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Netzwerke

 

Die Förderung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements hat in Baden-Württemberg eine lange Tradition. Es ist über die Jahre zu einer themen- und generationenübergreifenden „Bewegung“ im Land geworden.
Das Bürgerschaftliches Engagement in Baden-Württemberg lebt ganz wesentlich von und in Netzwerken, deren Förderung für Land und Kommunen im Vordergrund steht.


Der Grundstein für die Netzwerkstrukturen wurde bereits 1990 gelegt. Daraus entwickelten sich in einem kontinuierlichen Prozess die jetzigen Netzwerkstrukturen: ein „Netz von Netzwerken“. Innerhalb des Landesnetzwerkes lebt das bürgerschaftliche Engagement im Land. Dort können Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und Wissen vermittelt werden.
 
Im Mittelpunkt stehen die drei kommunalen Netzwerke:

  • Das „Städtenetzwerk”,
  • das „Landkreisnetzwerk” und
  • das „Gemeindenetzwerk”.

Zum Landesnetzwerk gehören zahlreiche weitere Verbände und Institutionen, wie beispielsweise die Arbeitsgemeinschaft Bürgerschaftliches Engagement (ARBES), die Fachkräfte im Landesnetzwerk (FaLBE) und die Bürgermentorinnen und Bürgermentoren. 

 

Eines der Netzwerke ist das StädteNetzWerk. Die Federführung des StädteNetzWerks liegt beim Städtetag Baden-Württemberg, einem von drei kommunalen Landesverbänden in Baden-Württemberg. Der Städtetag sieht im StädteNetzWerk Bürgerschaftliches Engagement eine bewährte Struktur, Zukunftsfragen und -themen zu bearbeiten, den Wissensstand zu aktualisieren und den Erfahrungsaustausch zwischen Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu intensivieren. Es geht darum, Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten und Anregungen zur Weiterentwicklung der Bürgerkommune zu geben.


Der Gemeindetag Baden-Württemberg – ebenfalls einer von drei kommunalen Landesverbänden – obliegt die Federführung für das Gemeindenetzwerk Bürgerschaftliches Engagement. Durch die Konzentration der Arbeit im Gemeindenetzwerk auf Schwerpunktthemen konnte eine große Resonanz in den Gemeinden erreicht werden. Es wurden neue Foren des interkommunalen Austausches geschaffen, die das Bewusstsein der Lösbarkeit von Problemen durch die Bündelung der Kräfte von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung in der Bürgerkommune fördern.
 
Das Landkreisnetzwerk ist 1997 gegründet worden und war das erste der kommunalen Netzwerke zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (BE). Die Federführung für dieses Netzwerk liegt beim Landkreistag Baden-Württemberg. Es ist heute eines der drei kommunalen Netzwerke im Landesnetzwerk BE. Die Fachberater des Landkreisnetzwerks fördern die Aktivitäten der Landkreise im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in den Landkreisen Baden-Württembergs auf mehreren Ebenen.

Gefördert wird zum einen die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Fachkräften und Ehrenamtlichen in wichtigen Handlungsfeldern der Landratsämter (z.B. ehrenamtliche Betreuungen, freiwillige Bürgerarbeit in der Jugendhilfe, in der Altenhilfe, im Zusammenhang mit Inklusions- und Integrationsfragen). Gefördert wird aber auch die zivilgesellschaftliche Weiterentwicklung der jeweiligen Region. Hier arbeiten die Landkreise eng mit Gemeinden und freien Trägern zusammen.
 
Freiwilliges Engagement hat Tradition im Land. Die Regierungen waren und sind stolz darauf, dass es diese große Einsatzbereitschaft in Baden-Württemberg gibt. Deshalb wurden die Initiativen zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements stetig fortgesetzt und ausgebaut.

 
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