EnBW Energie
Sparkasse
Partner
Land Baden-Württemberg
Sie sind hier:  »Startseite  »Mitmachen  »Nominierung
 
Die nominierten Kandidaten

Soziales Leben

 
 
 
 
Besuchsdienst der Heinrich-Sanwald-Stiftung Kirchheim
Besuchsdienst der Heinrich-Sanwald-Stiftung Kirchheim

Besuchsdienst der Heinrich-Sanwald-Stiftung Kirchheim

 
Kirchheim ist in Bezug auf die stationäre Altenhilfe eine besondere Stadt: In zehn Pflegeheimen und einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke werden rund 550 Pflegebedürftige versorgt. Für alle diese Einrichtungen gibt es seit 28 Jahren den Besuchsdienst der Heinrich-Sanwald-Stiftung. Ein Novum in diesem Bereich.Mehr

Kirchheim ist in Bezug auf die stationäre Altenhilfe eine besondere Stadt: In zehn Pflegeheimen und einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke werden rund 550 Pflegebedürftige versorgt. Für alle diese Einrichtungen gibt es seit 28 Jahren den Besuchsdienst der Heinrich-Sanwald-Stiftung. Ein Novum in diesem Bereich. Verkürzt könnte man sagen: elf Pflegeeinrichtungen, eine Stadt, ein Besuchsdienst. Persönliche Kontakte und die Möglichkeit außerhalb des Heims am sozialen Leben teilzuhaben oder die alten, lieb gewonnenen Interessen zu pflegen, sind für viele Heimbewohner häufig nur mit den Engagierten des Besuchsdienstes möglich. Einfach Zeit, die den alten Menschen „geschenkt“ wird, stellt für diesen Personenkreis eine große Bereicherung des Alltags und somit eine Steigerung der Lebensqualität dar. Viele Menschen, die wenig oder gar keine Besuche erhalten, werden von den mehr als 70 Ehrenamtlichen – darunter auch 17 Jugendliche – regelmäßig besucht. Zu den Einzelbesuchen sind regelmäßige Kaffeenachmittage mit kulturellem Programm, Spielnachmittage, Vorlese- und Gesprächsrunden, ein Tanztee mit Livemusik, Gymnastikstunden, Musikangebote sowie ein Jugendcafe mit den Jahren hinzugekommen. Sogar ein DJ begeistert regelmäßig mit einem Wunschprogramm die Heimbewohner.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Familienzentrum für hörgeschädigte Menschen im Gehörlosenzentrum Karlsruhe
Familienzentrum für hörgeschädigte Menschen im Gehörlosenzentrum Karlsruhe

Familienzentrum für hörgeschädigte Menschen im Gehörlosenzentrum Karlsruhe

 
Für hörende Eltern und Kinder existieren viele Angebote, wie beispielsweise Stilltreffs, Krabbelgruppen, Kinderturnen und -freizeiten oder Theaterkurse. Hörgeschädigte Menschen sind von diesen Angeboten meist ausgeschlossen. So erreichen wichtige Anregungen und Förderung die betroffenen Familien häufig nicht.Mehr

Für hörende Eltern und Kinder existieren viele Angebote, wie beispielsweise Stilltreffs, Krabbelgruppen, Kinderturnen und -freizeiten oder Theaterkurse. Hörgeschädigte Menschen sind von diesen Angeboten meist ausgeschlossen. So erreichen wichtige Anregungen und Förderung die betroffenen Familien häufig nicht. Das Familienzentrum will hier einen Ausgleich schaffen und bietet hörenden/hörbehinderten Eltern mit hörenden/hörbehinderten Kindern beispielsweise geleitete Spiel- und Lerngruppen oder Ferienbetreuung an. Das Familienzentrum ist Treffpunkt für Familien und unterstützt bei Erziehungsfragen und Konflikten in den Familien. Außerdem werden Vorträge, Seminare, Workshops rund um die Themen Hörschädigung, Erziehung und Gebärdensprache angeboten. Für die unterschiedlichen Bedürfnisse gibt es Kommunikationskurse und Sprachkurse sowie Beratung bei Fragen zum Umgang mit einer Hörbehinderung. Das Familienzentrum ist das einzige Familienzentrum in Baden-Württemberg für hörbehinderte Menschen. Hörbehinderte Menschen benutzen Gebärdensprache. Kaum eine Beratungsstelle oder ein Familienzentrum hat gebärdensprachkompetente Mitarbeiter, im Gegensatz zum Familienzentrum in Karlsruhe.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V.
Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V.

Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V.

 
Das Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V. besteht seit 1999 und initiierte eine Einrichtung des betreuten Wohnens mit neun Wohnungen, für dessen Bewohner der Verein auf Anfrage die Betreuung übernimmt. Ein Bürgerbüro im Haus ist zweimal pro Woche für etwa zwei Stunden geöffnet und steht Bewohnern und Bürgern zur Verfügung.Mehr

Das Lebenshaus Sozialverein Tuningen e.V. besteht seit 1999 und initiierte eine Einrichtung des betreuten Wohnens mit neun Wohnungen, für dessen Bewohner der Verein auf Anfrage die Betreuung übernimmt. Ein Bürgerbüro im Haus ist zweimal pro Woche für etwa zwei Stunden geöffnet und steht Bewohnern und Bürgern zur Verfügung. Der Verein organisiert darüber hinaus auch eine Nachbarschaftshilfe, wo neben- und ehrenamtlich Hilfeleistungen erbracht werden. Weiterhin organisiert der Verein regelmäßig Bürgertreffs und bietet Vorträge, Tonbildschauen und geselliges Miteinander an. Außerdem findet regelmäßig eine kostenlose Hockergymnastik statt.
Ein Musikkreis und ein Kellerkino ergänzen die Angebote. Ganz neu ist ein Computerkurs für Personen 50 Plus. Durch die Aktivitäten werden die Menschen zueinander gebracht. Vorwiegend sind es Senioren, nicht jedoch ausschließlich – es finden auch Kooperationen mit Jugendtreff, Kindergarten und VHS statt. Bewohnercafés festigen die Gemeinschaft im betreuten Wohnen. Der Lebenshaus Sozialverein ist durch das bürgerschaftliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens Tuningens geworden. Durch den Erfolg des betreuten Wohnens ist derzeit ein „2. Bauabschnitt“ mit weiteren Wohnungen und Ärztehaus geplant.

Weniger
 
 
Musikverein Bettringen e.V.
Musikverein Bettringen e.V.

Musikverein Bettringen e.V.

 
Der Musikverein Bettringen integriert auf vielen Wegen Menschen mit Behinderung im Verein, und dadurch in der Gemeinde, die in anderen Gemeinden nicht in diesem Maße ernst- und wahrgenommen werden. So wurde beispielsweise eigens für einen Mann mit geistiger Behinderung das Amt des stellvertretenden Wirtschaftsleiters ins Leben gerufen.Mehr

Der Musikverein Bettringen integriert auf vielen Wegen Menschen mit Behinderung im Verein, und dadurch in der Gemeinde, die in anderen Gemeinden nicht in diesem Maße ernst- und wahrgenommen werden. So wurde beispielsweise eigens für einen Mann mit geistiger Behinderung das Amt des stellvertretenden Wirtschaftsleiters ins Leben gerufen. Er ist bei vielen Sitzungen dabei, hilft bei allen Festen – unter anderem ist er seit Jahren für die Spülmaschine verantwortlich – und ist sozial im Vereinsleben integriert. Ein junger Mann mit Down-Syndrom ist aktives Mitglied des Orchesters, er spielt Schlagzeug, er wurde dafür ausgebildet, er gehört selbstverständlich bei allem dazu. Ein weiterer Mann mit geistiger Behinderung kommt seit Jahren zur wöchentlichen Probe, hört „nur“ zu und ist Teil der Gemeinschaft. Außerdem ist der Musikverein Mitglied des Teilhabekreises einer ortsansässigen Wohngemeinschaft von Menschen mit Behinderung und integriert diese ins Bettringer (soziale) Leben. Die Menschen mit Behinderung sind durch die selbstverständliche und außergewöhnliche Haltung der Mitglieder des MV Bettringen voll ins Vereinsleben und ins Leben in Bettringen integriert. Besonders ist auch, dass die Menschen mit Behinderung so die Möglichkeit bekommen, sich selbst zu engagieren.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Pro Bono Heidelberg - Studentische Rechtsberatung e.V.
Pro Bono Heidelberg - Studentische Rechtsberatung e.V.

