selbstbestimmt. Von Jugendliche für Jugendliche. Ein großer Erfolg ist die Weiterentwicklung der Jugendlichen. Mit viel Eigenverantwortung bestückt gibt es sehr positive Beispiele, wie aus eher schwierigen Jugendlichen Eckpfeiler des Vereines und somit auch der Gesellschaft wurden.

 

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Back on track in der JVA Mannheim
Back on track in der JVA Mannheim
2. Platz
 

Back on track in der JVA Mannheim

 
Im September 2014 wurde das Projekt ,,Back on Track’’ (BoT) von ehrenamtlichen Studenten im Alter von 18 bis 24 Jahren ins Leben gerufen und wird seitdem von ihnen geleitet. Ihre Vision ist es, ehemaligen Gefangenen die Tür zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu öffnen und ihnen die notwendigen Werkzeuge mit auf den Weg zu geben.Mehr

Im September 2014 wurde das Projekt ,,Back on Track’’ (BoT) von ehrenamtlichen Studierenden im Alter von 18 bis 24 Jahren ins Leben gerufen und wird seitdem von ihnen geleitet. Ihre Vision ist es, ehemaligen Gefangenen die Tür zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu öffnen und ihnen die dafür notwendigen Werkzeuge mit auf den Weg zu geben. Gemeinsam mit einer lokalen Gastronomie und ein bis drei ehemaligen Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Mannheim wird BoT einen Food-Truck (Gastronomie auf Rädern) aufbauen und qualitativ hochwertiges, sowie regionales Essen auf die Straßen Mannheims bringen. Der Food-Truck soll für die Beteiligten als langfristige und sichere Arbeitsstelle dienen. Darüber hinaus bietet er eine Chance, Verantwortung zu übernehmen und ein stabiles Umfeld aufzubauen. Um einen nahtlosen Übergang von der Inhaftierung zur Arbeitswelt zu schaffen beginnt die Zusammenarbeit bereits vor der Entlassung. Hierbei werden die Gefangenen auf die Arbeit im Food-Truck vorbereitet und schon während der Haft in den Prozess von Planung und Aufbau des Trucks mit eingebunden. Somit machen sie das Projekt zu ihrem Projekt.

 

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Sanagua, ein Projekt der Studierendeninitiative Enactus Mannheim e.V.
Sanagua, ein Projekt der Studierendeninitiative Enactus Mannheim e.V.
3. Platz
 

Sanagua, ein Projekt der Studierendeninitiative Enactus Mannheim e.V.

 
Sanagua engagiert sich für sauberes Trinkwasser in Argentinien, das häufig Arsen in hoher Konzentration enthält. Mithilfe eines Parabolspiegels und eines Stirlingmotors kann die starke Sonneneinstrahlung genutzt werden, um eine Ultrafiltrationsanlage zu betreiben, welche das Wasser von Arsen und anderen Verunreinigungen befreit.Mehr

Sanagua engagiert sich für sauberes Trinkwasser im ländlichen Teil Argentiniens. Das Grundwasser ist dort in hoher Konzentration mit dem Schwermetall Arsen belastet. Daher nutzt Sanagua die starke Sonneneinstrahlung, um eine Filtrationsanlage zu betreiben, welche das Wasser von Arsen und anderen Verunreinigungen befreit. Hierfür werden lokale Mechaniker darin geschult, das System selbst aufzubauen und zu warten, sodass sowohl Nachhaltigkeit als auch Verbreitung des Projekts sichergestellt werden. Durch Workshops zum Thema Wasser werden die Dorfgemeinschaften über die gesundheitlichen Konsequenzen der Trinkwasserverschmutzung aufgeklärt. Das erste System wurde erfolgreich in Paso Tala in der Region Corrientes an der lokalen Schule installiert und produziert bis zu 2000 Liter am Tag. Die Kinder können daher den gesamten Tag sauberes Wasser trinken. Von der Schule aus wird das Wasser zu einem sehr geringen Preis an die Bevölkerung verkauft. Die Schule wird auf diese Weise ein kommunaler Wasserversorger. Der Gewinn aus dem Wasserverkauf wird zum Einen in das Bildungssystem der Schule investiert, zum Anderen in einen Fonds eingezahlt, der neue Systeme finanziert und das Trinkwasseraufbereitungssystem so einem noch größeren Teil der Bevölkerung zugänglich macht.

