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Lebendige Gesellschaft

Öffentliches Leben aktiv mitgestalten

Ob man sich alleine engagiert, in der Gruppe oder gar als Unternehmen, ob in der Freizeit oder organisiert, ob für viele oder wenige, mit großem oder kleinem Mitteleinsatz – ehrenamtliche Tätigkeit und der Einsatz für den Nächsten machen eine Gesellschaft lebendig. Für die baden-württembergischen Sparkassen ist gesellschaftliches Engagement seit jeher ein wesentlicher Bestandteil ihres Geschäftsmodells. Sie unterstützen den Wettbewerb ECHT GUT! deshalb in der Kategorie „Lebendige Gesellschaft“ als einer der Hauptsponsoren.
 

Peter Schneider
Präsident Sparkassenverband Baden-Württemberg (SVBW)
Peter Schneider
 
Diejenigen, die sich freiwillig für ihre Mitbürger oder für eine lebenswerte Umwelt einsetzen, verdienen unsere Hochachtung und Anerkennung.

Bilder zur Preisverleihung 2015

 
 
 
 
 
 

Lebendige Gesellschaft

 
 
Siedlergemeinschaft Oberlauchringen
Siedlergemeinschaft Oberlauchringen
1. Platz
 

Siedlergemeinschaft Oberlauchringen

 
Im April 2011 begann die Aktion Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Mehrmals im Jahr trifft sich die Frauengruppe der Siedlergemeinschaft Oberlauchringen und fertigt nach einer Idee die ursprünglich aus den USA kam, spezielle Herzkissen an.Mehr

Im April 2011 begann die Aktion Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Mehrmals im Jahr trifft sich die Frauengruppe der Siedlergemeinschaft Oberlauchringen und fertigt nach einer Idee, die ursprünglich aus den USA kam, spezielle Herzkissen an. Die Herzkissen werden mit längeren Ohren genäht und können so bequem in die Achselhöhle gesteckt werden. So mildern die Kissen Schmerzen nach der Operation, reduzieren den Druck und die Lymphschwellungen. Auch Schulterverspannungen können vermieden werden und sie stützen den Körper bei Husten und Niesen. Über 770 Herzkissen wurden seither genäht und an die Kliniken in Singen/Htwl., Rheinfelden und Freiburg übergeben. Die Kissen werden aus bunten Baumwollstoffen genäht und mit einem speziellen Material gefüllt. Nach dem Hinweis einer Betroffenen aus den eigenen Reihen werden bei einigen Herzkissen auch passende Stoffstreifen aufgenäht: hier können dann Kühlpads zur Linderung eingelegt werden. Jede Patientin darf selbstverständlich das Kissen mit nach Hause nehmen. Seit kurzem werden von der Gruppe auch spezielle Kathetertasche mit extra langen Trageriemen genäht, die während der Chemotherapie nützlich sind. Mit der Spende Ihrer Herzkissen und den Taschen möchte die Frauengruppe den betroffenen Frauen ihr Mitgefühl ausdrücken, Trost spenden und zeigen "Ihr seid nicht allein"!

 

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Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V.
Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V.
2. Platz
 

Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V.

 
Die Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V. wurde 1999 gegründet und ist seit 2001 im Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH) organisiert. Im Rems-Murr-Kreis ist sie die primäre Einsatzrettungsstaffel. Für die angrenzenden Kreise, wie beispielsweise Stuttgart, ist sie die Sekundärstaffel.Mehr

Die Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V. wurde 1999 gegründet und ist seit 2001 im Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH) organisiert. Im Rems-Murr-Kreis ist sie die primäre Einsatzrettungsstaffel. Für die angrenzenden Kreise, wie beispielsweise Stuttgart, ist sie die Sekundärstaffel. Jedes Jahr werden sie von der Einsatzleitstelle etwa 12-15 mal gerufen, um Menschenleben zu retten. Dabei helfen sie schnell, unbürokratisch und aus Überzeugung kostenlos an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag. Schließlich wissen sie, dass jede Minute zählt, wenn ältere Menschen, suizidgefährdete Menschen oder Kinder vermisst werden. Von Partnerstaffeln wurden in diesem Jahr bereits drei Menschen gefunden. Das zeigt, wie sehr die Staffeln gebraucht werden. Ein Hund sucht ein Gebiet von fünf Fußballplätzen in unwegsamem Gelände innerhalb von 20 Minuten ab. Um ähnlich schnell zu sein, bräuchte man eine menschliche Suchkette von 50 Personen pro Hund und Gebiet. Trotz des ernsten Themas setzt die Rettungshundestaffel auf Teamgeist und Spaßfaktor.