Pro Bono Heidelberg - Studentische Rechtsberatung e.V.

 
Pro Bono Heidelberg ist eine Initiative von Jurastudierenden aus Heidelberg. Sie bieten eine kostenlose Rechtsberatung an. Ihre Vision ist, dass Menschen unabhängig vom Geldbeutel Rechtsrat erhalten. Die Mitglieder der Zivilrechtsgruppe setzen diese Vision um, indem sie sozial Benachteiligte in allen Bereichen des Zivilrechts, wie zum Beispiel dem Mietrecht, beraten.Mehr

Pro Bono Heidelberg ist eine Initiative von Jurastudierenden aus Heidelberg. Sie bieten eine kostenlose Rechtsberatung an. Ihre Vision ist, dass Menschen unabhängig vom Geldbeutel Rechtsrat erhalten. Die Mitglieder der Zivilrechtsgruppe setzen diese Vision um, indem sie sozial Benachteiligte in allen Bereichen des Zivilrechts, wie zum Beispiel dem Mietrecht, beraten. Ebenso berät die neugegründete und deutschlandweit bisher einzige Praxisgruppe für Arbeits- und Sozialrecht in allen sozialrechtlichen Fragen. Die Mitglieder der Migrationsrechtsgruppe bieten eine wöchentlichen Beratung für Flüchtlinge an, bei der sie diese über das Asylverfahren aufklären, Klagebegründungen gegen deren Überstellung verfassen und die Asylbewerber auf ihre Anhörung vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vorbereiten. Der Verein ist seit diesem Jahr im universitären Informationssystem unter „Anwaltsorientierte Juristenausbildung“ aufgeführt und möchte mit der verfassten Studierendenschaft Rechtsberatung für BAföG- oder Prüfungsrecht anbieten. Bisher konnte Pro Bono Heidelberg im Zivilrecht mehr als 80 Mal erfolgreich helfen. Geschulte und erfahrene Volljuristen unterstützen bei der Beratung.

 

weitere Informationen

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Lebendige Gesellschaft

 
 
 
 
Aktionsbündnis Zeichen setzen, Bad Schönborn
Aktionsbündnis Zeichen setzen, Bad Schönborn

Aktionsbündnis Zeichen setzen, Bad Schönborn

 
Das Aktionsbündnis Zeichen setzen besteht in Bad Schönborn seit 2012. Erster Impulsgeber war Rektor Gerhard Bender, der es gemeinsam mit Pfarrerin Gudrun Luise Helm auf hervorragende Weise versteht, Menschen für die Mitarbeit im Aktionsbündnis zu gewinnen.Mehr

Das Aktionsbündnis Zeichen setzen besteht in Bad Schönborn seit 2012. Erster Impulsgeber war Rektor Gerhard Bender, der es gemeinsam mit Pfarrerin Gudrun Luise Helm auf hervorragende Weise versteht, Menschen für die Mitarbeit im Aktionsbündnis zu gewinnen. Das Bündnis besteht aus Vertretern der Kirche, Vereine, Schulen, Jugendorganisationen und der Gemeinde (Koordination) und sieht sich als Träger gesellschaftlicher Themen, die als Jahresmotto aufgegriffen werden. "Zeichen setzen" als Titel und Motto soll Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur ermöglichen und dabei aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reflektieren. Es steht auch für Aktionen zur Vermeidung von Parallelgesellschaften, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung, für ein Miteinander als Selbstverständnis und als Impulsgeber für nachhaltige Veränderungen im örtlichen Zusammenleben. Ursprung des Bündnisses waren Überlegungen zur Neugestaltung der Veranstaltungen zum Gedenktag für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Es entwickelte sich eine Initiative, die das frühere jüdische Leben in der Gemeinde in den Fokus rückte und so an das Schicksal der Bürger erinnerte. Seither wird für jedes Jahr ein Thema bestimmt unter dessen Übergegriff vielfältige und gesellschaftspolitisch relevante Themen in Veranstaltungen, in diesem Jahr "Kultur und Freiheit" aufgegriffen werden.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Ravenburg macht mobil
Ravenburg macht mobil

Ravensburg macht mobil

 
Im Frühjahr kamen noch rund 300 Asylsuchende in den Kreis Ravensburg. Ziel der Aktion ist es, jedem Flüchtling ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Die Bürger werden um Geld- und Fahrradspenden gebeten. Die erhaltenen Fahrräder werden gemeinsam mit den Asylsuchenden repariert.Mehr

Im Frühjahr kamen noch rund 300 Asylsuchende in den Kreis Ravensburg. Ziel der Aktion ist es, jedem Flüchtling ein Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Die Bürger werden um Geld- und Fahrradspenden gebeten. Die erhaltenen Fahrräder werden gemeinsam mit den Asylsuchenden repariert. Für die 45 neuen Asylbewerber, die im Juli angekommen sind, wurden 60 Fahrräder gespendet. Eine Schulklasse hat sie gemeinsam mit den Flüchtlingen repariert und jeder hat ein verkehrssicheres Fahrrad erhalten. Rund 40 Kinder sind beschäftigt. Über die Geldspenden können Ersatzteile finanziert werden. Auch gespendete Sturzhelme werden verteilt. Asylsuchende, die bereits Arbeiten dürfen, müssen oft weite Strecken zurücklegen. Das Geld für öffentliche Verkehrsmittel reicht nicht aus. So haben sie die Möglichkeit, mit dem Fahrrad dennoch zur Arbeit zu kommen. Über die regelmäßigen gemeinsamen Reparatur-Aktionen kommen Einheimische erstmals mit Asylsuchenden in Berührung. Dabei werden Unsicherheiten überwunden – auch ohne Sprachkenntnisse. Manchmal entstehen auch Paten- oder Freundschaften.

Weniger
 
 
Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V.
Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V.

Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V.

 
Die Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V. wurde 1999 gegründet und ist seit 2001 im Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH) organisiert. Im Rems-Murr-Kreis ist sie die primäre Einsatzrettungsstaffel. Für die angrenzenden Kreise, wie beispielsweise Stuttgart, ist sie die Sekundärstaffel.Mehr

Die Rettungshundestaffel Rems-Murr e.V. wurde 1999 gegründet und ist seit 2001 im Bundesverband Rettungshunde e.V. (BRH) organisiert. Im Rems-Murr-Kreis ist sie die primäre Einsatzrettungsstaffel. Für die angrenzenden Kreise, wie beispielsweise Stuttgart, ist sie die Sekundärstaffel. Jedes Jahr werden sie von der Einsatzleitstelle etwa 12-15 mal gerufen, um Menschenleben zu retten. Dabei helfen sie schnell, unbürokratisch und aus Überzeugung kostenlos an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag. Schließlich wissen sie, dass jede Minute zählt, wenn ältere Menschen, suizidgefährdete Menschen oder Kinder vermisst werden. Von Partnerstaffeln wurden in diesem Jahr bereits drei Menschen gefunden. Das zeigt, wie sehr die Staffeln gebraucht werden. Ein Hund sucht ein Gebiet von fünf Fußballplätzen in unwegsamem Gelände innerhalb von 20 Minuten ab. Um ähnlich schnell zu sein, bräuchte man eine menschliche Suchkette von 50 Personen pro Hund und Gebiet. Trotz des ernsten Themas setzt die Rettungshundestaffel auf Teamgeist und Spaßfaktor.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Schaffige Rentner Waldachtal-Tumlingen
Schaffige Rentner Waldachtal-Tumlingen

Schaffige Rentner Waldachtal-Tumlingen

 
Etwa zehn Rentner der Ortschaft Tumlingen engagieren sich seit rund fünf Jahren bei unterschiedlichsten Projekten. Ohne Vereinsbindung helfen sie beispielsweise bei der Pflege des historischen St. Hilarius Friedhofes oder unterhalten und installieren Blumenampeln in der Ortsdurchfahrt.Mehr