 

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Sport respects your rights, Freiburg
Sport respects your rights, Freiburg
nominiert
 

Sport respects your rights, Freiburg

 
Das 2013 ins Leben gerufene Projekt Sport respects your rights will den Kindesschutz in den Sportvereinen stärken. Ziel ist es, für den Kinderschutz im Sport zu sensibilisieren, auf sexuelle Gewalt im Sport aufmerksam zu machen und Sportvereine darin zu unterstützen, präventive Strukturen weiter zu entwickeln.Mehr

Das 2013 ins Leben gerufene Projekt Sport respects your rights will den Kindesschutz in den Sportvereinen stärken. Ziel ist es, für den Kinderschutz im Sport zu sensibilisieren, auf sexuelle Gewalt im Sport aufmerksam zu machen und Sportvereine darin zu unterstützen, präventive Strukturen weiter zu entwickeln. Freiwillige Jugendliche aus Sportvereinen werden in Workshops zum Thema geschult. Anschließend entwickeln sie eine Medien-Kampagne, die auf das Thema aufmerksam macht. Von der Ideenentwicklung bis hin zur Präsentation der Kampagne basiert alles auf den Einfällen und dem Engagement der Jugendlichen. Nebenbei können sie sich an und mit verschiedensten Medien (Film, Apps uvm.) ausprobieren und ihre Medienkompetenzen erweitern. Im ersten Projektdurchlauf entstand dabei unter der Schirmherrschaft von Fußballer Oliver Sorg ein Clip zum Thema sexualisierte Gewalt im Sport, der im Freiburger Stadion vor einem Bundesligaspiel gezeigt wurde. Weiter sprachen die Teilnehmer etwa 100 Stadionbesucher an, um mit ihnen über das Thema zu reden und aufzuklären. Sexualisierte Gewalt im Sport ist noch immer ein Tabuthema, was mit Sport respects your rights geändert werden soll. Dabei stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt, die das Thema in ihren Verein tragen können.

 

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U 25, Freiburg
U 25, Freiburg
nominiert
 

U25-Jugendliche helfen Jugendlichen, Freiburg

 
Seit 2002 beraten und begleiten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren gleichaltrige suizidgefährdete Menschen per E-Mail über die Internetplattform www.u25-freiburg.de. Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Suizidversuchsrate.Mehr

Seit 2002 beraten und begleiten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren gleichaltrige suizidgefährdete Menschen per E-Mail über die Internetplattform www.u25-freiburg.de. Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Suizidversuchsrate. Diese Personengruppe sucht aber in der Regel keine Beratungsstelle auf. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis Leben Freiburg – Hilfe in Lebenskrisen / Suizidprävention (AKL) 2002 das innovative Projekt „[U25] – Jugendliche helfen Jugendlichen“ ins Leben gerufen. Dieses beruht vor allem auf der Beratung und Begleitung suizidgefährdeter junger Menschen über das Internet per Mailkontakten durch ehrenamtliche Gleichaltrige (Peers). Was von vielen (vor allem von Profis) anfänglich mit Skepsis beobachtet wurde, hat sich als beispielgebendes Erfolgsmodell erwiesen: Die große Nachfrage nach Onlineberatung hat dazu geführt, dass es mittlerweile vier weitere [U25]-Standorte in Deutschland gibt. Aktuell sind rund 40 ehrenamtlich als „Peerberater“ aktiv, im Laufe der Jahre wurden mehr als 120 Jugendliche ausgebildet. Auf die sehr anspruchsvolle Tätigkeit werden sie von den Hauptamtlichen des AKL vorbereitet und supervisorisch begleitet.

 

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