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Mensch und Umwelt

Engagement für Umwelt und Natur

Viele Menschen und Initiativen engagieren sich für eine umweltverträgliche, nachhaltige Entwicklung unseres Landes. Der Schutz unserer Umwelt und unseres Klimas wird dabei mit sozialen und wirtschaftlichen Anliegen verbunden. Eine nachhaltige Entwicklung wird weltweit den Gegensatz zwischen Arm und Reich verringern. Umweltprojekte für mehr Natur-, Gewässer- und Artenschutz sowie Initiativen zur Umsetzung der Energiewende gehören in diese Kategorie.

Franz Untersteller MdL
Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
Franz Untersteller MdL
 
Unsere Umwelt profitiert vom Engagement der Menschen im Land und umgekehrt. Darauf möchte ich auch in der Zukunft nicht verzichten.

Bilder zur Preisverleihung 2015

 
 
 
 
 
 

Mensch und Umwelt

 
 
1. Platz
 

Dorfladen Großdeinbach eG

 
Einkaufen im Ort ist ein Stück Lebensqualität. Der Dorfladen Großdeinbach schafft diese Infrastruktur und ist behindertengerecht zu erreichen. Er ist Treffpunkt und Kommunikationsplattform für viele Deinbacher Bürger geworden. Die soziale Komponente, die der Laden für Jung und Alt darstellt ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.Mehr

Einkaufen im Ort ist ein Stück Lebensqualität. Der Dorfladen Großdeinbach schafft diese Infrastruktur und ist behindertengerecht zu erreichen. Er ist Treffpunkt und Kommunikationsplattform für viele Deinbacher Bürger geworden. Die soziale Komponente, die der Laden für Jung und Alt darstellt ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Wenn immer möglich werden die Waren von lokalen oder regionalen Produzenten bezogen. Das Sortiment umfasst Obst- und Gemüse vom Bio-Gärtner vor Ort, Eier vom Geflügelhof in Großdeinbach, Bio Eier vom Sachsenhof vor Ort, Honig von Imkern aus Großdeinbach, Frischwurst und Fleisch vom Metzger aus Schwäbisch Gmünd, Molkereiprodukte und offenen Bio-Käse, Backwaren, Wein und Schnäpse von lokalen Erzeugern, allgemeine Lebensmittel und Kurzwaren sowie Schreibwaren, Süßwaren, selbst Tiernahrung. Täglich kaufen zwischen 130 und 150 Kunden im Dorfladen ein, sie kommen meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Bewusst wird auf Plastiktüten verzichtet und ein breites Sortiment an fair gehandelten Produkten angeboten. 300 ehrenamtliche Stunden pro Monat sind die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs des Ladens, der eine schwarze Null erreicht.

 

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2. Platz
 

Engagement für Artenvielfalt, Rottweil

 
Seit über 30 Jahren engagiert sich Siegfried Harr in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar für aktiven Naturschutz. Er fördert den Schutz ökologisch wertvoller Flächen im Biotopverbund „Eschach-, Fischbach- und Teufenbachtal“, einem der artenreichsten Naturräume Baden-Württembergs.Mehr

Seit über 30 Jahren engagiert sich Siegfried Harr in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar für aktiven Naturschutz. Er fördert den Schutz ökologisch wertvoller Flächen im Biotopverbund „Eschach-, Fischbach- und Teufenbachtal“, einem der artenreichsten Naturräume Baden-Württembergs. Gemeinsam mit weiteren Naturschützern pflegt Harr 2,5 Hektar Biotopflächen – wegen Steilhanglagen häufig in Handarbeit. Sie entfernen Gras und kürzen schnell wachsendes Gebüsch, damit seltene, vom Aussterben bedrohte Pflanzen mehr Licht bekommen und sich besser entwickeln. Dieses jährliche Engagement steigert die Biodiversität. Auf den gepflegten Flächen gedeihen 31 Orchideenarten und eine für das Bestäuben wichtige Insektenvielfalt. Mit naturkundlichen Führungen weckt Siegfried Harr Verständnis für Naturschutz und gewinnt Mithelfer. Durch Naturerleben mit allen Sinnen macht er speziell Kindern deutlich, wie wichtig eine artenreiche Umwelt für das Leben der Menschen ist.