Etwa zehn Rentner der Ortschaft Tumlingen engagieren sich seit rund fünf Jahren bei unterschiedlichsten Projekten. Ohne Vereinsbindung helfen sie beispielsweise bei der Pflege des historischen St. Hilarius Friedhofes oder unterhalten und installieren Blumenampeln in der Ortsdurchfahrt. Die Senioren engagieren sich aber auch beim Kinderferienprogramm mit mehreren Pizza und Brot-Backnachmittagen bei und mit den „Schaffigen Rentnern“ oder beim Aufstellen des Maibaumes. Im selbstgebauten Holzbackofen wird regelmäßig Brot gebacken. Außerdem unterstützen sie den Bürgerverein bei der Renovierung des Bürgertreffs und verschönern die Brunnenanlage beim Gasthaus. Die vitalen Rentner stellen in losem Zusammenschluss ihre Vitalität und ihre handwerkliche Erfahrung der Dorfgemeinschaft nunmehr über mehrere Jahre hinweg uneigennützig zur Verfügung. Durch die Vielzahl der Projekte ist eine "allgemeine Verschönerung" des Dorfes und der damit verbundenen Lebensqualität festzustellen. So tragen sie auch zu einer Zusammengehörigkeit in einem schönen Ort bei.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Siedlergemeinschaft Oberlauchringen
Siedlergemeinschaft Oberlauchringen

Siedlergemeinschaft Oberlauchringen

 
Im April 2011 begann die Aktion Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Mehrmals im Jahr trifft sich die Frauengruppe der Siedlergemeinschaft Oberlauchringen und fertigt nach einer Idee die ursprünglich aus den USA kam, spezielle Herzkissen an.Mehr

Im April 2011 begann die Aktion Herzkissen für Brustkrebspatientinnen. Mehrmals im Jahr trifft sich die Frauengruppe der Siedlergemeinschaft Oberlauchringen und fertigt nach einer Idee, die ursprünglich aus den USA kam, spezielle Herzkissen an. Die Herzkissen werden mit längeren Ohren genäht und können so bequem in die Achselhöhle gesteckt werden. So mildern die Kissen Schmerzen nach der Operation, reduzieren den Druck und die Lymphschwellungen. Auch Schulterverspannungen können vermieden werden und sie stützen den Körper bei Husten und Niesen. Über 770 Herzkissen wurden seither genäht und an die Kliniken in Singen/Htwl., Rheinfelden und Freiburg übergeben. Die Kissen werden aus bunten Baumwollstoffen genäht und mit einem speziellen Material gefüllt. Nach dem Hinweis einer Betroffenen aus den eigenen Reihen werden bei einigen Herzkissen auch passende Stoffstreifen aufgenäht: hier können dann Kühlpads zur Linderung eingelegt werden. Jede Patientin darf selbstverständlich das Kissen mit nach Hause nehmen. Seit kurzem werden von der Gruppe auch spezielle Kathetertasche mit extra langen Trageriemen genäht, die während der Chemotherapie nützlich sind. Mit der Spende Ihrer Herzkissen und den Taschen möchte die Frauengruppe den betroffenen Frauen ihr Mitgefühl ausdrücken, Trost spenden und zeigen "Ihr seid nicht allein"!

 

weitere Informationen

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Junge Aktive

 
 
 
 
Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.
Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.

Aktion Jugendzentrum Wyhl e. V.

 
Das AJZ Wyhl ist seit 40 Jahren ein selbstständiges Jugendzentrum. Fern ab von Sozialarbeitern bestimmen Jugendliche das Programm und die Räumlichkeiten. Vor zwei Jahren stand der Verein vor dem aus. Jedoch schlossen sich mehrere Jugendlichen, verschiedensten Alters, aus verschiedenen Gruppen zusammen und belebten das Zentrum wieder.Mehr

Das AJZ Wyhl ist seit 40 Jahren ein selbstständiges Jugendzentrum. Fern ab von Sozialarbeitern bestimmen Jugendliche das Programm und die Räumlichkeiten. Vor zwei Jahren stand der Verein vor dem aus. Jedoch schlossen sich mehrere Jugendlichen, verschiedensten Alters, aus verschiedenen Gruppen zusammen und belebten das Zentrum wieder. Seit dem ist die Mitgliederzahl enorm gewachsen. Mittlerweile zählt der Verein 320 Mitglieder und ist ein Anlaufpunkt für Jugendliche aus der ganzen Region. Die 15 köpfige Vorstandschaft entscheidet mit den Jugendlichen, welche Feste, Aktionen, Umbaumaßnahmen stattfinden sollen. Demnächst soll der Außenbereich mit Grillplatz geschaffen werden. Auch die Bildung kommt nicht zu kurz. So gibt es Hausaufgabenbetreuung, politische Bildung zu Wahlen und Präventionsaktionen gegen Drogen. Zudem wird zum Beispiel bei Fußballturnieren verstärkt auf den Teamgeist und den Zusammenhalt gesetzt. Alles selbstbestimmt. Von Jugendliche für Jugendliche. Ein großer Erfolg ist die Weiterentwicklung der Jugendlichen. Mit viel Eigenverantwortung bestückt gibt es sehr positive Beispiele, wie aus eher schwierigen Jugendlichen Eckpfeiler des Vereines und somit auch der Gesellschaft wurden.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Back on track in der JVA Mannheim
Back on track in der JVA Mannheim

Back on track in der JVA Mannheim

 
Im September 2014 wurde das Projekt ,,Back on Track’’ (BoT) von ehrenamtlichen Studenten im Alter von 18 bis 24 Jahren ins Leben gerufen und wird seitdem von ihnen geleitet. Ihre Vision ist es, ehemaligen Gefangenen die Tür zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu öffnen und ihnen die notwendigen Werkzeuge mit auf den Weg zu geben.Mehr

Im September 2014 wurde das Projekt ,,Back on Track’’ (BoT) von ehrenamtlichen Studierenden im Alter von 18 bis 24 Jahren ins Leben gerufen und wird seitdem von ihnen geleitet. Ihre Vision ist es, ehemaligen Gefangenen die Tür zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu öffnen und ihnen die dafür notwendigen Werkzeuge mit auf den Weg zu geben. Gemeinsam mit einer lokalen Gastronomie und ein bis drei ehemaligen Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Mannheim wird BoT einen Food-Truck (Gastronomie auf Rädern) aufbauen und qualitativ hochwertiges, sowie regionales Essen auf die Straßen Mannheims bringen. Der Food-Truck soll für die Beteiligten als langfristige und sichere Arbeitsstelle dienen. Darüber hinaus bietet er eine Chance, Verantwortung zu übernehmen und ein stabiles Umfeld aufzubauen. Um einen nahtlosen Übergang von der Inhaftierung zur Arbeitswelt zu schaffen beginnt die Zusammenarbeit bereits vor der Entlassung. Hierbei werden die Gefangenen auf die Arbeit im Food-Truck vorbereitet und schon während der Haft in den Prozess von Planung und Aufbau des Trucks mit eingebunden. Somit machen sie das Projekt zu ihrem Projekt.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Sanagua, ein Projekt der Studierendeninitiative Enactus Mannheim e.V.
Sanagua, ein Projekt der Studierendeninitiative Enactus Mannheim e.V.

Sanagua, ein Projekt der Studierendeninitiative Enactus Mannheim e.V.

 
Sanagua engagiert sich für sauberes Trinkwasser in Argentinien, das häufig Arsen in hoher Konzentration enthält. Mithilfe eines Parabolspiegels und eines Stirlingmotors kann die starke Sonneneinstrahlung genutzt werden, um eine Ultrafiltrationsanlage zu betreiben, welche das Wasser von Arsen und anderen Verunreinigungen befreit.Mehr

Sanagua engagiert sich für sauberes Trinkwasser im ländlichen Teil Argentiniens. Das Grundwasser ist dort in hoher Konzentration mit dem Schwermetall Arsen belastet. Daher nutzt Sanagua die starke Sonneneinstrahlung, um eine Filtrationsanlage zu betreiben, welche das Wasser von Arsen und anderen Verunreinigungen befreit. Hierfür werden lokale Mechaniker darin geschult, das System selbst aufzubauen und zu warten, sodass sowohl Nachhaltigkeit als auch Verbreitung des Projekts sichergestellt werden. Durch Workshops zum Thema Wasser werden die Dorfgemeinschaften über die gesundheitlichen Konsequenzen der Trinkwasserverschmutzung aufgeklärt. Das erste System wurde erfolgreich in Paso Tala in der Region Corrientes an der lokalen Schule installiert und produziert bis zu 2000 Liter am Tag. Die Kinder können daher den gesamten Tag sauberes Wasser trinken. Von der Schule aus wird das Wasser zu einem sehr geringen Preis an die Bevölkerung verkauft. Die Schule wird auf diese Weise ein kommunaler Wasserversorger. Der Gewinn aus dem Wasserverkauf wird zum Einen in das Bildungssystem der Schule investiert, zum Anderen in einen Fonds eingezahlt, der neue Systeme finanziert und das Trinkwasseraufbereitungssystem so einem noch größeren Teil der Bevölkerung zugänglich macht.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Sport respects your rights, Freiburg
Sport respects your rights, Freiburg