 

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Schaffige Rentner Waldachtal-Tumlingen
Schaffige Rentner Waldachtal-Tumlingen
3. Platz
 

Schaffige Rentner Waldachtal-Tumlingen

 
Etwa zehn Rentner der Ortschaft Tumlingen engagieren sich seit rund fünf Jahren bei unterschiedlichsten Projekten. Ohne Vereinsbindung helfen sie beispielsweise bei der Pflege des historischen St. Hilarius Friedhofes oder unterhalten und installieren Blumenampeln in der Ortsdurchfahrt.Mehr

Etwa zehn Rentner der Ortschaft Tumlingen engagieren sich seit rund fünf Jahren bei unterschiedlichsten Projekten. Ohne Vereinsbindung helfen sie beispielsweise bei der Pflege des historischen St. Hilarius Friedhofes oder unterhalten und installieren Blumenampeln in der Ortsdurchfahrt. Die Senioren engagieren sich aber auch beim Kinderferienprogramm mit mehreren Pizza und Brot-Backnachmittagen bei und mit den „Schaffigen Rentnern“ oder beim Aufstellen des Maibaumes. Im selbstgebauten Holzbackofen wird regelmäßig Brot gebacken. Außerdem unterstützen sie den Bürgerverein bei der Renovierung des Bürgertreffs und verschönern die Brunnenanlage beim Gasthaus. Die vitalen Rentner stellen in losem Zusammenschluss ihre Vitalität und ihre handwerkliche Erfahrung der Dorfgemeinschaft nunmehr über mehrere Jahre hinweg uneigennützig zur Verfügung. Durch die Vielzahl der Projekte ist eine "allgemeine Verschönerung" des Dorfes und der damit verbundenen Lebensqualität festzustellen. So tragen sie auch zu einer Zusammengehörigkeit in einem schönen Ort bei.

 

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Aktionsbündnis Zeichen setzen, Bad Schönborn
Aktionsbündnis Zeichen setzen, Bad Schönborn
nominiert
 

Aktionsbündnis Zeichen setzen, Bad Schönborn

 
Das Aktionsbündnis Zeichen setzen besteht in Bad Schönborn seit 2012. Erster Impulsgeber war Rektor Gerhard Bender, der es gemeinsam mit Pfarrerin Gudrun Luise Helm auf hervorragende Weise versteht, Menschen für die Mitarbeit im Aktionsbündnis zu gewinnen.Mehr

Das Aktionsbündnis Zeichen setzen besteht in Bad Schönborn seit 2012. Erster Impulsgeber war Rektor Gerhard Bender, der es gemeinsam mit Pfarrerin Gudrun Luise Helm auf hervorragende Weise versteht, Menschen für die Mitarbeit im Aktionsbündnis zu gewinnen. Das Bündnis besteht aus Vertretern der Kirche, Vereine, Schulen, Jugendorganisationen und der Gemeinde (Koordination) und sieht sich als Träger gesellschaftlicher Themen, die als Jahresmotto aufgegriffen werden. "Zeichen setzen" als Titel und Motto soll Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur ermöglichen und dabei aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reflektieren. Es steht auch für Aktionen zur Vermeidung von Parallelgesellschaften, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung, für ein Miteinander als Selbstverständnis und als Impulsgeber für nachhaltige Veränderungen im örtlichen Zusammenleben. Ursprung des Bündnisses waren Überlegungen zur Neugestaltung der Veranstaltungen zum Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Es entwickelte sich eine Initiative, die das frühere jüdische Leben in der Gemeinde in den Fokus rückte und so an das Schicksal der Bürger erinnerte. Seither wird für jedes Jahr ein Thema bestimmt unter dessen Übergegriff vielfältige und gesellschaftspolitisch relevante Themen in Veranstaltungen, in diesem Jahr "Kultur und Freiheit" aufgegriffen werden.

 

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Ravenburg macht mobil
Ravenburg macht mobil
nominiert
 

Ravensburg macht mobil

 
Im Frühjahr kamen noch rund 300 Asylsuchende in den Kreis Ravensburg. Ziel der Aktion ist es, jedem Flüchtling ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Die Bürger werden um Geld- und Fahrradspenden gebeten. Die erhaltenen Fahrräder werden gemeinsam mit den Asylsuchenden repariert.Mehr

Im Frühjahr kamen noch rund 300 Asylsuchende in den Kreis Ravensburg. Ziel der Aktion ist es, jedem Flüchtling ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Die Bürger werden um Geld- und Fahrradspenden gebeten. Die erhaltenen Fahrräder werden gemeinsam mit den Asylsuchenden repariert. Für die 45 neuen Asylbewerber, die im Juli angekommen sind, wurden 60 Fahrräder gespendet. Eine Schulklasse hat sie gemeinsam mit den Flüchtlingen repariert und jeder hat ein verkehrssicheres Fahrrad erhalten. Rund 40 Kinder sind beschäftigt. Über die Geldspenden können Ersatzteile finanziert werden. Auch gespendete Sturzhelme werden verteilt. Asylsuchende, die bereits Arbeiten dürfen, müssen oft weite Strecken zurücklegen. Das Geld für öffentliche Verkehrsmittel reicht nicht aus. So haben sie die Möglichkeit, mit dem Fahrrad dennoch zur Arbeit zu kommen. Über die regelmäßigen gemeinsamen Reparatur-Aktionen kommen Einheimische erstmals mit Asylsuchenden in Berührung. Dabei werden Unsicherheiten überwunden – auch ohne Sprachkenntnisse. Manchmal entstehen auch Paten- oder Freundschaften.

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