 

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3. Platz
 

Eiskeller wird zum Fledermausquartier, Münsingen

 
Für Fledermäuse sind frostsichere Winterquartiere überlebenswichtig. Frühere Eiskeller – in denen Wintereis gelagert wurde, bevor es Kühlschränke gab – eignen sich hervorragend als Quartier. Die Ehrenamtlichen der NABU Ortsgruppe Münsingen restaurierten einen verfallenen Eiskeller bei Magolsheim.Mehr

Für Fledermäuse sind frostsichere Winterquartiere überlebenswichtig. Frühere Eiskeller – in denen Wintereis gelagert wurde, bevor es Kühlschränke gab – eignen sich hervorragend als Quartier. Die Ehrenamtlichen der Nabu Ortsgruppe Münsingen restaurierten einen verfallenen Eiskeller bei Magolsheim. Im Sommer 2013 legten sie den schon fast verschütteten Eingangsbereich frei. Da ein neues Zugangsgewölbe gemauert werden musste, machten sie sich erfolgreich auf die Suche nach Geldgebern. Die unerwarteten Altlasten wurden vom Kampfmittelräumdienst beseitigt. Zwischenzeitlich haben sechs Fledermausarten den Eiskeller für sich entdeckt und nutzen ihn als sicheres Winterquartier. Ohne Restaurierung, die Dank des Zusammenwirkens Aller gelang, wäre der Keller eingestürzt und als Quartier für die Fledermäuse verloren gegangen. Da die Fledermäuse auf ihren Flügen durch die Veränderungen der Umwelt wie durch Windräder stark bedroht sind, ist es umso wichtiger, dass sie in ihren Quartieren geschützt werden und so ihr Bestand gesichert werden kann. Besuchern werden in einem Schaukasten die frühere und die heutige Nutzung des Eiskellers erläutert.

 

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nominiert
 

Life-Giving-Forest, Vaihingen/Enz

 
Life-Giving Forest e.V. unterstützt Menschen mit Behinderung auf den Philippinen beim Pflanzen und Pflegen junger tropischer Wälder. Ziel ist die wirtschaftliche und soziale Integration der Menschen mit Behinderung. Der Verein stellt Startkapital zur Verfügung, mit dem Genossenschaften von Menschen mit Behinderung, Land kaufen oder pachten, Setzlinge aufziehen und junge Mischwälder pflanzen.Mehr

Life-Giving Forest e.V. unterstützt Menschen mit Behinderung auf den Philippinen beim Pflanzen und Pflegen junger tropischer Wälder. Ziel ist die wirtschaftliche und soziale Integration der Menschen mit Behinderung. Der Verein stellt Startkapital zur Verfügung, mit dem Genossenschaften von Menschen mit Behinderung, Land kaufen oder pachten, Setzlinge aufziehen und junge Mischwälder pflanzen. Aktuell wachsen in zwei Aufforstungsprojekten auf mehr als 20ha etwa 13.000 Bäume. Für drei bis fünf Jahre werden Mitarbeiter finanziert, die die jungen Bäume pflegen. Sieben philippinische Mitarbeiter sind fest angestellt. Zwischen den Bäumen werden Gemüse und Nutzarten gepflanzt. Hühner, Enten und Schweine ergänzen diesen „Waldbauernhof“. Aus der nachhaltigen und vorausschauenden Nutzung verschiedenster Waldprodukte können die Genossenschaften sich mit der Zeit selbst finanzieren. Damit der Wald langfristig bestehen bleibt ist Umweltbildung fester Bestandteil des Projekts, beispielsweise mit dem errichteten Waldlehrpfad. Daneben wird mit dem Bau von 100 sturmfesten Häusern noch Taifun-Nothilfe geleistet. Das Engagement für die Gesellschaft und Umwelt verhilft den Menschen mit Behinderung zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

 

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nominiert
 

Schenktag - Schenkladen Initiative, Weingarten

 
Um nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen, entstand 2013 in Weingarten die Schenktag-Schenkladen Initiative. Zehn Schenktage gab es seitdem. Pro Schenktag kommen zwischen 250 und 300 Besucher – mit steigender Tendenz. Schließlich soll nicht alles weggeworfen werden. Dritte freuen sich über gut erhaltene Gegenstände oder Kleidung, sie können so sparen und die Dinge weiter benutzen.Mehr

Um nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen, entstand 2013 in Weingarten die Schenktag-Schenkladen Initiative. Zehn Schenktage gab es seitdem. Pro Schenktag kommen zwischen 250 und 300 Besucher – mit steigender Tendenz. Schließlich soll nicht alles weggeworfen werden. Dritte freuen sich über gut erhaltene Gegenstände oder Kleidung, sie können so sparen und die Dinge weiter benutzen. Der Schenktag soll langfristig durch einen Schenkladen abgelöst werden. Zweimal pro Woche soll es dann möglich sein, Dinge abzugeben oder „gratis einzukaufen“. Hierbei sollen auch Menschen mit Behinderung integriert werden, sozusagen als Beschäftigungstherapie. Der Mensch wird als Arbeitskraft geschätzt und gewinnt an Selbstbewusstsein. Angedacht ist auch ein Reparatur-Café, im dem Engagierte Möbel oder Geräte reparieren oder kaputte Kleidung flicken. Das könnte mit künstlerischen Angeboten wie Klavierkonzerten bereichert werden, so dass langfristig eine Begegnungsstätte entsteht.

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