Sport respects your rights, Freiburg

 
Das 2013 ins Leben gerufene Projekt Sport respects your rights will den Kindesschutz in den Sportvereinen stärken. Ziel ist es, für den Kinderschutz im Sport zu sensibilisieren, auf sexuelle Gewalt im Sport aufmerksam zu machen und Sportvereine darin zu unterstützen, präventive Strukturen weiter zu entwickeln.Mehr

Das 2013 ins Leben gerufene Projekt Sport respects your rights will den Kindesschutz in den Sportvereinen stärken. Ziel ist es, für den Kinderschutz im Sport zu sensibilisieren, auf sexuelle Gewalt im Sport aufmerksam zu machen und Sportvereine darin zu unterstützen, präventive Strukturen weiter zu entwickeln. Freiwillige Jugendliche aus Sportvereinen werden in Workshops zum Thema geschult. Anschließend entwickeln sie eine Medien-Kampagne, die auf das Thema aufmerksam macht. Von der Ideenentwicklung bis hin zur Präsentation der Kampagne basiert alles auf den Einfällen und dem Engagement der Jugendlichen. Nebenbei können sie sich an und mit verschiedensten Medien (Film, Apps uvm.) ausprobieren und ihre Medienkompetenzen erweitern. Im ersten Projektdurchlauf entstand dabei unter der Schirmherrschaft von Fußballer Oliver Sorg ein Clip zum Thema sexualisierte Gewalt im Sport, der im Freiburger Stadion vor einem Bundesligaspiel gezeigt wurde. Weiter sprachen die Teilnehmer etwa 100 Stadionbesucher an, um mit ihnen über das Thema zu reden und aufzuklären. Sexualisierte Gewalt im Sport ist noch immer ein Tabuthema, was mit Sport respects your rights geändert werden soll. Dabei stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt, die das Thema in ihren Verein tragen können.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
U 25, Freiburg
U 25, Freiburg

U25-Jugendliche helfen Jugendlichen, Freiburg

 
Seit 2002 beraten und begleiten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren gleichaltrige suizidgefährdete Menschen per E-Mail über die Internetplattform www.u25-freiburg.de. Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Suizidversuchsrate.Mehr

Seit 2002 beraten und begleiten Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren gleichaltrige suizidgefährdete Menschen per E-Mail über die Internetplattform www.u25-freiburg.de. Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren sind die Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Suizidversuchsrate. Diese Personengruppe sucht aber in der Regel keine Beratungsstelle auf. Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis Leben Freiburg – Hilfe in Lebenskrisen / Suizidprävention (AKL) 2002 das innovative Projekt „[U25] – Jugendliche helfen Jugendlichen“ ins Leben gerufen. Dieses beruht vor allem auf der Beratung und Begleitung suizidgefährdeter junger Menschen über das Internet per Mailkontakten durch ehrenamtliche Gleichaltrige (Peers). Was von vielen (vor allem von Profis) anfänglich mit Skepsis beobachtet wurde, hat sich als beispielgebendes Erfolgsmodell erwiesen: Die große Nachfrage nach Onlineberatung hat dazu geführt, dass es mittlerweile vier weitere [U25]-Standorte in Deutschland gibt. Aktuell sind rund 40 ehrenamtlich als „Peerberater“ aktiv, im Laufe der Jahre wurden mehr als 120 Jugendliche ausgebildet. Auf die sehr anspruchsvolle Tätigkeit werden sie von den Hauptamtlichen des AKL vorbereitet und supervisorisch begleitet.

 

weitere Informationen

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Eine Welt im Ländle

 
 
 
 
Café International - Sprachenstammtisch, Künzelsau

Café International - Sprachenstammtisch, Künzelsau

 
Bei einem Schwätzchen alte Sprachkenntnisse auffrischen und dabei noch neue Leute kennenlernen, das bietet das Café International in Künzelsau. Der Sprachenstammtisch mit muttersprachlichen Moderatoren bietet an sechs Tischen, sechs Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch. Es kommen Studenten, in- und ausländische Arbeitnehmer, Familien, Senioren - Menschen aller Nationalitäten und Spracherfahrung, ohne und mit Migrationshintergrund, finden zusammen.Mehr

Bei einem Schwätzchen alte Sprachkenntnisse auffrischen und dabei noch neue Leute kennenlernen, das bietet das Café International in Künzelsau. Der Sprachenstammtisch mit muttersprachlichen Moderatoren bietet an sechs Tischen, sechs Sprachen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Deutsch. Es kommen Studenten, in- und ausländische Arbeitnehmer, Familien, Senioren – Menschen aller Nationalitäten und Spracherfahrung, ohne und mit Migrationshintergrund, finden zusammen. Jeder kann sich an den Tischen und Themen einbringen, wer lieber zuhören möchte, kann dies auch tun. Ohne Unterbrechung läuft das Café seit 2007, die Gäste werden mit einem Newsletter informiert (250 Adressen). Zweimal im Monat finden die Treffen in lockerer Atmosphäre statt. Wenn mal eine Vokabel fehlt, besteht jederzeit die Möglichkeit, beim Moderator nachzufragen. So lernt man gleich und kann seine Sprache verbessern. Mit regelmäßigen Spezialangeboten wie internationales Buffett, Grillabende, gemeinsame Besuche von Lesungen oder Vorträgen, Themenabende zu verschiedenen Bräuchen, erweitert das Café sein Spektrum. Da bei den Gesprächen auch die Bräuche der Herkunftsländer thematisiert werden, lernt man sich auch persönlich kennen und es entwickeln sich Freundschaften. Aktuell werden zur Eröffnung eines weiteren Tisches Moderatoren aus dem Sprachraum „Arabien“ gesucht.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen, Tübingen
Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen, Tübingen

Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen, Tübingen

 
Die Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen bietet vor Ort Hilfe in Nordalbanien und im Kosovo. Die rund 30 Engagierten untersuchen die Augen von Kindergarten- und Grundschulkindern und versorgen sehschwache Kinder mit der richtigen Brille. Rund 2 700 Kinder konnten bereits untersucht und etwa 170 Brillen gemacht werden.Mehr

Die Deutsch-Albanische Initiative Kinderaugen bietet vor Ort Hilfe in Nordalbanien und im Kosovo. Die rund 30 Engagierten untersuchen die Augen von Kindergarten- und Grundschulkindern und versorgen sehschwache Kinder mit der richtigen Brille. Rund 2 700 Kinder konnten bereits untersucht und etwa 170 Brillen gemacht werden. Dabei arbeitet die Initiative mit caritativen Einrichtungen, wie Heime für Sinti und Roma, Opfer von Blutrache, Heime für Kinder mit gesundheitlichen Problemen wie Down-Syndrom, zusammen und wirkt auch in den armen Gebirgsregionen. Für etwa zwei Wochen sind die Engagierten dreimal im Jahr vor Ort. Unterstützung erfährt die Initiative Kinderaugen, die bereits drei albanische Mitarbeiter ausgebildet hat, beispielsweise von Fielmann, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Ein-Zehntel-Stiftung oder dem Lions Club. In Albanien und im Kosovo wird u.a. mit der örtlichen Caritas und den Maltesern zusammengearbeitet. Vorgesehen ist neben der Ausweitung der Einsätze die Einrichtung einer augenärztlichen Station im nordalbanischen Gebirgsland. Am albanischen Nationalfeiertag (28.11.) wird in Kusterdingen-Jettenburg ein deutsch-albanisches Fest organisiert. Die Erlöse der Veranstaltung fließen in die Initiative Kinderaugen.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
First Care, Herrenberg
First Care, Herrenberg

First Care, Herrenberg

 
Elif Haybat und Halime Ermis begleiten seit zwei Jahren hilfsbedürftige Menschen, besonders Flüchtlinge, in allen Lebenslagen. Sie erleichtern den Flüchtlingen das Ankommen und Einleben. Um das zu erreichen vermitteln sie unter anderem Kleidung, Materialien und Spielsachen in ihrer Kleiderkammer. Über das Projekt „First Care“ haben sie inzwischen ein großmaschiges Patennetzwerk aufgebaut.Mehr

Elif Haybat und Halime Ermis begleiten seit zwei Jahren hilfsbedürftige Menschen, besonders Flüchtlinge, in allen Lebenslagen. Sie erleichtern den Flüchtlingen das Ankommen und Einleben. Um das zu erreichen vermitteln sie unter anderem Kleidung, Materialien und Spielsachen in ihrer Kleiderkammer. Über das Projekt „First Care“ haben sie inzwischen ein großmaschiges Patennetzwerk aufgebaut. Die Paten unterstützen die Neuankömmlinge bei alltäglichen Dingen wie Arztbesuchen und Amtsgängen, sie begleiten Kinder das erste Mal in die Schule, erklären das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und Begleiten die Flüchtlinge beim ersten Einkaufen. Über verschiedene Projektgruppen erleichtern sie das Einleben, indem sie Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Nachmittagsangebote, Gesprächskreise und Hausaufgabenbetreuung anbieten. Die beiden muslimischen Frauen unterstützen Flüchtlinge unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Religion. Die Vorurteile die manche Flüchtlinge aus ihrer Heimat mitgebracht haben, werden so bekämpft und zeigen so, dass in ihrer neuen Heimat über die alten Probleme hinweggesehen werden kann. Alle Angebote finden ausschließlich ehrenamtlich statt. Mittlerweile haben sich dem Projekt über 200 Engagierte angeschlossen. Dabei engagieren sich Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Hilfe für Burundi Bisoro, Albstadt
Hilfe für Burundi Bisoro, Albstadt

Hilfe für Burundi Bisoro, Albstadt

 
Burundi war vom Genozid in Ruanda und dem Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi ebenfalls stark betroffen. In Bisoro arbeiten Hutu und Tutsi mittlerweile Hand in Hand am Aufbau des Gemeinwesens. Dabei unterstützt sie seit rund 16 Jahren Rolf Armbruster ehrenamtlich, dem wiederum von der Stadt Albstadt, in Zusammenarbeit mit der französischen Partnerstadt Chambéry, unter die Arme gegriffen wird.Mehr

Burundi war vom Genozid in Ruanda und dem Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi ebenfalls stark betroffen. In Bisoro arbeiten Hutu und Tutsi mittlerweile Hand in Hand am Aufbau des Gemeinwesens. Dabei unterstützt sie seit rund 16 Jahren Rolf Armbruster ehrenamtlich, dem wiederum von der Stadt Albstadt, in Zusammenarbeit mit der französischen Partnerstadt Chambéry, unter die Arme gegriffen wird. Gemeinsam mit rund 100 Engagierten initiiert er Projekte und Sachspendentransporte. So entstanden zwölf Grundschulen, drei Werkrealschulen, ein Landwirtschaftlich-Technisches Gymnasium oder drei Gesundheitsstationen mit Kranken- und Geburtsabteilung. Eine kleine Volkshochschule, sieben Grundschulgebäude, eine Berufsschule mit Internat konnten mit Finanzhilfen des Bundes und der Bürger der Stadt Albstadt realisiert werden. So gelang es, die Klassen von über 130 auf rund 50 Schüler zu verringern. Da die Bevölkerung auf Hügeln lebt, müssen die Kinder jeden Tag bis zu 20 Kilometer zur Schule hin und zurück laufen. Die Wasserversorgung kam durch die Installation von Trinkwasserpumpen ebenso wenig zu kurz wie die Alphabetisierung von mehr als 4 500 Frauen und 240 Männern und die Versorgung aller Schulen mit Büchern bzw. Literatur (35 000 Bände). Mit der Lieferung von Pedal-Nähmaschinen und Schreinereimaschinen soll die Existenzgründung ermöglicht werden. Ferner sind gerade 1,4 t Verbandsmaterial, Operationsinstrumente und Krankenhausbetten in Burundi angekommen.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 
Zukunft für Ritschow e.V. - Leben nach Tschernobyl, Waldshut
Zukunft für Ritschow e.V. - Leben nach Tschernobyl, Waldshut

Zukunft für Ritschow e.V. - Leben nach Tschernobyl, Waldshut

 
Noch heute leiden Millionen von Menschen unter den furchtbaren Nachwirkungen der Katastrophe von Tschernobyl. Allein in Belarus leben über eine halbe Million Kinder unter dauernder radioaktiver Belastung, die das Immunsystem unausweichlich zerstört und die Organe stark schwächt.Mehr

Noch heute leiden Millionen von Menschen unter den furchtbaren Nachwirkungen der Katastrophe von Tschernobyl. Allein in Belarus leben über eine halbe Million Kinder unter dauernder radioaktiver Belastung, die das Immunsystem unausweichlich zerstört und die Organe stark schwächt. Besonders die junge Generation leidet unter einer extrem hohen Krebsrate. Ritschow ist eines der Dörfer, die im Umkreis von 200 Kilometern um den Unglücksort liegen. Der Verein Zukunft für Ritschow e.V. will besonders der Jugend dieser Region in Belarus mit einem ganzheitlichen Konzept langfristig aus ihren unglücklichen Lebensumständen heraushelfen. So betreibt der Verein Projekte zur Entwicklung der Infrastruktur wie beispielsweise den Bau eines Kindergartens, die Instandsetzung der Turnhalle oder der Schulküche. Mit Sommererholung und medizinischen Untersuchungen in Deutschland sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in Belarus werden weitere Angebote für die Kinder und Jugendlichen des Dorfes geschaffen. Mit jährlichen Konzerten belarussischer Studierender sowie der Kindererholung in Deutschland werden die Beziehungen vertieft und ein differenziertes Bild vermittelt. Dabei engagieren sich viele russischsprachige Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg in der Vereinsarbeit.

 

weitere Informationen

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Jugend fördern

 
 
 
 

BiSa - Bürger in der Schule aktiv Pforzheim

 
Der Verein BiSa - Bürger in der Schule aktiv fördert Kinder an acht Pforzheimer Schulen. Die 140 ehrenamtlichen Senioren, Berufstätigen, Studenten und Schüler unterstützen vorwiegend Grundschüler mindestens einmal in der Woche direkt an der Schule oder in den Familien. Dabei arbeiten sie eng mit Lehrern und Sozialarbeitern zusammen.Mehr

Der Verein BiSa – Bürger in der Schule aktiv fördert Kinder an acht Pforzheimer Schulen. Die 140 ehrenamtlichen Senioren, Berufstätigen, Studenten und Schüler unterstützen vorwiegend Grundschüler mindestens einmal in der Woche direkt an der Schule oder in den Familien. Dabei arbeiten sie eng mit Lehrern und Sozialarbeitern zusammen. Da ein Großteil der Kinder einen Migrationshintergrund hat, steigen mit der Förderung auch die späteren Chancen. Schon jetzt sind die Fortschritte der Kinder sichtbar. Wenn sie Fördermittel erhalten bietet BiSa Theater- oder Trommel AG´s an und geht mit Schülern der 4. Klasse ins Restaurant, um Tischkulturen zu entdecken. Gefördert werden soll die Persönlichkeitsentwicklung, Sprach- und Ausdruckskapazitäten, Teamgeist, Rücksichtnahme und Pünktlichkeit. Um die Ehrenamtlichen zu unterstützen finden regelmäßig Fortbildungen statt und werden Übungsmaterialien zur Verfügung gestellt. Dabei werden Anregungen gegeben, wie die Konzentration, das Lesen, Schreiben und Wortschatzerweiterung spielerisch gefördert werden können.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Body & Soul des Arbeitskreises Sucht- und Gewaltprävention Zuffenhausen e.V.

 
Body & Soul ist seit 15 Jahren eine Mitmachwoche zum Thema Sucht und Gewalt. Ziel des Arbeitskreises und seinen zahlreichen professionellen Kooperationspartnern ist die Sucht- und Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche. Ein Aspekt der schulischen und außerschulischen Bildung ist die Sensibilisierung des Körpergefühls und die Förderung des Körperbewusstseins.Mehr

Body & Soul ist seit 15 Jahren eine Mitmachwoche zum Thema Sucht und Gewalt. Ziel des Arbeitskreises und seinen zahlreichen professionellen Kooperationspartnern ist die Sucht- und Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche. Ein Aspekt der schulischen und außerschulischen Bildung ist die Sensibilisierung des Körpergefühls und die Förderung des Körperbewusstseins. Erreicht werden soll dies zum Beispiel im Rahmen eines Anti-Aggressivitätstrainings. Der Verein macht es sich zur Aufgabe Jugendliche zu unterstützen und zu ermuntern, individuell passende Ventile zu finden, durch die sie sich selbst spüren, sich selbst bewusst werden und Selbstvertrauen aufbauen können. Da das Programm gemeinsam mit den Schulen angeboten wird, werden etwa 500 Kinder und Jugendliche erreicht. Sie können sich beispielsweise über Fotokunst ausdrücken, wobei die Möglichkeit besteht, eine Fotostory mit einem positivem und einem negativen Finish zu erstellen. Das Projekt bietet breite Präventionsarbeit ohne erhobenen Zeigefinger. Durch die kontinuierliche Arbeit ist die Woche bei den Jugendlichen bereits bekannt.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Ehrenamtliche Betreuer der Roboter-AG des Gymnasiums Markdorf

 
Um Schülerinnen und Schüler für technische Berufe zu begeistern entstand 2007 eine Roboter-AG am Gymnasium des Bildungszentrums Markdorf. Zwischenzeitlich werden die Schüler von drei Ehrenamtlichen betreut. Die beiden Männer und eine Frau unterstützen die etwa 40 Schülerinnen und Schüler beim Bau und programmieren von Robotern.Mehr

Um Schülerinnen und Schüler für technische Berufe zu begeistern entstand 2007 eine Roboter-AG am Gymnasium des Bildungszentrums Markdorf. Zwischenzeitlich werden die Schüler von drei Ehrenamtlichen betreut. Die beiden Männer und eine Frau unterstützen die etwa 40 Schülerinnen und Schüler beim Bau und programmieren von Robotern. Sie begleiten sie auch bei nationalen und internationalen Wettbewerben im Rahmen der Schüler-Ingenieur-Akademie, wie zuletzt zur Weltmeisterschaft in China. Dabei erreichen sie Spitzenplätze. Schon Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 können sich beteiligen. Neben dem Erlernen der Programmiersprachen und handwerklichen Fähigkeiten wird auch Wert auf soziale Kompetenzen wie beispielsweise Teamarbeit gelegt. Die Jugendlichen sind so sehr bei der Sache, dass sie teilweise auch in den Ferien an die Schule kommen. Das große Ziel ist nicht zur das bisherige Niveau zu halten und zu verbessern sondern einmal Weltmeister zu werden.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Lernpartner der Bürgerstiftung Leinfelden-Echterdingen

 
Die Lernpartner der Bürgerstiftung Leinfelden-Echterdingen unterstützen ein- bis zweimal pro Woche Kinder bei den Hausaufgaben und üben Lesen und Schreiben sowie weitere Fertigkeiten, die für das Leben wichtig sind. Begonnen hat das Projekt vor zehn Jahren mit Kindern von Asylbewerbern. Zwischenzeitlich erfahren auch Kinder mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Elternhäusern Unterstützung.Mehr

Die Lernpartner der Bürgerstiftung Leinfelden-Echterdingen unterstützen ein- bis zweimal pro Woche Kinder bei den Hausaufgaben und üben Lesen und Schreiben sowie weitere Fertigkeiten, die für das Leben wichtig sind. Begonnen hat das Projekt vor zehn Jahren mit Kindern von Asylbewerbern. Zwischenzeitlich erfahren auch Kinder mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Elternhäusern Unterstützung. Dabei kooperieren die Lernpartner mit den Schulen und Eltern. Die Kinder und Eltern werden zuhause besucht; zum Lernen gehen die Kinder zu den Partnern nach Hause um in einer ruhigen Umgebung zu lernen. Die Eltern der Kinder sind damit einverstanden, dass die Lernpartner mit den Lehrern absprechen, wo das Kind Lücken hat und was geübt werden soll. Da die Kinder häufig über längere Zeit Hilfe benötigen, werden die Lernpartner auch Ansprechpartner und unterstützen und begleiten einen jungen Menschen auf seinem Weg in die Zukunft.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

STUPS - Studentisches Projekt für soziale Einrichtungen e.V.

 
Stups ist ein seit 1994 tätiger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Studierende der Hochschulregion Stuttgart sozial, kulturell und wirtschaftlich zu betreuen. In diesem Zusammenhang werden zwei Kindertagesstätten für vorrangig studentische Eltern, ein Künstleratelier, eine Studierendenzeitung und eine Begegnungsstätte für Studierende auf dem Campus Vaihingen unter dem Dach des Vereins vereint.Mehr

Stups ist ein seit 1994 tätiger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Studierende der Hochschulregion Stuttgart sozial, kulturell und wirtschaftlich zu betreuen. In diesem Zusammenhang werden zwei Kindertagesstätten für vorrangig studentische Eltern, ein Künstleratelier, eine Studierendenzeitung und eine Begegnungsstätte für Studierende auf dem Campus Vaihingen unter dem Dach des Vereins vereint. Durch die tatkräftige Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer, sowie eines komplett ehrenamtlichen Vereinsvorstands ist es dem Verein gelungen, trotz der immer komplexeren Aufgaben und Verwaltung, den Stups e.V. im Stuttgarter Hochschulleben zu etablieren. Die Kindertagesstätten betreuen insgesamt 34 Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Die Studierendenzeitung Campus Falke erscheint vier bis fünf Mal im Jahr. Der Bauzug als Künstleratelier veranstaltet regelmäßig Ausstellungen. Das Unithekle ist ein beliebter Studententreffpunkt auf dem Campus in Vaihingen. Zu studentischen Preisen kann man dort essen und trinken und sich in gemütlicher Atmosphäre mit Kommilitonen austauschen. Die Bar beschäftigt derzeit 13 studentische Hilfskräfte auf Minijob-Basis.

 

weitere Informationen

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Mensch und Umwelt

 
 
 
 

Dorfladen Großdeinbach eG

 
Einkaufen im Ort ist ein Stück Lebensqualität. Der Dorfladen Großdeinbach schafft diese Infrastruktur und ist behindertengerecht zu erreichen. Er ist Treffpunkt und Kommunikationsplattform für viele Deinbacher Bürger geworden. Die soziale Komponente, die der Laden für Jung und Alt darstellt ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.Mehr

Einkaufen im Ort ist ein Stück Lebensqualität. Der Dorfladen Großdeinbach schafft diese Infrastruktur und ist behindertengerecht zu erreichen. Er ist Treffpunkt und Kommunikationsplattform für viele Deinbacher Bürger geworden. Die soziale Komponente, die der Laden für Jung und Alt darstellt ist aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Wenn immer möglich werden die Waren von lokalen oder regionalen Produzenten bezogen. Das Sortiment umfasst Obst- und Gemüse vom Bio-Gärtner vor Ort, Eier vom Geflügelhof in Großdeinbach, Bio Eier vom Sachsenhof vor Ort, Honig von Imkern aus Großdeinbach, Frischwurst und Fleisch vom Metzger aus Schwäbisch Gmünd, Molkereiprodukte und offenen Bio-Käse, Backwaren, Wein und Schnäpse von lokalen Erzeugern, allgemeine Lebensmittel und Kurzwaren sowie Schreibwaren, Süßwaren, selbst Tiernahrung. Täglich kaufen zwischen 130 und 150 Kunden im Dorfladen ein, sie kommen meist zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Bewusst wird auf Plastiktüten verzichtet und ein breites Sortiment an fair gehandelten Produkten angeboten. 300 ehrenamtliche Stunden pro Monat sind die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs des Ladens, der eine schwarze Null erreicht.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Eiskeller wird zum Fledermausquartier, Münsingen

 
Für Fledermäuse sind frostsichere Winterquartiere überlebenswichtig. Frühere Eiskeller - in denen Wintereis gelagert wurde, bevor es Kühlschränke gab - eignen sich hervorragend als Quartier. Die Ehrenamtlichen der NABU Ortsgruppe Münsingen restaurierten einen verfallenen Eiskeller bei Magolsheim.Mehr

Für Fledermäuse sind frostsichere Winterquartiere überlebenswichtig. Frühere Eiskeller – in denen Wintereis gelagert wurde, bevor es Kühlschränke gab – eignen sich hervorragend als Quartier. Die Ehrenamtlichen der Nabu Ortsgruppe Münsingen restaurierten einen verfallenen Eiskeller bei Magolsheim. Im Sommer 2013 legten sie den schon fast verschütteten Eingangsbereich frei. Da ein neues Zugangsgewölbe gemauert werden musste, machten sie sich erfolgreich auf die Suche nach Geldgebern. Die unerwarteten Altlasten wurden vom Kampfmittelräumdienst beseitigt. Zwischenzeitlich haben sechs Fledermausarten den Eiskeller für sich entdeckt und nutzen ihn als sicheres Winterquartier. Ohne Restaurierung, die Dank des Zusammenwirkens Aller gelang, wäre der Keller eingestürzt und als Quartier für die Fledermäuse verloren gegangen. Da die Fledermäuse auf ihren Flügen durch die Veränderungen der Umwelt wie durch Windräder stark bedroht sind, ist es umso wichtiger, dass sie in ihren Quartieren geschützt werden und so ihr Bestand gesichert werden kann. Besuchern werden in einem Schaukasten die frühere und die heutige Nutzung des Eiskellers erläutert.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Engagement für Artenvielfalt, Rottweil

 
Seit über 30 Jahren engagiert sich Siegfried Harr in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar für aktiven Naturschutz. Er fördert den Schutz ökologisch wertvoller Flächen im Biotopverbund „Eschach-, Fischbach- und Teufenbachtal“, einem der artenreichsten Naturräume Baden-Württembergs.Mehr

Seit über 30 Jahren engagiert sich Siegfried Harr in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar für aktiven Naturschutz. Er fördert den Schutz ökologisch wertvoller Flächen im Biotopverbund „Eschach-, Fischbach- und Teufenbachtal“, einem der artenreichsten Naturräume Baden-Württembergs. Gemeinsam mit weiteren Naturschützern pflegt Harr 2,5 Hektar Biotopflächen – wegen Steilhanglagen häufig in Handarbeit. Sie entfernen Gras und kürzen schnell wachsendes Gebüsch, damit seltene, vom Aussterben bedrohte Pflanzen mehr Licht bekommen und sich besser entwickeln. Dieses jährliche Engagement steigert die Biodiversität. Auf den gepflegten Flächen gedeihen 31 Orchideenarten und eine für das Bestäuben wichtige Insektenvielfalt. Mit naturkundlichen Führungen weckt Siegfried Harr Verständnis für Naturschutz und gewinnt Mithelfer. Durch Naturerleben mit allen Sinnen macht er speziell Kindern deutlich, wie wichtig eine artenreiche Umwelt für das Leben der Menschen ist.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Life-Giving-Forest, Vaihingen/Enz

 
Life-Giving Forest e.V. unterstützt Menschen mit Behinderung auf den Philippinen beim Pflanzen und Pflegen junger tropischer Wälder. Ziel ist die wirtschaftliche und soziale Integration der Menschen mit Behinderung. Der Verein stellt Startkapital zur Verfügung, mit dem Genossenschaften von Menschen mit Behinderung, Land kaufen oder pachten, Setzlinge aufziehen und junge Mischwälder pflanzen.Mehr

Life-Giving Forest e.V. unterstützt Menschen mit Behinderung auf den Philippinen beim Pflanzen und Pflegen junger tropischer Wälder. Ziel ist die wirtschaftliche und soziale Integration der Menschen mit Behinderung. Der Verein stellt Startkapital zur Verfügung, mit dem Genossenschaften von Menschen mit Behinderung, Land kaufen oder pachten, Setzlinge aufziehen und junge Mischwälder pflanzen. Aktuell wachsen in zwei Aufforstungsprojekten auf mehr als 20ha etwa 13.000 Bäume. Für drei bis fünf Jahre werden Mitarbeiter finanziert, die die jungen Bäume pflegen. Sieben philippinische Mitarbeiter sind fest angestellt. Zwischen den Bäumen werden Gemüse und Nutzarten gepflanzt. Hühner, Enten und Schweine ergänzen diesen „Waldbauernhof“. Aus der nachhaltigen und vorausschauenden Nutzung verschiedenster Waldprodukte können die Genossenschaften sich mit der Zeit selbst finanzieren. Damit der Wald langfristig bestehen bleibt ist Umweltbildung fester Bestandteil des Projekts, beispielsweise mit dem errichteten Waldlehrpfad. Daneben wird mit dem Bau von 100 sturmfesten Häusern noch Taifun-Nothilfe geleistet. Das Engagement für die Gesellschaft und Umwelt verhilft den Menschen mit Behinderung zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Schenktag - Schenkladen Initiative, Weingarten

 
Um nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen, entstand 2013 in Weingarten die Schenktag-Schenkladen Initiative. Zehn Schenktage gab es seitdem. Pro Schenktag kommen zwischen 250 und 300 Besucher - mit steigender Tendenz. Schließlich soll nicht alles weggeworfen werden. Dritte freuen sich über gut erhaltene Gegenstände oder Kleidung, sie können so sparen und die Dinge weiter benutzen.Mehr

Um nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen, entstand 2013 in Weingarten die Schenktag-Schenkladen Initiative. Zehn Schenktage gab es seitdem. Pro Schenktag kommen zwischen 250 und 300 Besucher – mit steigender Tendenz. Schließlich soll nicht alles weggeworfen werden. Dritte freuen sich über gut erhaltene Gegenstände oder Kleidung, sie können so sparen und die Dinge weiter benutzen. Der Schenktag soll langfristig durch einen Schenkladen abgelöst werden. Zweimal pro Woche soll es dann möglich sein, Dinge abzugeben oder „gratis einzukaufen“. Hierbei sollen auch Menschen mit Behinderung integriert werden, sozusagen als Beschäftigungstherapie. Der Mensch wird als Arbeitskraft geschätzt und gewinnt an Selbstbewusstsein. Angedacht ist auch ein Reparatur-Café, im dem Engagierte Möbel oder Geräte reparieren oder kaputte Kleidung flicken. Das könnte mit künstlerischen Angeboten wie Klavierkonzerten bereichert werden, so dass langfristig eine Begegnungsstätte entsteht.

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Sport und Kultur

 
 
 
 

Arbeitskreis Heimatgeschichte im Schwarzwaldverein Gechingen e.V.

 
Der Arbeitskreis Heimatgeschichte betreut seit 20 Jahren das Gechinger Heimatmuseum „Appeleshof“. Bereits während des Umbaus des ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes investierten die Mitglieder circa 6000 freiwillige Arbeitsstunden. Das Museum ist von April bis Oktober jeweils am 1. Sonntag des Monats geöffnet.Mehr

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte betreut seit 20 Jahren das Gechinger Heimatmuseum „Appeleshof“. Bereits während des Umbaus des ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäudes investierten die Mitglieder circa 6000 freiwillige Arbeitsstunden sowie weitere 6000 Stunden in die Restaurierung der Ausstellungsgegenstände. Das Museum ist von April bis Oktober jeweils am 1. Sonntag des Monats geöffnet. Da der Arbeitskreis von Anfang an ein „lebendiges Museum“ geplant hat, gibt es im Vergleich zu anderen Museen zwei wichtige Besonderheiten: Die Besucher finden im „Appeleshof“ keine langen Texte sondern treffen in jedem Zimmer auf eine Person, die die ausgestellten Gegenstände erklärt und Fragen beantwortet. Zum andern wird an jedem Öffnungssonntag eine Ausstellung zu einem speziellen Thema gezeigt, wie alte Handwerksberufe, Ausstellungen zur Ortsgeschichte, Hobbykünstlern präsentieren ihre Werke, Nachbargemeinden stellen sich vor. Es gibt Schwäbische Küche, Waschen wie zu Omas Zeiten. Den bisher rund 55 000 Besuchern bietet das Museum einen Blick in das Leben vor circa 100 Jahren. Es zeigt die Selbstversorgung der bäuerlichen Bevölkerung, die Lebens- und Arbeitswelt anhand einer voll ausgestatteten Wohnung, Schuhmacherwerkstatt, Fotoatelier, Tante-Emma-Laden, Schule und vermittelt Wissen durch persönliche Gespräche.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Chorprojekt im Knast, Karlsruhe

 
Ein „gemischter Chor“ im Knast. Es mischen sich Männer von drinnen mit Männern und Frauen von draußen, Junge und Alte, Singerfahrene, die die Töne treffen und Menschen, die den richtigen Ton noch suchen. Acht Ehrenamtliche kommen seit über zehn Jahren jede Woche von „draußen“, um mit Gefangenen in der Untersuchungshaft zu singen. Die Leitung hat ein erfahrener Kirchenmusiker.Mehr

Ein „gemischter Chor“ im Knast. Es mischen sich Männer von drinnen mit Männern und Frauen von draußen, Junge und Alte, Singerfahrene, die die Töne treffen und Menschen, die den richtigen Ton noch suchen. Acht Ehrenamtliche kommen seit über zehn Jahren jede Woche von „draußen“, um mit Gefangenen in der Untersuchungshaft zu singen. Die Leitung hat ein erfahrener Kirchenmusiker. Im Knast zu singen ist für Inhaftierte zunächst nicht cool. Trotzdem kommen jede Woche bis zu zehn Inhaftierte regelmäßig in den Chor. Die Sänger nehmen ihren Atem wahr, erfahren ihre Stimme, fühlen Klänge, hören aufeinander und singen mit Leib und Seele. Jeder bringt seine Fähigkeiten ein. Mancher entdeckt zum ersten Mal, dass er singen kann. Andere improvisieren mit Cajón oder Gitarre. Die Musik bringt vergessene oder neue Seiten zum Klingen. Die Begegnungen sind den Gefangenen wichtig. Durch den Chor wird die Eintönigkeit des Alltags sinnvoll unterbrochen. Die Inhaftierten erfahren Wertschätzung. Oft kommen Rückmeldungen von Entlassenen: „Die Zeit im Knast habe ich nur ausgehalten, weil ich mich jede Woche auf den Chor freuen konnte.“ Singen im Gefängnis mit Ehrenamtlichen ist soziales Training für Menschen, die lernen müssen, Rücksicht zu nehmen, aufeinander zu hören und ein gutes Miteinander zu pflegen. Die integrative Chorarbeit leistet einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Resozialisierung.

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

DDR-Museum Pforzheim

 
Seit 2001 besteht in Pforzheim - als einziges seiner Art in den alten Bundesländern - ein privates Museum, das die Erinnerung an die Jahre des geteilten Deutschlands und an das Leben unter der SED-Diktatur wach hält. Im Juli 2012 wurde die Stiftung „Lernort Demokratie - Das DDR-Museum Pforzheim“ gegründet.Mehr

Seit 2001 besteht in Pforzheim – als einziges seiner Art in den alten Bundesländern – ein privates Museum, das die Erinnerung an die Jahre des geteilten Deutschlands und an das Leben unter der SED-Diktatur wach hält, in der wenig Konkretes an das geteilte Deutschland erinnert. Das Museum hatte 2014 während der sonntäglichen Öffnungszeiten 900 Besucher. 1486 Schüler in 30 Klassen wurden an Werktagen von einem Gymnasiallehrer durch das Museum geführt. Nachdem im Juli 2012 zum Erhalt des Museums die vollständig ehrenamtlich geführte Stiftung „Lernort Demokratie – Das DDR-Museum Pforzheim“ gegründet wurde, hat eine Gruppe engagierter Menschen zusammen mit professionellem Sachverstand in den vergangenen beiden Jahren die Dauerausstellung neu konzipiert und in Form und Inhalt an die Zielgruppe der Jugendlichen angepasst. In der Konfrontation mit der SED-Diktatur soll das Bewusstsein für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geschärft werden. Statt einen enzyklopädischen Ansatz zu verfolgen werden exemplarisch Objekte aus der ehemaligen DDR zum Sprechen gebracht udn durch mediale Vertiefungsmöglichkeiten auf Tablet-PCs ergänzt. Mit der Neueröffnung im Oktober 2015 zeigt sich das DDR-Museum Pforzheim nun in neuem Gewand als "Lernort Demokratie".

 

weitere Informationen

Weniger
 
 

Fußball mit Asylbewerbern, Ravensburg

 
Fußballtrainer Manuel Tolkmitt trainiert seit zwei Jahren ehrenamtlich einmal in der Woche junge männliche Asylbewerber aus Ravensburg und Weingarten. Er organisiert Wettbewerbe, plant Spiele und sorgt dafür, dass sie stattfinden. Manfred Reuter organisiert ehrenamtlich immer wieder notwendige Veränderungen, beispielsweise einen Hallenplatz im Winter, Flutlicht oder die Organisation bei Wettbewerben.Mehr

Fußballtrainer Manuel Tolkmitt trainiert seit zwei Jahren ehrenamtlich einmal in der Woche junge männliche Asylbewerber aus Ravensburg und Weingarten. Er organisiert Wettbewerbe, plant Spiele und sorgt dafür, dass sie stattfinden. Manfred Reuter organisiert ehrenamtlich immer wieder notwendige Veränderungen, beispielsweise einen Hallenplatz im Winter, Flutlicht oder die Organisation bei Wettbewerben. Über einen Spendenaufruf konnte durch die Unterstützung von Bürgern die erste Fußballausstattung organisiert werden, es kommen jedoch immer neue Flüchtlinge, die sich dem Training anschließen wollen und Unterstützung brauchen. Das Fußballtraining ist im Leben vieler Asylbewerber zu einem festen Bestandteil geworden. Nach drei Monaten Training hatten sich die „Africans United“ erstmalig beworben und sind gegen 14 Hobby-Fußball-Gruppen angetreten. Dabei belegten sie gleich den ersten Platz. In der Fußballszene werden sie geschätzt und zu Freundschaftsspielen eingeladen und auch von Vereinen zum Mitspielen angeworben. Sport ist ein gesundes Mittel, um „Dampf abzulassen“ und funktioniert auch ohne Sprache. Fußball überspielt alle Hindernisse, die Sprache wird spielerisch erworben und die Aufnahme in die Gemeinschaft gelingt ab dem ersten Kick.

Weniger
 
 

Schwimmpatenschaft SV Freiberg

 
Der SV Freiberg hat Anfang 2014 das Projekt „Schwimmpatenschaft“ ins Leben gerufen. Er will, dass niemand aus sozialen Gründen auf Sport im Verein verzichten muss. Kinder aus einkommensschwachen Familien sowie Kindern von Asylbewerbern wird so die Möglichkeit gegeben, das Schwimmen zu erlernen und aktiv am Vereinsleben teilhaben zu können.Mehr

Der SV Freiberg hat Anfang 2014 das Projekt „Schwimmpatenschaft“ ins Leben gerufen. Er will, dass niemand aus sozialen Gründen auf Sport im Verein verzichten muss. Kinder aus einkommensschwachen Familien sowie Kindern von Asylbewerbern wird so die Möglichkeit gegeben, das Schwimmen zu erlernen und aktiv am Vereinsleben teilhaben zu können. Nach ersten guten Erfahrungen, wurde das Projekt Ende 2014 erweitert, sodass die Schwimmpatenschaft inzwischen auch für erwachsene Asylbewerber angeboten wird. So können sie an Schwimmkursen teilnehmen und haben Dank der kostenlosen Mitgliedschaft die Möglichkeit am altersgerechten Schwimmtraining in einer Trainingsgruppe teilzunehmen. Derzeit werden 16 Asylbewerber aus Syrien und Afrika in das Vereinsleben integriert. Außerdem bietet der Verein im Rahmen seiner Patenschaft noch ein kostenlose Bereitstellung oder finanzielle Förderung von Schwimmbekleidung und -ausstattung an und sichert allen Teilnehmern vollständige Anonymität gegenüber Trainern, Schwimmern und Eltern zu. Kinder die im Rahmen der Schwimmpatenschaft schwimmen gelernt haben (Seepferdchen) nehmen auch weiter aktiv am Vereinsleben teil. Nach den Schwimmern überlegt nun auch der Volleyballverein Freiberg ein ähnliches Projekt zu starten.

 

weitere Informationen

Weniger
 
Die nominierten Kandidaten

Sonderpreis Lebenswerk

 
 
 
 
Gabriele Ayivi

Gabriele Ayivi

 
An Gabriele Ayivi dürfen wir stolz den Sonderpreis Lebenswerk verleihen. Seit 30 Jahren engagiert sie sich aktiv in der Flüchtlingshilfe in Baden-Württemberg und widmet ihr Leben nun ihrem selbst gegründeten Verein Olileanya e.V. in Nigeria. Hier hat sie ein Haus gebaut indem sie seit 2014 mit bis zu zwölf Vollwaisen lebt. Da sie dort natürlich unabkömmlich ist nahm Manfred Weidmann, ein langjähriger Freund von Gabriele Ayivi den Preis entgegen. Bei der Preisverleihung war Gabriele Ayivi live per Skype zugeschaltet und hat sich zusammen mit ihren Schützlingen über ihren Preis freuen können.